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Bemerkenswerte Architektur in Österreich

Dienstag, 13. November 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Bemerkenswerte Architektur in Österreich

Dienstag, 13. November 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Wir wissen es alle: an Österreich, seiner Landschaft und der Architektur kann man sich nicht satt sehen. Wir haben ein paar bestaunenswerte Bauten in Österreich herausgesucht, die uns besonders in ihren Bann ziehen.

von 1000things-Redaktion

UPDATE: Dezember 2019

Die Architektur in Österreich reicht von romanischen Kirchen und Burgen über barocke Schlösser bis hin zu historistischen Regierungsgebäuden bis hin zu modern bis futuristisch gestalteten Museen. Wir stellen euch ein paar der vielen besonderen Gebäude vor.

Kunsthaus Graz

Seit seiner Errichtung im Jahr 2003, als die Hauptstadt der Steiermark Kulturhauptstadt war, gilt das Kunsthaus Graz als architektonisches Wahrzeichen. Die Schöpfer des Bauwerks sind die britischen Architekten Peter Cook und Colin Fournier. Sie haben dem Gebäude, das mit seinem ungewöhnlichen Aussehen der Blob-Architektur zuzuordnen ist, den Namen „Friendly Alien“ gegeben. Gleich 15 von Dach abstehende Rüssel lassen Tageslicht ins Innere des Gebäudes fallen, wo zeitgenössische Kunst der vergangenen 50 Jahre ausgestellt wird.

Lendkai 1, 8020 Graz

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Hangar-7

Der Hangar-7 in Salzburg ist das Zuhause einiger historischer Flugzeuge, Helikopter und Formel-1-Wagen und erinnert in der Form stark an einen Flügel. Die Fassade des Glasgebäudes am Salzburger Flughafen besteht aus ungefähr 380 Tonnen Spezialglas, die auf 1754 Stücken verteilt sind. Die Wölbung lässt die Decke des Hangar-7 noch imposanter wirken. Neben diesem außergewöhnlichen Bauwerk könnt ihr hier auch verschiedenste Ausstellungen besichtigen oder in der Outdoor-Lounge, den beiden Bars, oder im Café chillen. Das Restaurant ist übrigens nach Ikarus benannt, jenem Unglücksvogel, der mit seinem Vater Dädalus einen Ausflug in den Himmel machte und dabei der Sonne zu nah kam, woraufhin das Wachs seiner selbstgebastelten Flügel schmolz und er abstürzte.

Wilhelm-Spazier-Straße 7a, 5020 Salzburg

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Schlosshotel Velden

Das Schlosshotel in Velden am Wörthersee wurde im 16. Jahrhundert von der Kärntner Grafenfamilie Khevenhüller errichtet. Über hundert Jahre später, während der Gegenreformation, mussten die Khevenhüllers Kärnten verlassen, weil sie protestantischen Glaubens waren. Das Schloss wurde beschlagnahmt. Ende des 19. Jahrhunderts renovierte der Wiener Porzellanfabrikant Ernst Wahliss das heruntergekommene Schloss und eröffnete darin ein Hotel. Nach vielen Jahren als Film- und Fernsehkulisse, mehrfachem Besitzerwechsel und der jüngsten Renovierung 2007 lockt es weiterhin jährlich Besucher aus aller Welt an den Wörthersee.

Schlossweg 1, 9220 Velden am Wörthersee

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Naturhistorisches und Kunsthistorisches Museum Wien

Bei der großen Auswahl an architektonisch herausragenden Gebäude in unserer Bundeshauptstadt fällt es schwer sich für Favoriten zu entscheiden. Von Museen über Regierungsgebäude, bis hin zur Karlskirche und dem Stephansdom, um nur einige Beispiele zu nennen, ist die Wiener Innenstadt zu Recht eine Hochburg der Architektur in Österreich. Das Kunsthistorische– und das spiegelbildlich gebaute Naturhistorische Museum wurden von den Architekten Carl von Hasenauer und Gottfried Semper geplant. Die Gebäude sind im Stil der italienischen Renaissance gehalten, wurden allerdings im Zuge des Ringstraßenbaus errichtet – beide Gebäude wurden um 1890 fertig gestellt. Damit sind sie dem Historismus zuzuordnen, in dem historische architektonische Stile aus Liebhaberei wiederaufgegriffen wurden – in einem gewissen Sinn eine erneute Renaissance. Die Zwillingsmuseen am Ring zeugen von der Sammelleidenschaft einiger bedeutender Monarchen, dem Wissensdurst vieler Generationen von Wissenschaftlern, der Begeisterung fleißiger Sammler und von den Abenteuern forschender Reisender.

