Schloss Schönbrunn

Sich einmal wie Sisi fühlen? Dann unbedingt ins Schloss Schönbrunn.

Das Schloss Schönbrunn ist das größte Schloss Österreichs und ein guter Grund, sich abseits des Wiener Innenstadttreibens nach Hietzing, dem 13. Wiener Gemeindebezirk, zu begeben. Es wurde zwischen 1638 und 1642 ursprünglich für die Kaiserin Eleonora Gonzaga erbaut – das heutige Aussehen verlieh ihm Kaiserin Elisabeth rund hundert Jahre später, nachdem es in der Zweiten Wiener Türkenbelagerung schwer beschädigt worden war. Abseits von seinem großen historischen Wert ist Schönbrunn heute einer der beliebtesten Ausflugsorte für TouristInnen aus aller Welt und ist für Familien und Kulturbegeisterte das optimale Wochenendziel. In Schönbrunn gibt es nicht nur das Schloß sondern auch den Schlosspark sowie den Tierpark. Wer sich die volle Pracht des gesamten Areals ansehen will, sollte sich einen ganzen Tag für Schönbrunn Zeit nehmen.

Hinein ins Schloss Schönbrunn

Möchte man historisches Wissen tanken, eignet sich eine Führung durch das Schlossgebäude (auf diese Idee kommen übrigens jährlich mehr als 1,6 Millionen Menschen). Man durchläuft unzählige Räume, von welchen einer beeindruckender ist als der andere. Man kann die Gemälde bewundern und einen realistischen Einblick in das kaiserliche Leben des 18. Jahrhunderts gewinnen und spätestens im sogenannten „Spiegelzimmer“ möchte wirklich jeder einmal Prinzessin gewesen sein.

Schloss Schönbrunn großer Saal

Großer Saal im Schloss Schönbrunn

Für eine kurze geistige Erholung vom Alltag eignet sich aber schon allein ein Gang durch den weitläufigen Park. Die Planung des barocken Gartens unterlag einer strengen symmetrischen Ordnung – durch die Anordnung der Blumenbeete und der bunten Steine gleicht die Anlage einem Teppich mit Ornamenten. Der Schönbrunner Schlosspark ist heute UNESCO-Weltkulturerbe.

Palmenhaus Schloss Schönbrunn

Palmenhaus beim Schloss Schönbrunn (c) Wutzbert/wikimedia

Unendlich viele Entdeckungen

Der Gang durch Schönbrunn ist vergleichbar mit einer Schatzsuche. So steht man plötzlich vor der nächsten historischen und architektonisch beeindruckenden Sehenswürdigkeit (Neptunbrunnen, Römische Ruine, Obeliskenbrunnen, Taubenhaus, um nur einige zu erwähnen). Besonders der Gang hinauf zur Gloriette ist empfehlenswert. Zwar stellt der Weg dorthin für unsportlichere Personen eine kleine Herausforderung dar, doch macht oben angekommen der Blick über Wien alles wieder gut. Wer möchte, kann sich in den Sommermonaten im Café der Gloriette eine – leider etwas überteuerte – Melange gönnen.

Hier findet ihr noch mehr Infos über das Schloss Schönbrunn in unserem Blog.

Fotos:

Titelfoto : © Christoph Zeman / wikimedia / CC BY-SA 3.0
Große Galerie: Ralf Roletschek / fahrradmonteur.de / GFDL 1.2
Palmenhaus: Wutzbert / CC BY-SA 3.0

Zur Schönbrunn Website

Aktuelles

Um langes Anstellen im Schloss Schönbrunn zu vermeiden, solltet ihr bereits online die Tickets kaufen. Für aktuelle Aktionen und Events unbedingt die Facebookseite im Auge behalten.

Öffungszeiten

TGL. VON 8.30 – 17.30 UHR

  • Location
  • Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien
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