Badeplätze Niederösterreich

Schöne Badeplätze in Niederösterreich

Donnerstag, 30. Juli 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Schöne Badeplätze in Niederösterreich

Donnerstag, 30. Juli 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Baden ist voll euer Ding, Chlorgeruch und überfüllte Becken eher nicht so? Dann seid ihr bei uns goldrichtig. Denn wir zeigen euch ein paar schöne Badeplätze in Niederösterreich, an denen ihr eure erhitzten Körper in natürlichem Gewässer abkühlen könnt.

von Sabrina Luger

Wenn das Barometer an der 30-Grad-Marke kratzt, dann gibt es keinen besseren Weg als den direkt zum Wasser. Egal ob Fluss, See oder Freibad – Hauptsache erfrischend kühl. In Niederösterreich gibt es neben vielen Freibädern auch einige Möglichkeiten, sich im Naturwasser abzukühlen. Wo ihr das am besten macht, verraten wir euch hier. Also, Badesachen eingepackt und los geht’s.

Erlaufsee

Wie wäre es mit einem Sprung in einen türkis-grünen See mit Trinkwasserqualität, der mit einer Durchschnittstemperatur von 19 bis 22 Grad garantiert für Erfrischung sorgt und zum Faulenzen einen Kieselstrand und eine Liegewiese anzubieten hat? Der Erlaufsee, der an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark liegt, hat genau das. Der auf rund 830 Höhenmeter gelegene Bergsee in der Nähe von Mariazell ist ein beliebter Badeort für alle, die es ruhig mögen, aber auch gerne sportlich unterwegs sind. Denn hier kannst du rutschen, beim Sprungbrett deinen Köpfler perfektionieren und beim Stand-Up-Paddling eine tolle Figur machen. Für die ganz Romantischen empfehlen wir eine Bootsfahrt. Da kannst du aus Tret-, Ruder- und Elektrobooten wählen. Auch kulinarisch bist du beim Erlaufsee gut versorgt, das Strandbuffet oder das Restaurant Herrenhaus verköstigen dich. Fürs Baden zahlst du hier nichts, fürs Parken aber schon.

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Lunzer See

Der Lunzer See im Bezirk Scheibbs ist Niederösterreichs größter Natursee. Weil er etwas weitläufiger als andere Seen in der Umgebung ist, macht eine Motorbootfahrt über das klare Wasser besonders viel Spaß. Umgeben von den Mostviertler Bergen fühlst du dich hier, als wärst du ganz klassisch auf Sommerfrische. Frisch ist es aber auch vor Ort, denn Lunz am See zählt jedes Jahr zu den kältesten Orten Niederösterreichs – der See ist im Sommer aber durchaus angenehm erfrischend. Kulturbegeisterte kommen beim Lunzer See auch auf ihre Kosten. Denn auf der Seebühne, die untertags als Liege-Plattform von Badegästen benutzt wird, finden am Abend Lesungen, Konzerte und Workshops statt, wie etwa auch im Rahmen des wellenklänge-Festivals, das noch bis 1. August läuft. Abgesehen vom Badeurlaub eignet sich die Umgebung auch hervorragend zum Wandern. Warum nicht einen Wandertag mit einem Sprung in den See abschließen oder umgekehrt: einen Badetag mit einer kleinen Wanderung?

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Viehofner See und Ratzersdorfer See

Manche wird es vielleicht überraschen, wenn wir sagen, dass sogar die Hauptstadt St. Pölten ein Badeparadies sein kann. Mit dem Rad, dem Bus oder dem Auto kommst du schnell von der Innenstadt zu den beiden Seen, die nicht weit voneinander entfernt sind. Der Ratzersdorfer See hat sogar einen offiziellen FKK-Bereich, falls du gerne oben und unten ohne badest. Außerdem kannst du dir hier aber auch die Zeit mit Minigolf oder Volleyball vertreiben. Kinderspielplätze und ein Fußballplatz machen den See besonders für Familien ansprechend. Auf der Liegewiese beim Viehofner See findet man hingegen normalerweise weniger Familien. Bei der Hundezone fühlt sich auch dein treuer Begleiter so richtig wohl. Eine der schönsten Aktivitäten am Viehofner See ist aber eine Bootsfahrt. Das Restaurant Seedose bietet dafür sogar ein besonderes Angebot an, nämlich „Boot und Picknick“. Dabei wird dir vom Restaurant ein Proviant-Packet zusammengestellt, mit dem du dann am See ein Picknick machen kannst.

