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10 Fakten über den Nikolaus

Montag, 5. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

10 Fakten über den Nikolaus

Montag, 5. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ein rot gekleideter Mann mit Bischofsmütze, deren Front ein goldenes Kreuz ziert und ein langer, lockiger weißer Bart. Wisst ihr, von dem die Rede ist? Natürlich vom heiligen Nikolaus, dessen Gedenktag wir am 6. Dezember feiern. In der einen Hand einen Stab, in der anderen einen großen, braunen Jutesack voll mit Geschenken. Und in seinem Schatten niemand geringerer als sein Begleiter, der Krampus. Doch woher kommt der Brauch, warum bekommen wir Mandarinen in unsere Schuhe gelegt und was ist die Geschichte des Krampus’? Wir verraten es euch hier.

von Lisa Panzenböck

„Zu den braven Kindern kommt der Nikolaus, die schlimmen besucht der Krampus.“ – Eine der liebsten Druckmittel sämtlicher Eltern, um den eigenen Nachwuchs in der Vorweihnachtszeit ein wenig zurechtzuweisen. Im Folgenden präsentieren wir euch 10 spannende Fakten über dieses Gespann aus Gut und Böse.

1. Den Nikolaus gab es wirklich

Der heilige Nikolaus ist gewiss einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Er wirkte im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra in der Region Lykien in Kleinasien, welche Teil der heutigen Türkei ist. Sein Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet Sieg(reich)er des Volkes.

2. Den ersten Schoko-Nikolaus gab es ungefähr 1820

WOW, schon seit fast 200 Jahren versüßt der Nikolaus also auch schon unsere Gaumen.

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3. Mit 19 wurde Nikolaus bereits Priester

Die Karriere des Nikolaus in der Kirche begann besonders früh, da er schon im zarten Alter von 19 Jahren von seinem Onkel, der zur damaligen Zeit Bischof von Myra war, zum Priester geweiht wurde Bloß wenig später war er dann Abt des Klosters von Sion. Als sein Onkel starb, ging Nikolaus auf Pilgerreise und wurde anschließend selbst zum Bischof geweiht.

4. „Sinterklaas“

Die Niederländer nennen ihn Sinterklaas. Bei ihnen ist er die Hauptfigur eines Kinderfestes, das am 5. Dezember in den Niederlanden und am 6. Dezember in Belgien zelebriert wird. Der Begleiter von Nikolaus ist nicht etwa der Krampus, sondern der Zwarte Piet, also der Schwarze Peter.

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5. Warum kommt der Nikolo gerade am 6. Dezember?

Der 6. Dezember ist deshalb der Tag, an dem wir „Nikolaus feiern“, weil dies sein Todestag ist. Er starb in etwa um das Jahr 350 und wurde in einem alten römischen Sarkophag in seiner Bischofskirche beigesetzt. Ob er wirklich genau am 6. Dezember starb wissen wir nicht, doch dieser Tag ist mittlerweile ein von allen christlichen Bekenntnissen akzeptierter Festtag.

6. Woher der Brauch der mit Geschenken gefüllten Stiefel kommt

Um den Nikolaus gibt es ja so einige Legenden. Beispielsweise wird erzählt, dass er mehrere junge Frauen davor bewahrte, anschaffen gehen zu müssen, indem er sich über Nacht in ihr Zuhause schlich und ihnen Geld in die Schuhe steckte. Somit waren sie in der Lage, die damals hohe Mitgift ohne Prostitution zu bezahlen. Heute ist es noch immer Brauch, dass der Nikolaus kleine Gaben in den Stiefeln der Kinder platziert, aber Achtung: Nur geputzte Stiefel werden gefüllt.

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7. „Väterchen Frost“

In Russland wird zu unserem Nikolaus Väterchen Frost gesagt und dieser trägt, passend zum Frost, eine blau-weiße Garnitur. Er gilt als russische Märchenfigur, welche in der Neujahrsnacht die Kinder beschenkt. Begleitet wird er nicht etwa von einer düsteren Figur wie es der Zwarte Piet und der Krampus sind, sondern von seiner Enkelin Snegurotschka, was so viel wie Schneeflöckchen bedeutet.

8. Der böse Begleiter des Nikolaus’…

… ist der Krampus. Oftmals wird dieses düstere Wesen auch als „Knecht Ruprecht“, „Belzebub“, oder „Belznickel“ bezeichnet. Während der Nikolaus als guter Himmelsbote auftritt, stellt der Krampus zur Wahrung des Gleichgewichts den bösen Vertreter der Hölle dar. Wenn der Nikolaus zu Familien nach Hause kommt, so liest er traditionell in seinem Buch nach, ob die Kinder denn brav waren oder nicht. Die artigen Kids bekommen Süßes und kleine Gaben und den unartigen wird mit der Rute des Krampus gedroht.

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9. Das Wetter am Nikolaus-Tag

Eine in Deutschland weit verbreitete, alte Bauernregel besagt: „Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus. Trockner St. Nikolaus, milder Winter rund ums Haus.“

10. Nikolaus oder Weihnachtsmann?

Tatsächlich ist es so, dass der Weihnachtsmann dem Nikolaus nachempfunden wurde und somit quasi eine Erfindung der modernen Zeit ist. Obwohl sich die Darstellungen mittlerweile ein bisschen vermischt haben, sind Nikolo und Weihnachtsmann nicht dasselbe, da der Nikolaus ein Bischofsgewand trägt und der Weihnachtsmann einen roten, mit Pelz besetzten Mantel.

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Was neben dem Nikolaus noch typisch im Advent ist? Hier haben wir typisch österreichische Bräuche im Advent für euch gesammelt.

Für noch mehr Tipps solltet ihr unseren WhatsApp Service nützen, hier findet ihr eine genaue Anleitung.

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