familienausflüge in wien

10 Dinge, die man im 1. Bezirk machen muss

Mittwoch, 19. Februar 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Dinge, die man im 1. Bezirk machen muss

Mittwoch, 19. Februar 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Es war mal wieder Zeit für eine Bezirkstour und diesmal stand die Wiener Innenstadt auf dem Programm. Wir waren versucht, nicht nur die Touristenattraktionen aufzusuchen und präsentieren einen coolen Mix aus Kultur, Gastronomie und historischen Plätzen, die auf euren Besuch warten.

von Marie Amenitsch

Kommt mit uns auf eine kleine Tour durch die Wiener Innenstadt und lasst euch dazu verleiten, neue Ecken im 1. Bezirk zu erkunden. Zwischen geschichtsträchtigen Gebäuden, gastronomischen Hotspots und jeder Menge Wien-Schönheiten gibt es für euch so einiges zu entdecken.

Miznon

So hipp kann der 1. Bezirk sein! Mit seiner Lage im historischen Stadtteil und der Aufschrift „Gastwirtschaft“ hinter dem Stephansdom mag hier vielleicht manch einer einfach nur vorbeilaufen auf der Suche nach einem köstlichen, nicht zu touristischen Platzerl fürs Abendessen. Einen Besuch im Miznon können wir euch jedoch nur wärmstens empfehlen. Es erwarten euch dort neben einer lockeren, gut-aufgelegten Stimmung und handgeschriebenen Speisekarten vor allem köstliche, israelische Speisen. Geführt wird das stets gut-gefüllte Lokal von Starkoch Eyal Shani, der nach Tel Aviv und Paris auch das Lokal in Wien eröffnete, wo das Self-Service-Prinzip regiert. Schaut vorbei und lasst euch zum Beispiel die warmen Pita-Burger und Karfiolblumen schmecken. Reservierungen werden leider nicht entgegengenommen, es braucht also etwas Glück beziehungsweise Geduld, ein Plätzchen zu ergattern.

Schulerstraße 4, 1010

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Stephansdom

Es geht im 1. Bezirk doch nichts darüber, Tourist und Touristin in der eigenen Stadt zu spielen: Den Südturm des Stephansdoms sollten alle (Wahl-)Wiener und -Wienerinnen zumindest einmal erklommen haben, auch wenn man auf den 343 Stufen der Wendeltreppe schon mal einen dezenten Drehwurm bekommen kann. Besonders bei Gegenverkehr und im Hochsommer wird’s hier richtig kuschlig. Dennoch: für nur sechs Euro Eintritt erwartet euch oben in der Türmerstube angekommen ein unglaublicher Panoramablick auf die Stadt. Für alle, die es eine Spur bequemer bevorzugen, geht’s für 6,50 Euro auch am Nordturm mit dem Lift nach oben, wo am Plateau außerdem die weltberühmte Pummerin bewundert werden kann. Neben der Besichtigung der Kathedrale selbst solltet ihr euch auch eine geführte Besichtigung der Katakomben nicht entgehen lassen.

Stephansplatz 3, 1010

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Motto am Fluss

Gleich vorweg: Wer vorhat, im Motto am Fluss am Wochenende zu schlemmen oder auch abends einzukehren, sollte unbedingt reservieren, denn die Location ist sowohl im Café als auch im Restaurant heiß-begehrt und das zurecht: Nicht nur das Ambiente ist stilvoll und elegant, auch kulinarisch wird rund um die Uhr ordentlich aufgefahren. Wählt man morgens aus einer ausgefallenen und großen Frühstückskarte, kredenzt man zum Kaffee herzhafte Mehlspeise und bei einem Dinner kommt man in den Genuss von einer internationalen Küche und jeder Menge Spezialitäten. Tipp der Redaktion: Dem Fresh Sailor Frühstück sowie den Pancakes sind wir regelrecht verfallen.

