Was man mit der Familie in Wien machen kann

Familienausflüge in Wien

Samstag, 9. März 2019 / Lesedauer: ca. 6 Minuten

Familienausflüge in Wien

Samstag, 9. März 2019 / Lesedauer: ca. 6 Minuten

Es geht wohl nichts über Zeit, die wir mit der Familie verbringen. Weil im Alltagstrubel diese oftmals auf der Strecke bleibt und anderen Aktivitäten weichen muss, haben wir euch einige Unternehmungen und Ausflugsziele zusammengestellt, die eine einzigartige Zeit mit eurer Familie garantieren.

von Marie Amenitsch

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

UPDATE: Oktober 2020

Mama, Papa und die Geschwister – wenn mal wieder die gesamte Mannschaft einen Wienausflug angekündigt hat und euch besuchen möchte, sorgt das wohl bei dem ein oder anderen für Panik und Ratlosigkeit. Wir haben euch in diesem Artikel die besten Familienausflüge in Wien zusammengestellt, die jede Menge Spaß für Jung und Alt versprechen.

Ein Besuch im Haus der Musik 

Na, habt ihr schon einmal den Wiener Philharmonikern den Takt vorgegeben? Oder seid auf einem lebensgroßen Piano von Taste zu Taste gehüpft? Oder habt sogar euer eigenes Klangwesen erschaffen? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Denn so eigenartig diese Fragen auch klingen mögen: Im Haus der Musik im 1. Bezirk könnt ihr all das machen. Verschiedene Stationen auf vier Etagen bieten nämlich jede Menge Möglichkeiten zur Erforschung von Rhythmus und Klang. Dabei kann sich Groß und Klein immer wieder kreativ austoben und auch selbst musizieren – und das ganz ohne Vorkenntnisse. Ein Besuch im Haus der Musik macht richtig Spaß und wir lieben diese interaktive Art der Wissensvermittlung, die uns noch lange nach dem Besuch in Erinnerung bleibt. Die Kids haben hier ihre Freude, denn das Haus der Musik ist kein verstaubtes Museum, sondern ein Erlebnisort für alle Musikbegeisterten und die, die es noch werden wollen.

Seilerstätte 30, 1010

(c) Haus der Musik

 

 

Seilerstätte 30, 1010

Gemütlich Frühstücken im Marks

Um gestärkt und vor allem gut gelaunt in den Tag zu starten, muss ein Frühstückslokal gefunden werden, dass für alle Geschmäcker die richtigen Angebote bietet. Unser Tipp dafür lautet: Marks. Das gemütliche Lokal befindet sich im 7. Bezirk und begeistert mit Wohlfühlatmosphäre, liebevollem Servicepersonal und – im Winter – mit offenem Kamin, aber vor allem auch mit der Tatsache, dass man hier den ganzen Tag lang frühstücken kann. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Frühstückskombinationen wie das Marks Fit Frühstück um 7,90 Euro mit weichgekochtem Ei, Walnussbrot, Cottage Cheese, Gurken-Karottensalat, Joghurt mit Müsli und Früchten der Saison oder das Hangover Frühstück für 8,90 Euro mit Ham and Eggs, Grilltomate, Würstchen, Kartoffeln aus der Pfanne und Croissant, Butter und hausgemachter Marmelade. Das familienfreundliche Lokal ist die perfekte erste Haltestelle für alle Familienausflüge in Wien.

