tipps zum wandern

Unsere Tipps zum Wandern

Donnerstag, 1. Juni 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Unsere Tipps zum Wandern

Donnerstag, 1. Juni 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Das Wandern ist des Müllers Lust – und natürlich auch des Hubers, Meiers und vieler anderer Menschen in Österreich, da es uns nicht bloß im Winter auf die Berge zieht. Satte Almwiesen, traumhafte Gipfelpanoramen und eine gute Jause zur Stärkung in der Hütte machen euren Ausflug hoch in die Natur zu etwas besonderem. Nichtsdestotrotz gibt es auch ein paar Dinge, die ihr vor und während eurer Wanderung bedenken solltet.

von Lisa Panzenböck

Um ein wirklich angenehmes Wandererlebnis mit euren Liebsten zu haben, fassen wir hier ein paar der wichtigsten Tipps zum Wandern für euch zusammen. Viel Spaß!

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Rucksack richtig packen

Wenn ihr euch für einen Rucksack entscheidet, so nehmt doch lieber einen etwas größeren, da es wesentlich angenehmer ist, ein bisschen Stauraum zu haben und später unerwartete Dinge ebenso im Rucksack zu verstauen (zum Beispiel Dinge eurer Begleitungen, die zu kleine Rucksäcke haben, aber auch Teile des Gewandes), als sie außen dran zu hängen. Allerdings solltet ihr beim Packen des Rucksacks nicht übertreiben, denn so ein Ranzen kann mit der Zeit ganz schön schwer werden. Als Faustregel unter den Tipps zum Wandern wird hierbei 1/4 des eigenen Körpergewichts als maximale Traglast gesehen.

Was die Reihenfolge beim Packen anbelangt, so sollten schwere Gegenstände möglichst nahe am eigenen Körper eingepackt werden, damit der Schwerpunkt so nah wie möglich am Körper liegt. Das kann euch das Gleichgewichthalten unter anderem erheblich erleichtern, denn je weiter die Schwerpunkte auseinanderliegen, desto mehr Kraft muss zum Tragen aufgebracht werden. Es ist somit ein oft verbreiteter Irrglaube, die schweren Sachen unten im Rucksack anzusiedeln und die leichteren oben. Leichte Dinge, die ihr vermutlich nicht gleich zu Beginn braucht, kommen ganz nach unten, mittelschwere Dinge wie dünne Jacken kommen nach oben außen und die richtig schweren Sachen sollten körpernahe auf Schulterhöhe eingepackt werden. Vergesst außerdem nicht Kleinigkeiten wie Sonnenbrille, Sonnencreme, etc. in Seiten- bzw. Deckelfächer zu geben.

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Die erste Wanderung des Jahres

Wanderungen am Beginn der Saison sollten nicht unbedingt gar so hoch hinaus gehen, da man hier oftmals noch auf den Winter trifft. Auf südseitigen Routen profitiert ihr wahrscheinlich eher von Sonne, als auf nordseitigen Touren zu Saisonbeginn, da es diesen Frühling ja sehr viel geregnet hat und manche Stellen möglicherweise noch nicht ganz abgetrocknet sind. Außerdem solltet ihr bei eurer ersten Wanderung dieses Jahr nicht unbedingt eine der anspruchsvollsten Strecken wählen, sondern eher mit einer kürzeren Route, die auch Einkehrmöglichkeiten bereithält, starten.

Kleidung – what to wear

Der Zwiebellook ist nicht bloß auf den internationalen Modelaufstegen immer wieder ein absoluter Trend, sondern darf bei unseren Tipps zum Wandern auch keineswegs fehlen. Auch wenn es im Tal sommerliche Temperaturen hat, solltet ihr nicht vergessen, dass sich das Wetter hoch oben ganz schnell ändern kann. Man muss beispielsweise in 1.500m mit einer Schwankung der Temperatur von bis zu 15° rechnen. Am besten also mehrere dünne Schichten Kleidung anziehen, beziehungsweise einpacken, um sich hier Zwiebelring für Zwiebelring an-, beziehungsweise ausziehen zu können. Apropos Kleidung: der vermutlich wichtigste Punkt hierbei? Die Schuhe!

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Wie man ohne Blasen wandert

Ist erst mal eine richtig große, schmerzende Blase auf den Füßen plötzlich da, nimmt das Wandervergnügen rapide ab, denn die fiesen Rötungen bringen nicht bloß Schmerz, sondern nehmen auch die Freude. Deshalb betrifft einer unserer Tipps zum Wandern die Schuhe – und vor allem die Füße. Altbewährt hat sich zum Beispiel das Eingehen der Bergschuhe, denn dadurch werden sie weicher und passen sich dem eigenen Fuß an. „Einlatschen“ könnt ihr sie zum Beispiel bei ein paar Spaziergängen vor eurer ersten Wanderung damit.

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Auch nicht zu vergessen ist die Wahl der Socken. Wusstet ihr, dass Baumwollsocken zu Feuchtigkeit und Wärme im Schuh beitragen, was wiederum einen hervorragenden Lebensraum für Blasen bereitstellt? Hier solltet ihr vorzugsweise Socken aus Funktionsmaterialien anziehen, denn die geben die Feuchtigkeit besser ab. Vor der Wanderung könnt ihr außerdem – wenn ihr bereits wisst, dass ihr an gewissen Stellen sehr anfällig seid – zu ein wenig Tape greifen und besonders empfindliche Bereiche mit diesem schützen.

Vergesst nicht im Laufe der Wanderung immer mal wieder eure Schuhe nachzuschnüren, denn diese lockern sich nach einiger Zeit. Durch das „Schwimmen“ in den Schuhen bietet man nämlich ebenso eine gute Grundlage für Blasen.

Ist es dann allerdings doch zu einer Blase gekommen, so haben wir hier unter den Tipps zum Wandern den wohl hilfreichsten für euch am Schluss: das natürliche Blasenpflaster für den Weg. Habt ihr schon mal von Spitzwegerich gehört? Jener wächst in Höhen von bis zu 2.400m und ist ein wahres Wundermittel, denn wenn ihr ihn als Einlage in eure Wanderschuhe gebt, hat er eine kühlende und entzündungshemmende Wirkung, sobald ihr merkt, dass sich eine Blase anbahnt. Ist jene allerdings schon da, so könnt ihr einen Breitwegerich zur Schmerzlinderung verwenden.

Wenn ihr nach all den Tipps zum Wandern noch ein paar Badeseen sucht, so haben wir hier die schönsten Seen im ganzen Land für euch und für mehr sportliche Betätigung findet ihr hier Strecken zum Radfahren entlang des Wassers.

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