Franz-Josefs-Kai 2, 1010

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Mozarthaus Vienna

Einen abwechslungsreichen Besuch garantiert euch das Mozarthaus Vienna, wo ihr die einzige noch erhaltene Wiener Wohnung Mozarts erkunden könnt, in der er von 1784 bis 1787 logierte und so viel Musik komponierte wie nirgendwo sonst. Rund um diese Wohnung erwartet große und kleine Mozartfans auf drei Ausstellungsebenen ein umfassender Einblick in die Zeit, in der Mozart lebte und in seine wichtigsten Werke. Im Mittelpunkt stehen die Wiener Jahre des großartigen Komponisten, die den Höhepunkt seines Schaffens darstellen. Neben der Dauerausstellung findet im Mozarthaus Vienna auch eine jährlich wechselnde Sonderausstellung statt, die im Eintrittspreis inkludiert ist.

Domgasse 5, 1010

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Kleines Café

Was wäre die Wiener Innenstadt ohne ihre geschichtsträchtigen Kaffeehäuser? Etwas abseits vom Stephansplatz und touristischem Getummel befindet sich das charmante Kleine Café am Franziskanerplatz. Tatsächlich macht es seinem Namen alle Ehre: Das Kleine Café bietet seinen BesucherInnen so ziemlich alles, außer eben viel Platz, um sich auszubreiten. Trotzdem oder gerade deshalb gilt es in der Wiener Intellektuellenszene seit den 70er Jahren als idealer Treffpunkt für einen Nachmittagskaffee oder mehrere Gläser Rotwein zu späterer Stunde. Besonders in den Sommermonaten sind das Kleine Café und auch der Franziskanerplatz selbst einen Besuch wert. Wer das Glück hat, einen Tisch zu ergattern, kann sich zu Füßen der Franziskanerkirche und neben dem Moses-Brunnen vom hektischen Treiben der Innenstadt erholen und ein Stückchen Wiener Kaffeehauskultur kennen lernen. Das Kleine Café beweist, dass die Wiener Kaffeehauskultur nicht zwangsweise mit teuren Preisen und unfreundlichen Kellnern einhergehen muss. Solltet ihr doch kein Glück haben geht’s hier entlang zu weiteren traditionsreichen Wiener Kaffeehäusern.

Franziskanerplatz 3, 1010

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Blutgassenviertel

Wenn imposante Architektur auf Geschichtsträchtigkeit und enge, hohe Gassen trifft, ist es sehr wahrscheinlich, dass man sich im 1. Bezirk – besser gesagt im Blutgassenviertel unmittelbar hinter dem Stephandsom – befindet. Prächtige, mit Backsteinen besetzte Fassaden reihen sich hier aneinander und sind das Tor zu wunderbaren und versteckten Innenhöfen.So findet man dort zum Beispiel den Trienter Hof, den Domherrenhof und den großen und kleinen Fähnrichshof, die jedoch erst einmal entdeckt werden müssen: Wenn man sich von der Domgasse kommend links hält, kommt man auf circa halber Strecke zu einem Durchgang der zum letztgenannten Hof und einem wahren architektonischen Highlight führt. Eine zauberhafte grüne Oase mit wunderschönen Treppen, verspielten Balkonen und romantischen Lauben wartet auf euch. Unbedingt beim nächsten Innenstadtbummel einplanen, einmal mehr verliebt man sich hier in Wiens zauberhaftes Flair.

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Sechser

Zwischen all der wunderbaren Architektur und den geschichtsträchtigen Ecken wundert es wohl kaum, dass auch die Barszene im 1. Bezirk diesen einzigartigen Flair versprüht.  So gibt es im Sechser nicht nur köstliche Cocktails, antialkoholische Drinks und ein buntes Wein- und Bierangebot. Besonders hervorgehoben werden muss im Sechser nämlich das Interieur und die gesamte Barkulisse. Samtene Sitzgelegenheiten, blumige Tapeten, vergoldete Wasserhähne lassen gemeinsam mit Pflanzen ein wahres Gesamtkunstwerk entstehen, das nicht nur das Instagram affine Auge erfreut. Von Dienstag bis Samstag könnt ihr hier ab 18 Uhr auf zwei Ebenen Wiens Nachtleben genießen.

