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HAN am Stadtpark

Köstliche koreanische Hausmannskost von der Mama

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Das HAN am Stadtpark ist ein Beispiel für etwas, von dem man nicht wusste, dass man es braucht, bis man es mal hat. Denn gute koreanische Lokale gab es vor der Eröffnung im Herbst 2018 bereits seit einigen Jahren in Wien. Aber keines wie das HAN. Seit es das gibt, wollen wir nicht mehr darauf verzichten. Zum Glück versorgen uns die Betreiberinnen auch während des Lockdowns mit „korean soulfood“, wie sie es selbst nennen.

Junge Erfolgsgeschichte

Hinter dem HAN am Stadtpark steht ein Mutter-Tochter-Power-Duo. Mami Myungsoon ist Küchenchefin und Tochter Bora kümmert sich um das Geschäftliche, das Service-Team und um alles, was sonst noch anfällt, etwa Deko für das Lokal, die sie auch mal selbst macht. Seit dem soft opening im Oktober 2018 hat sich viel getan. Nach dem ersten Umbau – vom schummrigen und in die Jahre gekommenen, aber sehr guten asiatischen Vorgänger-Lokal Sapporo Inn hin zum hellen, modernen HAN – wurde während des soft openings schnell klar: Das Konzept geht auf. Das HAN wurde zu einem hippen Gourmet-Hotspot in Wien, zu dem neugierige Feinschmecker und Feinschmeckerinnen geradezu hin pilgerten.

Bald konnten erste Gewinne in einen zweiten Umbau-Schritt investiert werden, mit dem das Lokal erweitert wurde. Kaum ein halbes Jahr nach dem ersten Geburtstag kam dann der erste Corona-Lockdown. Wer dem HAN auf Instagram folgt, konnte sehen, dass hinter den Kulissen unermüdlich an neuen Ideen und Konzepten gearbeitet wurde. Dieser rote Faden zieht sich durch die junge Geschichte des Lokals: Herausforderungen werden mit Kreativität und Entschlossenheit angenommen, die Community eng in Entscheidungen eingebunden und die Fan-Gemeinde der beiden starken Frauen hinter dem Lokal immer größer.

Das Mutter-Tochter-Duo hinter dem HAN: Bora und Myungsoon (v. l. n. r.) (c) HAN am Stadtpark

Umfangreiche Speisekarte

Nicht zuletzt, weil man sich vor Ort sehr willkommen und zu Hause fühlt. Auf der Speisekarte steht koreanische Hausmannskost, wobei das zu einfach klingt für die Köstlichkeiten, die aufgetischt werden. „Korean soulfood“, wie es auf der Website heißt, trifft es schon eher. Ganz besonders gemütlich ist es, ein Essen im HAN mit ein oder zwei Gerichten zum Teilen zu beginnen, etwa mit verschieden gefüllten Mandu oder frittiertem Tofu in einer hausgemachten Sauce, die so gut ist, dass man sie nachher am liebsten noch weiterverwenden möchte. Zum Niederknien gut ist auch das Korean Fried Chicken, dass süß-scharf glasiert wird. Kimchi gibt’s in verschiedenen Ausführungen, übrigens auch im halben oder ganzen Kilo im Glas für zu Hause. Unter den Hauptspeisen sind Klassiker wie Bulgogi und Dolsot Bibimbap, außerdem diverse würzige Nudelgerichte und bunte, wärmende Eintöpfe. Daneben gibt es wechselnde Specials, etwa koreanischen Hot Pot, der ab zwei Personen direkt am Tisch serviert wird.

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Teilt euch eure Kräfte gut ein, denn auch die Nachspeisen-Karte lacht einen an: schwarzes Sesam-Eis, Matcha-Eis, verschiedene Mochis oder, wenn ihr noch genug Platz habt, koreanische Pfannkuchen mit Zucker-Zimt-Sesam-Füllung, dazu eine Kugel Sesam-Eis. Unter den Speisen finden sich übrigens reichlich vegetarische und vegane Optionen. Wer scharf essen kann, ist schon klar im Vorteil, aber nachdem es erstens einige milde Gerichte gibt und zweitens auch nicht alles gleich scharf ist, findet sich für alle etwas. Im Zweifelsfall steht euch das Service-Team oder Bora selbst gerne mit Rat zur Seite. Nach jedem Besuch ist klar, dass man bald wiederkommen muss, um sich weiter durch die Speisekarte zu probieren. Als Begleitung zum Essen gibt’s übrigens unter anderem koreanisches Bier, Cocktails und Longdrinks mit koreanischen Spirituosen oder auch selbst gemachte Limonaden. Ein an-alkoholischer Liebling der Redaktion: Calpico Soda mit Zitronensaft – erfrischend!

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Kreativ im Lockdown

Während des ersten Lockdowns gab’s einen Lieferservice. Dieses Mal gehen Bora und Myungsoon das Ganze etwas spontaner an. Es gibt jetzt etwa Live-Kochkurse auf Instagram, die dann als Video abgespeichert werden und für euch abrufbar sind, für den Fall, dass ihr euch selbst mal an koreanischen Gerichten versuchen wollt. Jede Woche gibt es außerdem eine neue Take-away-Aktion. Einmal gab es ein DIY-Kit für koreanische Kimchi-Pfannkuchen und eine kleine Auswahl an anderen Gerichten zum Mitnehmen, ein anderes Mal Korean Fried Chicken zum Abholen.

Korean soulfood für zuhause (c) HAN am Stadtpark

Gemeinsam kochen und kosten

Sobald die Corona-Pandemie Geschichte ist, könnt ihr auch wieder zu einem Kimchi & Dinner Workshop vorbeikommen. Dabei lernt ihr, selbst Kimchi zu machen, nehmt eure Kreationen in üppigen Portionen dann in einer HAN-Tote-Bag nach Hause mit und bekommt nach getaner Arbeit ein koreanisches Dinner inklusive Drinks serviert. Mit Willkommens-Drink und allen Materialen kommt der Workshop pro Person auf 145 Euro. Für die bereits ausgebuchten Termine im Februar und März könnt ihr euch auf die Warteliste setzen lassen. Ab April dürfte es auch Workshops zu anderen Speisen geben. Wir sind gespannt!

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Was man im Lockdown sonst noch machen kann, verraten wir euch ebenfalls. Außerdem erfahrt ihr bei uns auch, welche Lokale euch Brunch nach Hause liefern. Wir bemühen uns, euch in unserem Corona-Schwerpunkt Tipps zu geben, die die derzeitige Lage versüßen.

(c) Beitragsbild | viennaeats | Instagram

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Aktuelles

Wir empfehlen euch sehr, dem HAN auf Instagram und Facebook zu folgen, denn dann seid ihr immer up-to-date.
Auch über die aktuellen Take-away-Aktionen werdet ihr dort informiert.

Öffnungszeiten

Derzeit ist das HAN nur ab und an für Take-away geöffnet.

  • Location
  • Am Heumarkt 9/2/3, 1030 Wien
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