Kinderfilme, die man immer wieder sehen kann

Donnerstag, 2. April 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Kinderfilme, die man immer wieder sehen kann

Donnerstag, 2. April 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Kinderfilme sind der Balsam dieser Tage! Mit viel Ideenreichtum lassen sie uns auch im Erwachsenenalter staunen und haben manchmal die ein oder andere Pointe parat, die wir als Kinder noch nicht verstanden haben. Es wird daher wieder Zeit, sich einigen Klassikern unter den Kinderfilmen zuzuwenden.

von Luisa Lutter

Es gibt Filme aus unserer Kindheit, die uns auch heute noch in eine andere, fantastische Welt mitnehmen. Und dann gibt’s Filme der vergangenen Jahre, die ebenfalls Groß und Klein begeistern. Welche dieser Filme unsere Redaktion in ihren Bann ziehen, verraten wir euch nachstehend. Kuschelt euch zuhause ein und lasst das Innere Kind wieder einmal staunen. Viel Freude beim Anschauen – und vergesst nicht das Popcorn.

Die unendliche Geschichte

Kommt mit in ein Zauberland und entdeckt diesen Meilenstein der Kinderfilmgeschichte wieder. Ein wunderschöner Schatz und toller Film wartet auf euch, welcher die Fantasie anregt – sicher nicht nur die von Kindern.

Die unendliche Geschichte handelt von dem einsamen Jungen Bastian, der in einem Buchladen ein mysteriöses Buch entdeckt und plötzlich in die Welt von Phantasien eintaucht. Dort muss ein Junge in seinem Alter, namens Atréju, das Land vor einer dunklen Macht beschützen und die kindliche Kaiserin retten. Zur Seite steht ihm ein Glücksdrache namens Fuchur. Bald schon bemerkt Bastian Parallelen zu Atréju und versteht, welche Rolle er in dieser Geschichte einnehmen kann. Der Kinderfilm ist 1984 erschienen und wartet mit liebevoll gestalteten Requisiten auf. Besonders Fuchur erobert die Herzen im Sturm. Auch als Erwachsener ertappt man sich dabei ins Träumen zu geraten: Einmal auf dem Rücken von Fuchur sitzen und durch die Luft sausen. Hach!

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Hook

Etwas wilder und actionreicher geht es definitiv bei dem Kinderfilm Hook zu. Dieser wurde bereits 1991 inszenier. Es spielen Dustin Hoffmann, zu sehen als Kapitän Hook, und ein junger Robin Williams die Hauptrollen. Dieser Kinderfilm hat seine eigene Ästhetik und es ist ein Augenschmaus von der Couch aus zu verfolgen, wie der mittlerweile gesetzte, zum Anwalt avancierte und unter den normalen Menschen lebende Peter Pan nach Nimmerland zurückkehrt, um seine entführten Kinder aus den Fängen von Hook zu befreien. Dabei muss Peter Pan den Umgang mit dem Degen- und vor allem auch das Fliegen wieder erlernen. Wie gut, dass ihm die muntere Rasselbande der verlorenen Jungs zur Seite steht.

Pan

Eine neuere Interpretation von der Geschichte bietet der Film Pan. Wir werden mitgenommen in das Jahr 1926. Peter wurde von seiner Mutter in ein Waisenhaus gegeben. Aus diesem verschwinden jedoch immer wieder vereinzelt Kinder. Eines nachts wird Peter selber entführt und findet sich auf einem fliegenden Segelschiff wieder. Dieses nimmt Kurs auf Nimmerland, wo Kapitän Blackbeard herrscht, großartig gespielt von Hugh Jackmann. Er unterjocht die Kinder, welche für ihn in einer Mine arbeiten müssen. Peter legt sich mit den Aufsehern an und wird von Blackbeard in ein tiefes Loch gestürzt. Doch kurz vor dem Aufprall beginnt Peter plötzlich zu schweben. Durch dieses Geschehnis scheint sich eine sehr alte Prophezeiung zu erfüllen. Kurz darauf tritt Hook auf den Plan und befreit Peter. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die so ganz anders verläuft, als man die Geschichte bisher kennt. Besonders die Musik ist eindrücklich und untermalt das bunte Spektakel imposant. Sie stammt von niemandem Geringeren als John Powell persönlich, welcher bereits eine sehr beachtliche Liste an Kino-Highlights mit Musik bestückte, von Animations-Klassikern wie Rio und Ice Age bis hin zu Thrillerfilmen wie der Bourne-Filmreihe und dem Heist-Movie The Italian Job.

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Oben

Wenn wir schon so viel vom Fliegen und Schweben reden, dann steht natürlich gleich im Anschluss der wunderbare Film Oben auf der Liste. Auch wenn wir selber aktuell nicht einfach der aktuellen Situation entfliegen können, so haben wir die Möglichkeit, davon zu träumen oder uns dank des Kinderfilms visuell auf die Reise mit Carl und Russell zu begeben. Der ältere Herr Carl Fredericksen ist im Laufe der Jahre allein zu einem Eigenbrötler geworden. Trotz allem möchte er den Traum, den er damals mit seiner Ehefrau Ellie hatte, nachgehen und nach Südamerika reisen. Wie überaus praktisch, dass er früher Ballon-Verkäufer war und nun sein Haus mittels tausender mit Helium gefüllter Ballons zum Abheben bringen möchte. Was er nur nicht wissen kann: Er hat einen blinden Passagier an Bord. Den übereifrigen und redseligen Pfadfinder-Jungen Russell.