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Stauseen Ottenstein, Dobra und Thurnberg

Wenn du an Stauseen denkst, dann denkst du vielleicht nicht gleich an eine idyllische Landschaft, Badevergnügen und Erholung. Aber im Waldviertel, in der Nähe von Zwettl, gibt es eine Wasserlandschaft mit Stauseen, die an skandinavische Fjorde erinnert. Dicht von Bäumen umschlossen sind die drei Stauseen des Kamp, nämlich Ottenstein, Dobra und Thurnberg. Der Ottensteiner Stausee ist der obere und größere See, mit ganzen 14 Kilometern Länge. Seine vielen Seitenarme bieten eine Vielzahl an Liege- und Bademöglichkeiten. Direkt auf den Stausee Ottenstein folgt der Stausee Dobra, der kleiner als der Ottensteiner aber größer als der Thurnberger ist. Alle drei eignen sich hervorragend zum Baden, aber auch angeln und tauchen kannst du hier gut. Boot oder Surfbrett bekommst du bei den Verleihen bei den Campingplätzen. Ansonsten kannst du es dir in den Wiesen gemütlich machen, nach einem freien Plätzchen am Ufer solltest du nicht zu lange suchen müssen. Außerdem gibt es in den bewaldeten Hügeln ringsum die eine oder andere Burg zu entdecken.

Entlang der Donau

Am Donauufer gibt es einige Strände, die sich hervorragend dazu eignen, dir die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und dich ab und zu in die Fluten zu stürzen. Der längste Natursandstrand der Donau befindet sich in Luberegg, einem Ortsteil von Emmersdorf. Wenn du hier am feinsandigen Strand liegst, hast du einen wundervollen Blick auf das Stift Melk. Beim Badestrand Luberegg ist außerdem die Strömung normalerweise sehr gering, was das Badevergnügen steigert.

Unweit vom Strandbad Luberegg befindet sich der Donausee Weitenegg, ein Altarm der Donau. Dort gibt es neben einer Liegewiese mit Bäumen auch einen Bootsverleih. Hier treffen zwei Gegebenheiten aufeinander, die das Baden äußerst angenehm machen: Einerseits gibt es kaum bis wenig Strömung, andererseits versorgt der Grundwasserstrom den Altarm immer wieder mit frischem Wasser, wodurch er seine angenehm kühle Temperatur behält und sich nicht zu sehr aufheizt.

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Thermalbad in Bad Fischau

Ein Besuch im Thermalbad Bad Fischau ist nicht nur eine Reise in ein Erholungsgebiet, sondern auch durch die Zeit. Hier badest du wortwörtlich wie Kaiser und Kaiserin und kommst dir dabei vor, als wärst du gerade in einem Wes-Anderson-Film, wenn du zwischen Birken liegst und in Naturwasser schwimmst. Es gibt im Thermalbad Bad Fischau zwei Becken, historisch gesehen das „Herrenbecken“ und das „Damenbecken“. Das Wasser dafür kommt direkt aus der Quelle. Viermal pro Tag wird das Wasser in den Becken also komplett ausgetauscht und kommt deshalb ganz ohne zusätzliche Chemikalien aus. Dabei hat das Wasser eine konstante Temperatur von 19 Grad. Woher das kühle Nass kommt, kannst du dir sogar ansehen. Wenn du ein paar Steintreppen hinuntersteigst, kommst du nämlich direkt zum Wasserfall. Ausruhen kannst du dich auf der „Zwetschkenwiese“ und der „Birkenwiese“, dort gibt es genügend Schatten- und Sonnenplätze. Der Eintritt für Erwachsene kostet zehn Euro.

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Thermalbad Vöslau

Ein weiteres Thermalbecken, das mit Naturquellwasser gefüllt ist und eine lange Geschichte aufweisen kann, ist das Thermalbad Vöslau. Diese Quelle haben sogar die alten Römer schon für sich genutzt. Dort, wo das bekannte Vöslauer Mineralwasser herkommt, kannst auch du baden gehen. Das bekannte „Grüne Becken“ wird mit Mineralwasser gespeist, der Boden ist mit feinem Kiesel bedeckt. Wer eher sportlich unterwegs ist, der kann sich im „Blauen Becken“ austoben. Das Wasser ist hier auf rund 25 Grad temperiert und bietet genügend Raum für Action. Für die Kleinsten gibt es ein extra Kinderbecken und eine Sandkiste. Eine Tageskarte kostet für Erwachsene von Montag bis Freitag 9,80 Euro und am Wochenende 10,80 Euro.

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Das waren unsere Top-Vorschläge, es gibt aber noch viele andere tolle Badeorte in Niederösterreich zu entdecken. Wunderschön kann es nämlich auch einfach beim nächsten Bach in deiner Nähe sein, also halte die Augen offen und genieße die Sonne und das Wasser.

Wenn du lieber aktiver unterwegs bist, dann können wir dir auch noch einen Ausflug zu den Schluchten und Wasserfällen in Niederösterreich empfehlen. Mehr Infos zu deinem Badeurlaub in Österreich bekommst du auf unserer Sommer-dahoam-Seite.

(c) Beitragsbild | die.schieferin | Instagram

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