Wiener Parks für sonnige Tage

Mittwoch, 10. Mai 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wiener Parks für sonnige Tage

Mittwoch, 10. Mai 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Juhu, die Sonne lacht! Das nutzen wir direkt aus und schnappen uns ein paar Snacks, eine Decke und natürlich ein paar Lieblingsmenschen und setzen uns ins Freie. Wir haben für diesen Anlass ein paar passende Parks herausgesucht, die sich ideal für ein paar gemütliche Stunden im Freien eignen.

von Luisa Lutter und Marie Amenitsch

Wien und seine herrlich grünen Parks! Wer, wie wir, sehnsüchtig auf die Sonne gewartet hat und sich eine kleine Auszeit mit Frischluft um die Nase gönnen möchte oder den Abend entspannt ausklingen lassen mag, sollte sich diese Parks nicht entgehen lassen. Wir wünschen euch gutes Relaxen!

Augarten

An der Grenze der Leopoldstadt zur Brigittenau liegt der wunderbare Augarten, der durch den hohen Flakturm schon von weitem ins Auge sticht. Dort angekommen wird man auf den über 50 Hektar Parkfläche mit der älteste Gartenanlage Wiens belohnt, die sich durch eine wunderbare Symmetrie und Farbenpracht auszeichnet.  Außerdem zieren die Wege schattige Alleen aus Kastanien, Linden, Eschen und Ahornbäumen. Egal ob zur sportlichen Betätigung, zum Sonnen auf den großen Liegewiesen oder zum Ruhe genießen auf einer schattigen Parkbank – der Augarten ist ein zauberhafter Ort, den ihr definitiv besucht haben solltet. Nur nachts bleibt der Augarten – wie alle anderen städtischen Parks Wiens auch – aber leider geschlossen.
Unser Tipp: unbedingt auch das kleine Café Grünstern-Stadtgartenküche ausprobieren. Hier sitzt und isst es sich herrlich und man fühlt sich wie in einem kleinen Gartenparadies, fernab der Stadt.

Wertheimsteinpark

Auch der 19. Bezirk hat einige lauschige Ecken. Der Wertheimsteinpark ist ein sehr schöner Ort zum Verweilen. Der Park wurde mitsamt der Villa 1835 angelegt. Bereits 1867 kaufte der Bankier und Finanzrat Leopold von Wetheimstein die Anlage. Im weiteren Verlauf übergab seine Tochter Franziska das Erbe daraufhin der Stadt Wien, mit der Auflage, dass der Park stets allen Bürgern zugänglich sein soll. Der Park besitzt zahlreiche kleine Wege und auch einen starken Geländeabfall zum Donaukanal hin. Im Park verläuft zudem das Überbleibsel des Flussbettes vom Krottenbach. Familien und Kinder freuen sich über einen großen Spielplatz und auch Sonnenanbeter kommen auf den Geschmack, dank der großen Liegewiese, welche mit Blumen eingerahmt ist. Hunde müssen daher an der Leine zu führen sein.

Setagayapark

Wer es lieber etwas kleiner, überschaubarer und exotischer mag, sollte noch ein paar Schritte am Wertheimsteinpark vorbei gehen und in die wundervolle Welt des Setagayaparks eintauchen. Hier blüht alles im Stile Japans. Das Bambustor, ein Teich mit Wasserfall,sowie typische Pflanzen und Steinmonumente, zeichnen diesen Park aus. Ein Teehaus am Eingang mit Blick auf das Wasser und den dahinter liegenden, erhöhten Park, umrahmen die Kulisse. Als wir das letzte Mal vor Ort waren, kamen sogar Musiker vorbei und versüßten uns den Aufenthalt mit Acoustic-Musik. Geöffnet ist bis 18 Uhr und es gilt ein striktes Hundeverbot.

#setagayapark #pond #greencity #vienna #igersaustria

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Burggarten

Eine der wohl wunderbarsten Innenstadtoasen. Erfreut der historische Park doch rund ums Jahr mit seinem gepflegten Charme, der Naturkulisse und der Geschichtsträchtigkeit. Die öffentliche Parkanlage mit ihrer zentralen Lage am Ring ist bereits seit 1919 öffentlich zugänglich und trug ehemals den Namen „Garten der Republik“. Auch Joggern, die ihre Runden gerne früh morgens drehen, ist ein Abstecher sehr zu empfehlen, verzaubert der Park vor allem auch um diese Uhrzeit mit seiner Ruhe und der einzigartigen Lichtstimmung. Besonderes Highlight sind neben dem großen Teich, dem imposanten Herkulesbrunnen auch das sezessionistische Schmetterlinghaus und das Palmenhaus, in dem sich wunderbar Kaffeetrinken und tolle Fotos schießen lässt.

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Stadtpark

Natürlich darf auch der  weltweit bekannte Wiener Stadtpark nicht fehlen. Dieser erstreckt sich vom Parkring bis zum Heumarkt und lädt auf seinen 65 000 m² zum Verweilen ein. Erbaut 1870, gilt dieser als die erste öffentliche Parkanlage Wiens. Planung und Durchführung des Parks erfolgte im englischen Landschaftsstil, der bis heute beibehalten wurde. Reich an Skulpturen und Denkmälern ist der Park ein geschichtsträchtiger und bunter Treffpunkt für Jung und Alt, Touristen und Einheimische, Studenten und Arbeitstiere, die ihre Mittagspause auf einer Parkbank genießen. Einzig der Anblick des Intercontinental mit seiner schroffen, bauklotzartigen Architektur passt nicht so ganz zum restlichen Park. Wer sich einmal wirklich etwas gönnen möchte: Ab in die Meierei, wo im Restaurant Steirereck feinste und edle Angebote serviert werden.

Türkenschanzpark

Der Türkenschanzpark in Währing bietet sich für alle Frischluft -und Sonnenbegeisterten hervorragend an: Eine weitläufige Fläche zum Schlendern, Verweilen und auch Kaffeetrinken nach einem ausgiebigen Spaziergang. Der Name des Parks rührt von der zweiten Türkenbelagerung im 17. Jahrhundert her. Es gibt zahlreiche Denkmäler zu entdecken und besonders schön ist die Tatsache, dass viele Bäume und Sträucher ein Namensschild besitzen, sodass man sogleich noch etwas Wissenswertes vom Ausflug mitnimmt. Wer genug vom Spazierengehen hat, kann z.B. in der Meierei-Diglas oder im nahegelegenen Aumann einkehren.

(c) 1000things.at / Jan Poeltner

Ihr verbringt eure Freizeit zudem gerne in neuen Hotspots und seid stets auf der Suche nach coolen Cafés und Bars? Dann schaut doch mal hier in unseren „Neu in Wien“ Blogbeitrag rein.

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(c) By devil_jammeson-rage / unsplash

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