Mary Poppins

Kinderbetreuung mal ganz anders als bei Russel und Carl. Der Film Mary Poppins ist old but gold! Gleich vorweg: Wir reden hier über den Film mit der jungen Julie Andrews in der Hauptrolle. Sie entzückt als Kindermädchen Mary Poppins nicht nur die Kinder der Familie Banks und den charmanten Schornsteinfeger Bert! Es bedarf wohl keiner weiteren Erklärung zum Film. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das schnellstmöglich nachholen und eine Kinderfilm-Lücke schließen. Alle anderen wissen eh schon worauf sie sich freuen können: Superkalifragelistischexpialigetisch!

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Pünktchen und Anton

Der Kinderroman von Erich Kästner erschien bereits 1931. Der gleichnamige Kinderfilm dazu wurde erst sehr viele Jahre später veröffentlicht. Wir werden nach Berlin mitgenommen, wo ein Mädchen mit dem Spitznamen Pünktchen, in wohlhabenden Verhältnissen aufwächst und durch Zufall auf den Jungen Anton trifft, der mit seiner erkrankten Mutter recht mittellos lebt und neben der Schule Geld für die kleine Familie aufbringen muss. Es prallen zwei Welten aufeinander, in Form von den zwei Kindern, die sich doch sogleich sehr gern haben und gut verstehen. Es ist erfrischend mit den jungen und drolligen Darstellenden durch Berlin zu toben. Zusammen erleben die beiden einige Abenteuer und hin und wieder blitzen auch die sogenannten Nachdenkereien auf, die Erich Kästner bereits in seinem Buch einstreute und die moralische Aspekte aufwerfen und hinterfragen.

Paddington

Er ist flauschig, kann sprechen und ist fast nie ohne blauen Anorak und rotem Schlapphut zu sehen: Die Rede ist natürlich von Paddington, dem kleinen Bären. Doch bevor er zu seinem Namen kommt und so fesch angezogen London aufmischt, hat Paddington eine lange Reise zu bewältigen. Sein Zuhause im peruanischen Regenwald, wurde durch ein Erdbeben zerstört und er wird von seiner Tante mit dem Schiff nach London geschickt, damit er dort einen Forscher ausfindig machen kann, von dem seine Familie nur Gutes berichtet. Natürlich tritt in London schon bald eine Tierpräparatorin auf den Plan, die sich den kleinen Bären ausgestopft in einer Vitrine wünscht. Doch zum Glück lernt Paddington in London auch eine Ersatzfamilie für ihn kennen, die ihn nach bestem Gewissen die meiste Zeit unterstützt und all nach Paddington’s chaotischen Aktionen alles wieder ins Lot rückt. Der Film ist eine Mischung aus Realverfilmung und Computeranimation, die in diesem Fall gut glückte und einfach Freude beim Ansehen bereitet, egal welches Alter die Zusehenden haben.

Chihiros Reise ins Zauberland

Alle Zeichentrick-Liebhabenden werden wohl zustimmend nicken, dieser Film ist vielleicht kein Kinderfilm im herkömmlichen Sinne, doch betört er durch seine enorme Bildsprache und der Ästhetik. Nicht umsonst gewann er 2003 einen Oscar für den besten animierten Film und es folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen. Die Geschichte handelt von der zehnjährigen Chihiro, die mit ihren Eltern auf Erkundungstour in der Umgebung ihres neuen Wohnortes geht. Sie stoßen auf einen geheimnisvollen Vergnügungspark. Dort warnt sie ein Junge, dass sie den Park vor Dunkelheit verlassen sollen. Dass dieses Vorhaben misslingt, liegt auf der Hand. Und so werden Chihiros Eltern in Schweine verwandelt. Das junge Mädchen wird daraufhin in eine magische Welt eingeführt. An ihrer Seite ist stets der geheimnisvolle Junge Haku. Um ihre Eltern zurück zu verwandeln und aus der Zauberwelt zu entfliehen, muss Chihiro sich gegen eine Hexe durchsetzen. Dabei wird es gelegentlich blutig und an seltsamen Wesen wird ebenfalls nicht gespart. Für Kinder mit zarten Gemütern ist der Film nicht unbedingt geeignet. Er verzaubert aber dennoch bereits ab den ersten Szenen und lässt einen auch im Anschluss nicht mehr so schnell los – durch und durch sehenswert!

Gemütlich daheim auf der Couch, der Film geht gleich los, aber euch fehlt noch das passende Essen? Schaut doch mal bei den Lokalen vorbei, die aktuell Lieferservice in Wien anbieten. Ihr wollt lieber chatten, als Kinderfilme zu sehen? Dann achtet darauf, dass euch nicht eines der zehn schrägen Dinge beim Videochatten passiert.

Wir sind uns bewusst, dass in diesem Artikel Gutscheine, To Dos und Gewinnspiele aufscheinen, die momentan eventuell aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht umsetzbar sind. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, sie auch weiterhin einzubetten, um euch schon jetzt für die Zeit nach der Krise zu inspirieren.

(c) Beitragsbild | Phillip Goldsberry | Unsplash
(c) Facebook-Beitragsbild | Loco19s | Unsplash

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