10 Dinge, die du als Student in Wien machen musst

Sonntag, 4. Oktober 2020 / Lesedauer: ca. 7 Minuten

10 Dinge, die du als Student in Wien machen musst

Sonntag, 4. Oktober 2020 / Lesedauer: ca. 7 Minuten

Wer glaubt, dass sich das Studieren rein auf endlose Lern-Sessions und dem Hetzen von Vorlesung zu Vorlesung beschränkt, der irrt sich gewaltig. Dieser neue Lebensabschnitt wartet mit einer Fülle an Angeboten und Möglichkeiten auf euch. Doch was muss man in seiner Universitätszeit in Wien eigentlich so unbedingt erlebt haben? Passend zum Unistart präsentieren wir euch einige Highlights.

von Marie Amenitsch

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.


Wir präsentieren euch zehn Dinge, die man in Wien erleben sollte, wenn man dort studiert. Kuli gezückt, und To-do-Liste erstellt, wir wünschen viel Spaß beim Lesen und vor allem Ausprobieren!

Kulturgenuss

Wie schön, dass sich auch so viele Kunst- und Kulturinstitutionen in Wien dem eher beschränkten Studierendenbudget bewusst zu sein scheinen und sich mit ihren Angeboten daran orientieren. Burgtheater, Staatsoper, Theater in der Josefstadt, Volksoper und auch diverse Museen locken mit wirklich preiswerten Restplatz-Kontingenten und reduzierten Preisen für Studierende. Nähere Infos zu diversen Kartenangeboten findet ihr in unserem Beitrag über Angebote, wie ihr Kultur in Wien günstig genießen könnt, in unserer Aufzählung von günstigen Arten, in Wien ins Theater zu gehen und in unserem Artikel über Jahreskarten, die sich im wahrsten Sinne des Wortes so richtig auszahlen.

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PIA-App herunterladen und Scherereien mit der Wohnung ersparen

Wer kennt’s nicht: Ihr habt endlich die perfekte Wohnung für euch und eure bessere Hälfte gefunden – und wollt deshalb aus eurer alten WG ausziehen. Alles easy soweit. Wenn da nicht der Vermieter oder die Vermieterin wäre, die euch wegen der Kratzer im Parkettboden und der Dellen im Kühlschrank die Schuld in die Schuhe schieben möchte. Das bedeutet: Die Kaution könnt ihr zumindest zu einem großen Teil vergessen. Dabei waren Kratzer und Dellen doch schon da, als ihr eingezogen seid. Oder waren sie das? Damit ihr zukünftig nicht mehr in Erklärungsnot geratet, solltet ihr euch die PIA-App herunterladen. Mit ihr könnt ihr nämlich direkt am Handy fälschungssicher und rechtlich haltbar eure Wohnungsübergabe dokumentieren. Außerdem könnt ihr WG-Vereinbarungen schließen, eure Käufe und Verkäufe nachvollziehbar gestalten und sogar (kein Witz!) eure Verlobung festhalten. Warum ihr das tun solltet und wo euch die PIA-App sonst noch so absichern kann? Erfahrt ihr in der App – also, gleich downloaden und ausprobieren!

PIA App

(c) Unsplash | Bearbeitung: 1000things

Lernmarathon in der Bibliothek der Hauptuni

Die Hauptuniversität zieht Studierende meist schon beim ersten Eintreten in ihren Bann und bringt angesichts der Geschichtsträchtigkeit und Architektur zum Staunen. Einmal nach Hogwarts, bitte? Das ist hier möglich, denn besonderes Schmuckstück der Uni ist auch die Bibliothek, in der garantiert Hogwarts-Feeling aufkommt. Ihr sitzt an langen Holztischen, im Schein von grünen Banker-Lampen in historischer Atmosphäre, denn die Bibliothek gilt durch ihre Gründung im Jahre 1365 als die älteste ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Wenn die Hauptbib der Uni Wien jedoch wieder einmal überfüllt sein sollte, findet ihr unter diesem Link noch weitere Bibliotheken in Wien, in denen es sich lernen und arbeiten lässt. Wer lieber im Café produktiv ist, findet sicherlich in jenen mit Wohnzimmer-Flair ein geeignetes Plätzchen.