Neustiftgasse 82, 1070

In diesem Lokal kann man es sich gut gehen lassen. (c) Marks

Stars zum Anfassen

Wer mit Kindern in Wien unterwegs ist und von Museum zu Museum pilgert, der wird mit der Zeit vor lauter „Nein, bitte nicht angreifen!“ und „Mama, mir ist faaaaad!“ ganz schön ermüdet sein. Immerhin wollen die Kleinen die Welt mit ihren eigenen Händen be- und angreifen, wollen mitmachen und möglichst viel selbst ausprobieren. Aus diesem Grund legen wir euch einen Besuch bei Madame Tussauds im Wiener Prater ans Herzen! Hier lockt nicht nur das Motto „Angreifen, ja bitte!“, es verspricht außerdem einen unvergesslichen Besuch für die ganze Familie.
Während die Kids mit ihren Lieblingsstars Selfies knipsen, die Wachsfiguren bewundern, umarmen und mit ihnen auf der Bühne stehen, bestaunen auch Eltern die Echtheit der lebensnahen Figuren. Immerhin dauert es bis zu sechs Monaten, um eine Wachsfigur zu fertigen, bis zu zwanzig Künstler sind daran beteiligt und jedes der außergewöhnlichen Exponate besitzt einen unglaublichen Wert von rund 200.000 Euro. Steht man also plötzlich Kaiserin Maria Theresia, Sisi, Mozart oder Gustav Klimt gegenüber, die allesamt so unglaublich echt aussehen, wird die Geschichte Österreichs hautnah erlebbar gemacht. Hinzukommen im Wachsfigurenkabinett außerdem bedeutsame Figuren aus Film, Musik und Sport. Von Conchita, Angelina Jolie, James Bond, Falco, Hermann Maier und Taylor Swift ist wohl für jeden ein Idol dabei, mit dem ihr schon immer ein gemeinsames Erinnerungsfoto machen wolltet. Dank beeindruckender Kulissen, aufwendiger Kostümen, aufregender Musik und modernster Technik taucht ihr in eine Welt aus Emotion, Geschichte und Glamour ein. Außerdem lüftet Madame Tussauds Wien das Geheimnis der Londoner Studios, in denen alle Wachsfiguren heute noch hergestellt werden und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der Wachsfiguren Herstellung. Wir versprechen: Ein Besuch bei Madame Tussauds verzückt Groß und Klein und bringt nicht nur Kinderaugen zum Staunen und Glänzen.

Riesenradplatz, 1020

(c) Madame Tussauds

Wüstenhaus und Palmenhaus Schönbrunn

Das Wüstenhaus darf in unserer Übersicht über Familienausflüge in Wien nicht fehlen. Es begeistert mit seiner jugendstiligen Architektur und der tollen Sammlung an Pflanzen. Das ehemalige Sonnenuhrhaus im Schönbrunner Schlosspark beherbergt nämlich seit 2003 einen Wüstenlebensraum, der selbst an noch so grauen Tagen das Träumen an ferne Orte ermöglicht. Ein Erlebnispfad führt im Wüstenhaus durch authentische Wüstenlandschaften von Mittelamerika bis Madagaskar. Wer danach Lust hat, noch im Dschungel vorbeizuschauen, kann direkt weiter ins Palmenhaus spazieren und die dortige Flora genießen, untermalt von Urwald-Geräuschen.

Schlosspark Schönbrunn, 1130

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Bambi – Eine Geschichte aus Wien

Wusstet ihr, dass Bambi eigentlich ein Wiener ist? Wer durch den 18. Bezirk schlendert, wird vielleicht das Haus mit der Widmung draußen gesehen haben. Wir haben einmal die Hintergründe dazu recherchiert und verraten euch mehr zu Bambis Geschichte. Wir empfehlen euch diesen kleinen Abstecher mit einer Tour zum Türkenschanzpark zu verbinden.

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Ein Blick hinter die Kulissen im Burgtheater werfen

Wie wär’s damit, einmal einen Blick hinter die Kulissen des Burgtheaters zu werfen? Von Anfang September bis Ende Juni wird täglich um 15 Uhr eine Führung angeboten – ausgenommen den 24. Dezember und Karfreitag. Viele spannende Fakten erwarten euch. Wusstet ihr zum Beispiel, dass das Burgtheater die größte Sprechbühne Europas ist? Die Führungen beginnen beim Haupteingang, in der Kassenhalle, und dauern circa 50 Minuten. Der spannende Rundgang beinhaltet die Besichtigung der Feststiegen mit den berühmten Deckengemälden, die Skulpturensammlungen namhafter Dichter wie Hauptmann, Schnitzler, Raimund und Nestroy, die Ehrengalerie und auch die Technik. Falls es die Proben- und Vorstellungszeiten erlauben, führt die Tour auch in den Zuschauerraum und auf die Bühne. Für 8 Euro, beziehungsweise ermäßigt 4 Euro, kommt ihr in den Genuss einer Führung.