Josefsplatz 6, 1010

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Fenstercafé

Klein aber oho! In geschichtsträchtiger Kulisse wird der Kaffee im zauberhaften Fenstercafé im 1. Bezirk ausschließlich zum Mitnehmen über ein kleines Fenster auf die Straße serviert wird, der Name ist also Programm. Die Qualität ist einfach top, absolute Empfehlung für alle Kaffeeliebhaber. So zählt das Café außerdem zu den sogenannten Third-Wave-Coffee-Bars. Die Kaffeebohnen werden selbst geröstet und in praktischen Verpackungen zu je 250 Gramm auch zum Kauf angeboten. Auf der Karte findet ihr viele weitere Köstlichkeiten rund um den Kaffee, wie etwa Espresso-Tonic, Kaffee Raphael oder traditionelles hausgemachtes Cold Brew. Tipp der Redaktion: Unbedingt den Cornettocino kosten, also den in einer mit Schokolade überzogenen Waffeltüte, servierten Kaffee.

Fleischmarkt 9, 1010

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Haus der Geschichte Österreich

Mit dem Haus der Geschichte gibt es ein noch relativ neues und vor allem sehr spannendes Museum in Wien, das pünktlich zum hundertsten Geburtstag der Republik seine Pforten öffnete. Angesiedelt an einem altehrwürdigen Ort mitten im 1. Bezirk, will das neue Museum in der Hofburg eine starke, offene und moderne Plattform sein, um so die österreichische Geschichte erlebbar und greifbar zu machen. Das gelingt auf eindrucksvolle Art und Weise und ihr taucht ein in die bewegende Zeitgeschichte Österreichs. Tickets gibt’s für acht Euro, ermäßigt bezahlt man sechs Euro und für alle unter 19 Jahren ist der Eintritt gratis, wie in vielen Wiener Bundesmuseen.

Neue Burg, Heldenplatz, 1010

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Palais Ferstel

Dieser Neorenaissance-Bau im 1. Bezirk, der fälschlicherweise als Palais bezeichnet wird, obwohl er nie als Adelssitz gedient hat, beherbergt mehrere Hotspots in seinen wunderschönen Räumlichkeiten. Da wäre erst einmal das berühmte Café Central. Geschätzt 80 Prozent der Gäste sind Touristinnen und Touristen und mitunter müsst ihr etwas in einer Schlange vor dem Café auf den Einlass warten. Wenn das kein Problem für euch ist, dann ist das berühmte Literaten-Kaffeehaus definitiv einen Besuch wert. Ansonsten könnt ihr auch in der prunkvollen Ferstel-Passage vorbei schauen. Nicht nur die edle Gestaltung der Passage, sondern auch der marmorne Donaunixenbrunnen im sechseckigen sogenannten Basarhof des Palais Ferstel machen den Ort zu einem ganz besonderen Fleck in der Wiener Innenstadt. In der Passage findet ihr das Beaulieu, ein französisches Bistro und Café, in dem ihr auch feine Pâtisserie und allerlei französische Feinkost bekommt. Auch wenn es draußen kühler wird könnt ihr vor dem Lokal Platz nehmen, unter den Heizstrahlern, die Beine umhüllt von Decken. Auch die österreichische Chocolaterie Xocolat hat sich mit ihren feinen Pralinen und Schokoladen in der Passage eingemietet. Sucht ihr nach einem schmackhaften Schuss Koffein, seid ihr beim CaffèCouture District 1 richtig. Schinken-, Käse- und Weintiger unter euch werden am besten einen Blick in die Vulcanothek. Dort könnt ihr auch nach Herzenslust verkosten.

Strauchgasse 4, 1010

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(c) Beitragsbild | @clara_ame | Instagram
(c) Facebook-Beitragsbild | @budgettraveller | Instagram

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