Universitäts-Hauptgebäude, Stiege 2, 1. Stock, Universitätsring 1, 1010

Universitäts Bibliothek

Hogwarts-Feeling in der altehrwürdigen Uni Bibliothek (c) Marie Amenitsch | 1000things

Den Studierendenbonus ausnutzen und sich günstiges Internet gönnen

Zweifellos hat es Vorteile, jung zu sein: Man kann freitags ein bisschen mehr trinken und hat samstags ein bisschen weniger Kopfschmerzen als im fortgeschritteneren Alter. Der Rücken ist fit und Verantwortung tragen die meisten von uns nur über sich selbst. Der Nachteil? Gegen Monatsende gibt’s überdurchschnittlich oft Nudeln mit Ketchup und als Urlaub ist maximal einmal Berlin im Jahresbudget drin. Und vor allem unter Studierenden ist der ewige Kampf mit dem Kontostand weit  verbreitet. Umso besser, dass es einen Internettarif speziell  für alle unter 27 gibt: nämlich den Jugendtarif Magenta Internet Youth. Denn auf Internet können wir noch weniger verzichten als auf so ziemlich alles andere, oder? Mit Magenta Internet Youth hat die ganze WG superschnelles Internet in Glasfasergeschwindigkeit und das zu leistbaren Preisen. Das maßgeschneiderte Paket für alle Studierenden und Jugendlichen gibt’s auch in Kombi mit Magenta TV und jetzt sogar ohne Aktivierungsentgelt!

(c) MAGENTA

Gut essen und dabei Gutes tun

Zwischen Lernstress und Teilzeitjobs fehlt häufig die Zeit zum Kochen. Und ganz ehrlich, wer möchte sich nicht nach einem langen Tag mal was Besonderes gönnen, anstatt zuhause wieder das Einser-Menü zusammenzuwürfeln? Mit Too good to go könnt ihr das, und zwar sehr günstig. Die App wurde entwickelt, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Wenn ihr auf der Karte euren Standort angebt seht ihr, welches Bistro in der Umgebung Rest-Mittagsmenüs günstiger hergibt, welche Bäckerei abends vom Tag übrig gebliebenes Gebäck reduziert anbietet und welches Restaurant vor Küchenschluss nicht konsumierte Speisen lieber günstiger an hungrige Männer und Frauen bringt, anstatt sie in den Mistkübel wandern zu lassen. Das Angebot der App variiert stark von Bezirk zu Bezirk – je nachdem, wie viel Gastronomiepartner und –partnerinnen es in der Umgebung gibt. Wer im 7. Bezirk arbeitet oder wohnt hat reichlich Auswahl, in anderen Stadtteilen sieht das bisschen anders aus. Aber wenn man immer wieder einen Blick in die App wirft, staubt man ganz sicher mal was Gutes günstig ab, tut was Gutes für die Umfeld und unterstützt dabei die Betriebe.

In Umgebung der Uni gibt es einige Partner-Betriebe. (c) Pia Miller-Aichholz | 1000things

Auf einen Spritzwein zum Heurigen

Dass in Wien auf über 630 Hektar Wein angebaut wird und auch unser allseits geliebter Ex-Bürgermeister diesen in Form von Spritzwein so sehr zu schätzen weiß, ist wohl mehr als Grund genug, einem der wunderbar idyllischen Heurigen in Wien einen Besuch abzustatten. Besonders im Herbst und zur Sturmzeit eignen sich die Buschenschanken hervorragend, um mit den neu gewonnen Uni-Freunde und Mitstudierenden anzustoßen und dabei auch ein neues Stück von Wien kennen zu lernen. Eine Übersicht findet ihr in unserem Beitrag über die schönsten Heurigen der Stadt.

Aussicht und gute Gesellschaft genießen (c) Marie Amenitsch | 1000things

Tatort schauen mit Freunden

Wer glaubt, Tatort ist etwas für die ältere Generation, um gemütlich am Sonntagabend das Wochenende ausklingen zu lassen, irrt sich gewaltig. Schon seit einigen Jahren gibt es einen regelrechten Hype um den wöchentlichen Fixtermin und in einigen Locations in Wien kann man den Krimi gemeinsam und vor allem kostenlos auf der großen Leinwand verfolgen. Zum perfekten Abschluss des Wochenendes sollte also ein jeder, der in Wien studiert, einmal im Topkino oder Schikaneder vorbei schauen, wo ab 20.15 Uhr jeden Sonntag gemeinsam Tatort geschaut wird. Der Eintritt ist frei, die Stimmung jedes Mal einzigartig und der Andrang stets groß. Deswegen: unbedingt etwas früher das sein, um sich seinen Sitzplatz sichern zu können. Gemeinsamer Nervenkitzel und zusammen mitfiebern und mit raten macht doch gleich doppelt so viel Spaß. Wo ihr Tatort überall in Wien schauen könnt, erfahrt ihr bei uns ebenfalls.

Rahlgasse 1, 1060  | Margaretenstraße 22-24, 1040

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Eine Käsekrainer, bitte!