Universitätsring 2, 1010

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Köstliche Stärkung

Knurrt von den vielen Programmpunkten der Magen, legen wir euch einen Besuch im Wiener Stadtbräu ans Herzen. Dort genießt ihr Klassiker der österreichischen Küche zu wirklich fairen Preisen und profitiert von einer äußerst gemütlichen Atmosphäre. Oder darf’s vielleicht ein Schnitzel sein? Für wen es lieber Pizza sein darf, der ist in der Disco Volante gut aufgehoben. Die Pizzen zählen definitiv zu den besten der Stadt, erlauben einen kleinen kulinarischen Abstecher nach Italien und der Discokugel-Pizzaofen ist für Jung und Alt gleichermaßen der Renner. Falls dort kein Platz ist, schaut in der Via Toledo vorbei, die gerade zur zweitbesten Pizzeria Europas gekürt wurde. Wer mit kleineren Kindern unterwegs sein sollte, für den ist auch das Dschungel-Café im MuseumsQuartier ein heißer Tipp.

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Rätselspaß im First Escape

Einen ganz besonderen Nervenkitzel für Familienausflüge in Wien verspricht auch das – mittlerweile schon ziemliche große Angebot der Escape Games. Eines, das für die unterschiedlichsten Altersstufen jede Menge Spaß und Spannung garantiert, wäre mit dem First Escape gefunden. Im Herzen der Wiener Innenstadt könnt ihr hier auf drei unterschiedlichen Quests auf Rätseljagd gehen. So erwartet euch im mittelalterlichen Schloss eine Schatzsuche, in der Wiener Staatsoper müsst ihr einen Verbrecher aufdecken, der dort sein Unwesen treibt, und im Hotelzimmer 13 spukt es. Auf der Homepage von First Escape findet ihr alle Infos zu Öffnungszeiten und Preisen.

Himmelpfortgasse 17, 1010

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Vollpension

Was wäre Wien ohne seine wunderbaren Kaffeehäuser? Natürlich eignen sich auch die Klassiker wie das Café Central oder das Café Sperl für Familienausflüge in Wien. Ein ganz besonderer Ort wäre jedoch mit dem Generationencafé Vollpension gefunden. An mittlerweile zwei Standorten versorgen euch pensionierte Omas und Opas mit den so ziemlich besten Mehlspeisen der Stadt. Die Stimmung ist stets angeregt aber zugleich sehr, sehr gemütlich, denn immerhin laden die weichen und bunt zusammengewürfelten Polstermöbel definitiv zum Verweilen ein. Derzeit ist wegen der schwierigen Situation mit Corona in der Vollpension ausschließlich ein Besuch mit der Halbpension-Flatrate möglich. Dabei bucht ihr online vorab eine, eineinhalb oder zwei Stunden Halbpension ab 9,90 Euro oder zum Sozialtarif um 8,40 Euro pro Nase. Dafür bekommt ihr Kaffee, Tee, Soda und die Rosen-, Lavendel- oder Wiesen-Kräuterlimo so viel ihr wollt und außerdem jede Stunde pro Nase zusätzlich ein Stück Kuchen, ein Schnittlauchbrot oder ein Liptauerbrot mit Gurkerl. Alles von Omas regulärer Speisekarte gibt’s für euch um 25 Prozent günstiger.

 Johannesgasse 4A, 1010 | Schleifmühlgasse 16, 1040

Hereinspaziert in dieses kuschelige Wohnzimmer! (c) Lisa Panzenböck

Abtauchen in die Katakomben

Nachdem der Südturm vom Stephansdom derzeit geschlossen ist, weil der Aufstieg zu eng ist, um einen Sicherheitsabstand einzuhalten, schlagen wir vor, ihr taucht unter den Steffl ab. Ihr könnt euch nämlich durch die dort befindlichen Katakomben führen lassen, deren ältester Teil die von Herzog Rudolf IV. 1363 gestiftete Herzogsgruft ist – unter dem Mittelchor des Doms. Über die Jahrhunderte wurden die Grüfte erweitert, bis sie schließlich Ende des 18. Jahrhundert geschlossen wurden. Lange waren die Gewölbe für Besucher und Besucherinnen nicht zugänglich. Mittlerweile können alle, deren Nerven es aushalten, Gebeine zu sehen, sich unter den Dom begeben und spannenden Geschichten über die dort begrabenen und die Stadt lauschen.

Stephansplatz, 1010

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Na, Lust bekommen neue Plätze und Ecken in eurer Lieblingsstadt zu entdecken? Hier bei uns am Blog findet ihr noch wesentlich mehr To Dos und kulinarische Highlights. Was es speziell im Herbst in Wien zu unternehmen gibt, seht ihr auf unserer Herbst-dahoam-Seite.

(c) Beitragsbild |  Marie Amenitsch | 1000things
(c) Facebookbild | Clara Amenitsch

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