familienausflüge in wien

10 Dinge, die man im 1. Bezirk machen muss

Mittwoch, 16. Januar 2019 / Lesedauer: ca. 6 Minuten

10 Dinge, die man im 1. Bezirk machen muss

Mittwoch, 16. Januar 2019 / Lesedauer: ca. 6 Minuten

Es war mal wieder Zeit für eine Bezirkstour und diesmal stand die Wiener Innenstadt auf dem Programm. Wir waren versucht, nicht nur die Touristenattraktionen aufzusuchen und präsentieren einen coolen Mix aus Kultur, Gastronomie und historischen Plätzen, die auf euren Besuch warten.

von Marie Amenitsch

Kommt mit uns auf eine kleine Tour durch die Wiener Innenstadt und lasst euch dazu verleiten, neue Ecken Wiens zu erkunden!

Es warten außerdem bereits der 2.3.4.5.6.7.8., 9.10.,11.12.13., 14.,15.16.17.18., 19., 20., 21., 22. und 23. Bezirk darauf, von euch entdeckt zu werden.

Miznon

So hipp kann der Erste sein! Mit seiner Lage im historischen Stadtteil und der Aufschrift „Gastwirtschaft“ hinter dem Stephansdom mag hier vielleicht manch einer einfach nur vorbeilaufen auf der Suche nach einem köstlichen, nicht zu touristischen Platzerl fürs Abendessen. Einen Besuch im Miznon können wir euch jedoch nur wärmstens empfehlen. Es erwarten euch dort neben einer lockeren, gut-aufgelegten Stimmung und handgeschriebenen Speisekarten vor allem köstliche, israelische Speisen. Geführt wird das stets gut-gefüllte Lokal von Starkoch Eyal Shani, der nach Tel Aviv und Paris auch das Lokal in Wien eröffnete, wo das Self-Service-Prinzip regiert. Schaut vorbei und lasst euch zum Beispiel die warmen Pita-Burger und Karfiolblumen schmecken. Reservierungen werden leider nicht entgegengenommen, es braucht also etwas Glück beziehungsweise Geduld, ein Plätzchen zu ergattern.

Schulerstraße 4, 1010

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Teehaus Chánnagasse

Der 1. Bezirk besticht nicht nur mit vielen Traditionscafés und beeindruckenden Zeitzeugnissen vergangener Tage, er erwartet euch zudem seit einigen Monaten mit einer sehr gemütlichen Oase für einzigartigen Teegenuss. Im Teehaus Chánnagasse dreht sich alles rund um Tee, seine unterschiedlichen Sorten, Geschmäcker und Wirkungsweisen. Habt ihr schon einmal etwas von Gong fu Cha (工夫茶, Gōng fu chá) gehört? Dies bezeichnet die traditionelle chinesische Teezeremonie, die ihr im Teehaus Chánnagasse kennenlernen und genießen könnt. Außerdem werden Workshops und Seminare angeboten, die in die Welt des Tees entführen und mit spannenden Fakten auf euch warten. Die persönliche Beratung spielt im Teehaus Chánnagasse eine große Rolle. Inhaber Sergei Pegushin und sein Team stehen euch mit Ratschlägen stets zur Verfügung, um so für jeden einen Tee zu finden, der auch wirklich den jeweiligen Bedürfnissen entspricht. Das Teehaus selbst punktet mit seinen warmen Farben, den gemütlichen Sitzecken und der ruhigen Atmosphäre. Perfekt, um sich einmal kurz Zeit für sich selbst zu nehmen und innezuhalten. Ihr sucht nach Teeservice für zu Hause? Kein Problem, denn neben den zahlreichen Teesorten könnt ihr auch hochwertiges Teezubehör erstehen. In unserem Infoprofil haben wir alle Infos zum Teehaus Chánnagasse für euch.

Annagasse 12, 1010

1. bezirk wien

(c) Teehaus Channagasse

Stephansdom

Es geht doch nichts darüber, Tourist und Touristin in der eigenen Stadt zu spielen: Den Südturm des Stephansdoms sollten alle (Wahl-)Wiener und -Wienerinnen zumindest einmal erklommen haben, auch wenn man auf den 343 Stufen der Wendeltreppe schon mal einen dezenten Drehwurm bekommen kann. Besonders bei Gegenverkehr und im Hochsommer wird’s hier richtig kuschlig. Dennoch: für nur 6 Euro Eintritt erwartet euch oben in der Türmerstube angekommen ein unglaublicher Panoramablick auf die Stadt. Wien, Wien nur du allein!

