Wiener Prater

Wiener Prater

Adrenalinkick, auspowern oder einfach nur im Grünen flanieren – der Wiener Prater macht’s möglich!

Wien, das ist der Stephansdom, die Fiaker, der Grant, ja, ja – aber nirgends trifft verklärtes Klischee so vehement auf urige Wirklichkeit wie im Wiener Prater. Wie wär’s also mit einer Prater-Partie?

Grüner Prater

Spricht man vom Prater, spricht man üblicherweise entweder vom Grünen Prater oder vom Wurstelprater. Und grün ist das rund sechs Quadratkilometer große Areal in der Leopoldstadt tatsächlich nicht zu knapp. Das beweist allein schon der Stadtwanderweg 9, der vom Praterstern bis in die Freudenau und mitten durch das herrlich überwucherte Augebiet führt. Hier bekommt das Wort „Großstadtdschungel“ seine ganz ursprüngliche Bedeutung zurück. Denn in den Wäldern und an den Gewässern des Praters vom Heustadl- bis zum Krebsenwasser fühlt man sich tatsächlich ein wenig wie im urigen Dickicht. Und wer es lieber etwas weniger verwildert hat, der kann auf einer der weitläufigen Wiesenflächen um die Prater Hauptallee Platz nehmen, wie etwa auf der allseits beliebten Jesuitenwiese. Und natürlich säumt auch das eine oder andere Schanigarterl den Weg.

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Hauptallee

Aber bleiben wir erst einmal auf der Prater Hauptallee selbst. Wie die Schlagader des Areals pumpt sie die Flanierenden auf 4,4 schnürlgeraden Kilometern vom Praterstern bis zum Lusthaus und wieder retour. Bereits im 16. Jahrhundert entstanden, sollte sie ursprünglich den Augarten mit dem kaiserlichen Jagdgebiet im Prater verbinden. Heute tummeln sich auf ihr stramme Wadeln auf Radeln, Inline-Skates und Spazierende gleichermaßen. Immer wieder finden auch Läufe wie der Love Run entlang der Hauptallee statt. Besonders hübsch anzusehen ist die Allee im Frühling, wenn im April und Mai die zahlreichen Kastanienbäume ringsum blühen. Da empfiehlt es sich doch glatt, beim Radverleih bei der Hochschaubahn eine Rikscha auszuborgen und als Vierergruppe auf- und abzuradeln.

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Lusthaus und Maria Grün

Seid ihr schließlich beim Lusthaus angekommen, könnt ihr die müden Glieder entweder bei einem etwas höherpreisigen Stelldichein ausruhen, oder ihr macht es euch in einem der beiden umliegenden Gasthäuser gemütlich. Wenn euch eure Füße allerdings noch ein Stückchen tragen, empfiehlt sich definitiv noch ein Abstecher zur kleinen, etwas versteckten Wallfahrtskirche Maria Grün in der Aspernallee. Eingebettet in das satte Grün des Waldes steht das kleine Kircherl auf einer märchenhaften Lichtung. Dank Pater Clemens Kriz ist Maria Grün übrigens der Sitz der Aids-Seelsorge der Erzdiözese Wien und beherbergt auch ein Aids-Memorial als Gedenkstätte für verstorbene HIV-Infizierte.

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Liliput-Bahn

Ursprünglich sollte die Kirche auch als Endstation für die Liliput-Bahn dienen, die schnaufend pfeifend in etwa 20 Minuten durch den Prater gondelt. Los geht’s beim Praterstern, dann entlang des Wurstelpraters an der Haltestelle der Straßenbahnlinie 1 vorbei und durch den Auwald bis zum Stadion – und retour. Wenn eure Wadeln nach einer ausgiebigen Stadtwanderung also tatsächlich schlapp machen, könnt ihr euch von der herzigen Mini-Töff-Töff wieder zurückkutschieren lassen.

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Wurstelprater

Und dann macht ihr am besten doch noch einen kleinen Abstecher in den Wurstelprater, das zweite Synonym für das riesige Erholungsgebiet mitten in der Stadt. Denn wie heißt es doch so schön im Lied? „Schön ist so ein Ringelspiel. Das is a Hetz und kost net viel.“ Hier findet ihr vom Autodrom bis zur Hochschaubahn so ziemlich alles, was das vergnügte Herz begehrt. Hauptattraktion für Touristinnen und Touristen ist hier natürlich das Wiener Riesenrad, eines der Wahrzeichen der Stadt, mit dem man sie herrlich überblicken kann. Und wer lieber am Boden bleibt, tobt sich bei den Schießbuden aus, holt sich ein Langos oder Zuckerwatte und flaniert durch die bunt belebten Straßen. So oder so trifft man sich am Schluss natürlich im Schweizerhaus oder in der Luftburg.

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Noch mehr Prater-Content gefällig? Wir haben uns auf die Spuren des längst vergessenen Zoos im Wiener Prater begeben. Außerdem haben wir mit den Vienna Vanguards gesportelt, die auf der Jesuitenwiese regelmäßig Quidditch trainieren.

(c) Beitragsbild | Viktoria Klimpfinger | 1000things

Hier entlang zur Website des Wurstelpraters!

Was kostet's?

Eine Rundfahrt mit der Liliput-Bahn kostet 5 €, eine Teilstrecke 2,50 €.

  • Location
  • Prater Hauptallee
  • Lusthaus
  • Maria Grün: Aspernallee 1
Location map  Wiener Prater
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