10 Fakten, die ihr über Wien noch nicht gehört habt

Dienstag, 27. September 2016 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

10 Fakten, die ihr über Wien noch nicht gehört habt

Dienstag, 27. September 2016 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Dass die Stadt, die wir alle so sehr lieben, uns immer wieder aufs Neue überraschen kann, beweisen wir einmal mehr mit diesen 10 Fakten, die vielleicht noch unbekannte Seiten und skurriles Wissen über Wien präsentieren. Was das ganze mit Linksverkehr, dem Wiener Schnitzel, Zahnpasta aus der Tube und 15,4 Km/h zu tun hat, lest ihr hier. Viel Spaß!

von Marie Amenitsch

Wir präsentieren euch 10 Fakten über Wien, die die Österreichische Bundeshauptstadt in neuem Licht erscheinen lassen und teils skurrile und amüsante Infos enthüllen.

1. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Straßenbahnen in Wien beträgt 15,4 Km/h. Jene der U-Bahnen beläuft sich auf 31,3 km/h. Der Streckenabschnitt, auf dem täglich die meisten Passagiere transportiert werden, ist jener zwischen den Stationen Karls- und Stephansplatz mit einer Frequenz von rund 167.000 Fahrgästen pro Tag.

Bim Ring Jan

c) 1000things.at / Jan Poeltner

2. Kaiserin Elisabeth – alias Sisi – legte sich als Schönheitskur über Nacht stets gepresstes Rindfleisch aufs Gesicht. Ihr Taillenumfang betrug außerdem nur 46 Zentimeter, und ihr Körpergewicht machte nicht mehr als 45 Kilogramm aus.

3. In 24 Stunden Wien werden im Durchschnitt 21 Ehen geschlossen, 46 wiederum geschieden, 17.000 Bücher aus öffentlichen Bibliotheken ausgeborgt und rund 3.500 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen.

Universitäts Bibliothek

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

4. Die durchschnittliche Wohnung in Wien ist im Jahr 2016 71 Quadratmeter groß. Im Vergleich dazu betrug die Durchschnittsgröße in den 80er Jahren nur 64 Quadratmeter.

5. Die Original Manner Schnitte des Wiener Traditionsunternehmens Manner wurde bereits 1898 erstmals als „Neapolitaner Schnitte No. 239“ urkundlich erwähnt und werden seitdem nach dem Originalrezept produziert. Menschen auf der ganzen Welt lieben die knusprige Waffel und so werden pro Sekunde rund 2 Packungen Manner Schnitten weltweit gegessen – das sind 1.200 Schnitten pro Minute und 72.000 Schnitten pro Stunde – macht gesamt 630 720 000 Manner Schnitten, die pro Jahr in die Bäuche der Menschen weltweit wandern.

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(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

6. Die Mariahilfer Straße – im Volksmund „Mahü“ genannt – trug vormals schon viele Namen: Bayerische Landstraße, Kremser Straße, Schönbrunner Linienstraße, Laimgrubner Hauptstraße, Fünfhauser Hauptstraße, Mariahilfer Grund Straße, Mariahilfer Hauptstraße, Penzinger Straße, Penzinger Poststraße und Schönbrunner Straße. Ihren heutigen Namen verdankt sie dem Gnadenbild Mariahilf, einer Kopie des gleichnamigen Gemäldes von Lucas Cranach dem Älteren, das sich in der Mariahilfer Kirche befindet.

Oktober in Wien

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

7. Bis zum Jahr 1938 galt auf den Wiener Straßen der Linksverkehr, erst danach erfolgte die Umstellung auf Rechtsverkehr. Heute regeln rund 1.280 Ampelanlagen den Verkehr des Wiener Straßennetzes, das insgesamt rund 2.763 Kilometer ausmacht.

8. Wenn man vom „echten“ Wiener Schnitzel spricht, ist damit eigentlich ein Kalbsschnitzel gemeint. Die gängigen Ausführungen als Puten- und Schweineschnitzel treiben renommierte Gastronomen regelmäßig zur Weißglut, da diese eigentlich als  „Schnitzel Wiener Art“ oder „Wiener Schnitzel vom Schwein“ bzw. „Wiener Schnitzel von der Pute“ aufgelistet werden müssten, was oft jedoch nicht der Fall ist und schon zu manchen Streitigkeiten führte.

schnitzel

9. Wien darf sich als Erfinder der Zahnpasta in der Tube bezeichnen: Die in Liesing ansässige Firma „Sarg’s Sohn & Co“ produzierte im Jahr 1887 die erste Zahnpasta in der Tube namens „Kalodont“ und vertrieb diese in Folge am Markt.

10. Für ein Stück Sachertorte zahlt man im Traditionscafé Sacher 6,90€. In den Räumlichkeiten des Hotels, das schon berühmten Persönlichkeiten aus aller Welt als Residenz für ihren Wienaufenthalt diente, lebte im Jahr 1741 außerdem der große Antonio Vivaldi. Im April 1969 luden John Lennon und Yoko Ono zu einer ungewöhnlichen Pressekonferenz ins Sacher, um ihre Vorstellungen des Weltfriedens kundzutun.

В прошлый раз я не успела попробовать гастро-символ Вены – торт Захер🍰 поэтому сейчас, как приличный турист, наверстала упущенное☝🏼 Если кому не известно, настоящий торт Sacher можно попробовать только в одноименном ресторане при гостинице Sacher🏫 все остальные – подделки 👐🏽 Я не большой ценитель кондитерских изделий в общем, и тортов в особенности, но ничего особенного в Захере не нашла🤷🏼‍♀️ просто такой себе шоколадный торт 🎂🍫 Второй раз я бы его не заказала. Но советую попробовать хотя бы ради ✅

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Lust auf mehr? Hier geht’s zu unseren 10 Sätzen, die wohl jedem in Wien schon mal zu Ohren gekommen sind.

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Fotos:

(c) Wiener Schnitzel / Kobako CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

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