Motto am Fluss

Gleich vorweg: Wer vorhat, hier am Wochenende zu schlemmen oder auch abends einzukehren, sollte unbedingt reservieren, denn die Location ist sowohl im Café als auch im Restaurant heiß-begehrt und das zurecht: Nicht nur das Ambiente ist stilvoll und elegant, auch kulinarisch wird rund um die Uhr ordentlich aufgefahren. Wählt man morgens aus einer ausgefallenen und großen Frühstückskarte, kredenzt man zum Kaffee schmackhafte Mehlspeise und bei einem Dinner kommt man in den Genuss von einer internationalen Küche und jeder Menge Spezialitäten. Tipp der Redaktion: Dem Fresh Sailor Frühstück sowie den Pancakes sind wir regelrecht verfallen.

Franz-Josefs-Kai 2, 1010

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Rathausplatz

Der Rathausplatz ist rund ums Jahr Hotspot für rund 950 Events und Programmpunkte. Neben Großveranstaltungen wie zum Nationalfeiertag am 26. Oktober sind vor allem auch das Steiermark-Dorf im Frühjahr, die Regenbogenparade oder das Filmfestival im Sommer ein wahrer Publikumsmagnet. In der Vorweihnachtszeit schmückt der üppig beleuchtete Weihnachtsmarkt den Rathausplatz. Unter dem Lichtermeer erwarten euch Weihnachtsstimmung und reichlich Kitsch, sowie typische Weihnachts-Leckereien. Außerdem eröffnet immer im Jänner der Wiener Eistraum, wo ihr in einzigartiger Kulisse auf dem Eis eure Runden ziehen könnt.

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Mozarthaus Vienna

Einen abwechslungsreichen Besuch garantiert euch das Mozarthaus Vienna, wo ihr die einzige noch erhaltene Wiener Wohnung Mozarts erkunden könnt, in der er von 1784 bis 1787 logierte und so viel Musik komponierte wie nirgendwo sonst. Rund um diese Wohnung erwartet große und kleine Mozartfans auf drei Ausstellungsebenen ein umfassender Einblick in die Zeit, in der Mozart lebte und in seine wichtigsten Werke. Im Mittelpunkt stehen die Wiener Jahre des großartigen Komponisten, die den Höhepunkt seines Schaffens darstellen. Neben der Dauerausstellung findet im Mozarthaus Vienna auch eine jährlich wechselnde Sonderausstellung statt, die im Eintrittspreis inkludiert ist.

Domgasse 5, 1010

(c) Mozarthaus Vienna Peters

Kleines Café

Was wäre die Wiener Innenstadt ohne ihre geschichtsträchtigen Kaffeehäuser? Etwas abseits vom Stephansplatz und touristischem Getummel befindet sich das charmante Café am Franziskanerplatz. Tatsächlich macht es seinem Namen alle Ehre: Wer unter Klaustrophobie leidet oder den Kontakt zu fremden Menschen scheut, ist hier falsch – das Kleine Café bietet seinen BesucherInnen so ziemlich alles, außer eben viel Platz, um sich auszubreiten. Trotzdem oder gerade deshalb gilt es in der Wiener Intellektuellenszene seit den 70er Jahren als idealer Treffpunkt für einen Nachmittagskaffee oder mehrere Gläser Rotwein zu späterer Stunde. Besonders in den Sommermonaten sind das Kleine Café und auch der Franziskanerplatz selbst einen Besuch wert. Wer das Glück hat, einen Tisch zu ergattern, kann sich zu Füßen der Franziskanerkirche und neben dem Moses-Brunnen vom hektischen Treiben der Innenstadt erholen und ein Stückchen Wiener Kaffeehauskultur kennen lernen. Das Kleine Café beweist, dass die Wiener Kaffeehauskultur nicht zwangsweise mit teuren Preisen und unfreundlichen Kellnern einhergehen muss.

Franziskanerplatz 3, 1010

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Blutgassenviertel

Wenn imposante Architektur auf Geschichtsträchtigkeit und enge, hohe Gassen trifft, ist es sehr wahrscheinlich, dass man sich im ersten Bezirk – besser gesagt im Blutgassenviertel unmittelbar hinter dem Stephandsom – befindet. Prächtige, mit Backsteinen besetzte Fassaden reihen sich hier aneinander und sind das Tor zu wunderbaren und versteckten Innenhöfen.