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

architektur in österreich

(c) 1000things Redaktion



Ars Electronica Center Linz

Unweit der Linzer Innenstadt liegt das Ars Electronica Center, dessen Architektur haargenau das verkörpert, was das darin befindliche Museum verspricht: Einen Ort, an dem man Kunst interaktiv erleben kann. Über das Fassadenterminal an der Donaulände kann man nämlich die 5.100 Quadratmeter der Glasfronten selbst beleuchten, das Licht durch Musik pulsieren lassen und einen kleinen Teil der Architektur in Österreich quasi mitgestalten – von November bis Februar von 18 bis 20 Uhr und von März bis Oktober von 21 bis 22 Uhr, außer es finden Sonderveranstaltungen statt. Alles was ihr dafür braucht ist ein Smartphone, Tablet, oder Notebook, welches über Bluetooth verfügt. Als Ausstellungsort an der Grenze zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft, mit zahlreichen interaktiven Elementen, wird die Ars Eletronica in Oberösterreichs schöner Hauptstadt oft als „Museum der Zukunft“ bezeichnet.

Ars-Electronica-Straße 1, 4040 Linz

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Stift Melk

Der Moment auf der Westautobahn, in dem das Stift Melk in der Ferne auftaucht, ist immer wieder ein Highlight. Das Wahrzeichen der Wachau, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, wurde vom österreichischen Architekten Jakob Prandtauer zwischen 1702 und 1746 errichtet. Das barocke Stift ist nicht nur ein Benediktinerkloster, sondern beherbergt auch ein Gymnasium, das die älteste noch bestehende Schule des ganzen Landes ist. Ein Besuch im Stift Melk lässt sich hervorragend mit einem Ausflug in die Hügel der Wachau kombinieren. Im Frühling schmücken blühende Marillenblüten die Landschaften und im Sommer werden die reifen Früchte dann auf zahlreichen Höfen verkauft.

Abt-Berthold-Dietmayr-Straße 1, 3390 Melk

architektur in österreich

(c) Volker Preusser | Österreich Werbung

Hungerburgbahn

Die erst 2007 neu gestaltete Hungerburgbahn bei Innsbruck wurde von keiner geringeren als Zaha Hadid designt. Die irakische Architektin ließ sich dabei von Schnee- und Eislandschaften inspirieren und katapultierte mit ihrer gestalterischen Glanzleistung die Hungerburgbahn in die obersten Ränge außergewöhnlicher Bauwerke Österreichs.

Hungerburgbahn, 6020 Innsbruck

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Burg Hochosterwitz

Wenn ihr jemals mit dem Zug zwischen Wien und Wörthersee unterwegs wart, ist euch hoffentlich schon das Märchenschloss schlechthin aufgefallen. Auf einem Hügel umgeben von Flachland erhebt sich die Burg Hochosterwitz, die wegen ihrer ungewöhnlichen Lage den Felsenburgen zugeordnet wird. Bereits 860 wurde die Burg in einer Schenkungsurkunde erstmals urkundlich erwähnt. Sie war lange im Besitz des Bistums Salzburg, diente im 15. Jahrhundert der Bevölkerung als Zufluchtsort vor den einfallenden Osmanen und ist seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Adelsfamilie Khevenhüller. Die Familie bekam die Burg von Kaiser Ferdinand I. geschenkt, als Dank für die Unterstützung im Kampf gegen die Osmanen.

Niederosterwitz 1, 9314 Launsdorf

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Ihr seid auf der Suche nach spektakulären Aussichten über zauberhafte Gipfel? Wir verraten euch, wo ihr eine besonders schöne Aussicht von Österreichs Bergen habt.

(c) Beitragsbild | Andrew Bone | Wikimedia Commons CC BY 2.0

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