Wir kennen es wohl alle nur zu gut: Samstagnacht und nach dem ein oder anderem Gläschen Gin Tonic, Spritzwein, Blasen auf den Füßen von den zu hohen Schuhen und – hoffentlich nach Corona bald wieder – verschwitzt vom Tanzen macht sich in unserem Bäuchen oft nur mehr ein Gefühl breit: Hunger! Und zwar gelüstet uns meist nach etwas so richtig Deftigem. Während man zuhause „am Land“ dann oftmals den Kühlschrank plündert, ist man in der Großstadt schon besser aufgehoben: Die legendären Wiener Würstlstandeln und Kebap-Buden warten auch um diese unchristliche Uhrzeit noch mit ihren „Eitrigen, Hotdogs und „Kebap mit allem“ auf euch. Nur das mit dem Bestellen kann in Anbetracht der konsumierten Mengen Alkohol oft nicht mehr ganz so leicht sein und vielleicht einer verbalen, schwer zu entschlüsselnden Geheimnachricht ähneln. Aber wir vertrauen darauf, dass die guten Männer und Frauen im Verkauf bereits zu Entschlüsselungsprofis geworden sind. In einem unserer Artikel haben wir euch eine Übersicht der besten Würstelstandeln in Wien zusammengestellt.

würstelbox

Hungrige eilen nachts zum Würstelstand wie die Motten zum Licht. (c) Philipp Wieser

Stadtflucht und neue Ecken erkunden

Egal zu welcher Jahreszeit, in Wien kann man auch von so einer unglaublich famosen Naturkulisse profitieren. Wenn euch der Stadt- und Unitrubel also mal zu viel werden sollte, packt eure Liebsten und einen kleinen Proviant-Rucksack ein und ab geht’s in die Natur. Rauf auf den Kahlenberg, in den Böhmischen Prater, zum Kaiserwasser oder in den Lainzer Tiergarten – Hauptsache Frischluft tanken und Batterien auffüllen. Hier kommt jeder garantiert auf seine Kosten und aufkommende Heimweh-Gefühlen wird wunderbar entgegen gewirkt. Unsere Blogserie Wiener Geheimnisse versorgt euch außerdem mit zahlreichen Anreizen, die eigene Komfortzone zu verlassen und wollen nicht nur von jedem Student in Wien erkundet werden.

Lainzer Tiergarten

Hubertus-Warte im Lainzer Tiergarten (c) Julia Maiss | 1000things

Ein Königreich für das Schlemmen

Nach einer Woche voll von Unistress und Hektik ist der letzte Tag der Woche meist mehr als willkommen, um sich zu entspannen und dann voller Energie in die neue Woche starten zu können. Wir lieben es den Sonntag mit einem ausgedehnten Brunch zu beginnen und gönnen uns diesen Luxus immer mal wieder. Bei den umfangreichen All-you-can-eat- Angeboten kann man es sich bis weit in den Nachmittag hinein so richtig gut gehen lassen. Wir verraten euch auch unsere liebsten Brunch-Angebote der Stadt.

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Wiener Stadtwanderwege

Falls euch am Wochenende die Stadt einmal zu groß, zu dreckig und zu laut werden sollte und es euch raus in die Natur zieht, dann trifft es sich gut, dass man auch in Wien von üppiger Naturkulisse profitieren kann. Knöpft euch also die Wiener Stadtwanderwege vor und erkundet euch noch unbekannte Ecken. Egal ob ihr euch auf den Weg hinauf zum Kahlenberg macht, schaukelnd die Landschaft auf der Sophienalpe genießt, oder ihr den Aufstieg zum Hermannskogel wagt, ein einzigartige Zeit ist euch sicher. Wiens landschaftliche Vielfalt zieht in ihren Bann und füllt eure Batterien auf.

Wer früh aufsteht und sich leise verhält, hat sogar die Chance viele Tiere zu sichten. (c) Philipp Wieser

Wir wünschen euch einen erfolgreichen Start in den neuen Lebensabschnitt beziehungsweise in das neue Semester.

Uni-Alltag und Tatort reicht euch nicht, ihr braucht mehr Grusel? Dann lasst euch das Wiener Kriminalmuseum im 2. Bezirk nicht entgehen. Wer noch mehr über preiswerte Lokale in der Nähe wissen möchte, sollte unseren Beitrag über günstige Lokale im 1. Bezirk lesen. Was es sonst noch im Herbst in Wien zu entdecken und zu erleben gibt, erfahrt ihr auf unserer Herbst-dahoam-Seite.

(c) Beitragsbild | Marie Amenitsch | 1000things (Arkadenhof der Universität Wien)
(c) Facebookbild | Hubertl | Wikimedia Commons CC BY SA 4.0

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