So findet man dort zum Beispiel den Trienter Hof, den Domherrenhof und den großen und kleinen Fähnrichshof, die jedoch erst einmal entdeckt werden müssen: Wenn man sich von der Domgasse kommend links hält, kommt man auf circa halber Strecke zu einem Durchgang der zum letztgenannten Hof und einem wahren architektonischen Highlight führt. Eine zauberhafte grüne Oase mit wunderschönen Treppen, verspielten Balkonen und romantischen Lauben wartet auf euch. Unbedingt beim nächsten Innenstadtbummel einplanen, einmal mehr verliebt man sich hier in Wiens zauberhaftes Flair.

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Fenstercafé

Klein aber oho, so ist der Erste um ein ganz besonderes Café reicher. In geschichtsträchtiger Kulisse wird der Kaffee im zauberhaften Fenstercafé ausschließlich zum Mitnehmen über ein kleines Fenster auf die Straße serviert wird, der Name ist also Programm. Den Espresso gibt’s bereits für unschlagbare 95 Cent und die Qualität ist einfach top, absolute Empfehlung für alle Kaffeeliebhaber. So zählt das Café außerdem zu den sogenannten Third-Wave-Coffee-Bars. Die Kaffeebohnen werden selbst geröstet und in praktischen Verpackungen zu je 250 Gramm auch zum Kauf angeboten. Auf der Karte findet ihr viele weitere Köstlichkeiten rund um den Kaffee, wie etwa Espresso-Tonic, Kaffee Raphael oder traditionelles hausgemachtes Cold Brew. Tipp der Redaktion: Unbedingt den Cornettocino kosten, also den in einer mit Schokolade überzogenen Waffeltüte, servierten Kaffee.

Fleischmarkt 9, 1010

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Haus der Geschichte Österreich

Mit dem Haus der Geschichte gibt es seit November vergangenem Jahres ein neues und vor allem sehr spannendes Museum in Wien, das pünktlich zum hundertsten Geburtstag der Republik seine Pforten öffnete. Angesiedelt an einem altehrwürdigen Ort, will das neue Museum in der Hofburg eine starke,
offene und moderne Plattform sein, um so die österreichische Geschichte erlebbar und greifbar zu machen. Tickets gibt’s für 8 Euro, ermäßigt bezahlt man 6 Euro und für alle unter 19 Jahren ist der Eintritt gratis, wie in vielen Wiener Bundesmuseen.

Neue Burg, Heldenplatz, 1010

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Palais Ferstel

Dieser Neorenaissance-Bau, der fälschlicherweise als Palais bezeichnet wird, obwohl er nie als Adelssitz gedient hat, beherbergt mehrere Hotspots. Da wäre erst einmal das berühmte Café Central. Geschätzt 80 Prozent der Gäste sind Touristinnen und Touristen und mitunter müsst ihr etwas in einer Schlange vor dem Café auf den Einlass warten. Wenn das kein Problem für euch ist, dann ist das berühmte Literaten-Kaffeehaus definitiv einen Besuch wert. Ansonsten könnt ihr auch in der prunkvollen Ferstel-Passage vorbei schauen. Nicht nur die edle Gestaltung der Passage, sondern auch der marmorne Donaunixenbrunnen im sechseckigen sogenannten Basarhof des Palais Ferstel machen den Ort zu einem ganz besonderen Fleck in der Wiener Innenstadt.

In der Passage findet ihr das Beaulieu, ein französisches Bistro und Café, in dem ihr auch feine Pâtisserie und allerlei französische Feinkost bekommt. Auch wenn es draußen kühler wird könnt ihr vor dem Lokal Platz nehmen, unter den Heizstrahlern, die Beine umhüllt von Decken. Auch die österreichische Chocolaterie Xocolat hat sich mit ihren feinen Pralinen und Schokoladen in der Passage eingemietet. Sucht ihr nach einem schmackhaften Schuss Koffein, seid ihr beim CaffèCouture District 1 richtig. Schinken-, Käse- und Weintiger unter euch werden am besten einen Blick in die Vulcanothek. Dort könnt ihr auch nach Herzenslust verkosten.

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(c) Beitragsbild | @clara_ame | Instagram
(c) Facebook-Beitragsbild | @budgettraveller | Instagram

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