Meerauge

Lasst euch von einem Farbenspiel der besonderen Art verzaubern!

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Egal ob Sommer oder Winter, kleine Ausflüge an der frischen Luft sind eine willkommene Abwechslung zum stressigen Alltag. Umgeben von leicht angezuckerten Wäldern und Bergspitzen, während einem die Sonne auf die Nasenspitze scheint – einfach herrlich! Falls ihr auf der Suche nach einem ebenso magischen Ort seid, dann ab zum sagenumwobenen Meerauge im Bodental! Hier werdet ihr Zeug*innen von einem Naturjuwel der ganz besonderen Art.

Türkis-blaues Wasser inmitten der Karawanken

Karibisches Feeling in Kärnten? Ja, das gibt’s! Zumindest, wenn es um Wasserfarben geht. Mitten im Bodental findet ihr nämlich auf 1052 Metern Seehöhe das Meerauge, ein kleiner Teich, der euch mit seinem türkisfarbenen Wasser zum Stauen bringt. Die markante Färbung ist das Resultat des Zusammenspiels von Licht, chemischen Vorgängen sowie algen- und nährstoffarmem Wasser. Bei dem Meerauge handelt es sich um ein sogenanntes Toteisloch, das vermutlich in der letzten Eiszeit – vor 70.000 bis 10.000 Jahren – entstanden ist. Diese bilden sich zum Beispiel, wenn ein Gletscher schmilzt.

(c) Katharina Pagitz | 1000things

Das Tor zum Meer

Eh klar, dass bei einer so mystisch anmutender Umgebung auch eine Sage rund um das Meerauge entstanden ist. Es heißt, dass der kleine Teich unterirdisch mit anderen Gewässern und sogar mit dem Meer verbunden sein soll. Der Legende nach soll ein Bauer nach der Heuernte mit seinem beladenen Ochsengespann ins Meerauge gestürzt sein. Er konnte sich ans Ufer retten, aber seine Ernte versank samt Ochsen im tiefblauen Wasser. Mehrere Wochen später soll man auf der anderen Seite der Karawanken, am Bleder See in Slowenien, das Joch des Gespanns gefunden haben.

Vom entspannten Spaziergang bis hin zu ausgiebigen Wanderrouten

Die Anreise zum Meerauge müsst ihr über den kurvenreichen Loiblpass antreten – Serpentinenstraßen ahoi! Am besten parkt ihr beim Familienhof Sereinig. Von hier aus könnt ihr euren kleinen Ausflug starten. Ihr spaziert zirka 25 Minuten an einer idyllischen Wanderstraße entlang, vorbei an urigen Hütten, einer kleinen Mühle, einem Bach und wunderschönen Wiesen. Den Eingang zum türkisfarbenen Wunder könnt ihr fast gar nicht übersehen: Ein aus Holz geschnitzter Bogen zeigt euch den Eingang zum mystischen Meerauge. Ihr spaziert über einen Holzsteg mit Brücken, die über kleine Bäche führen und gelangt schlussendlich ans Ziel – der Weg erinnert an einen Zauberwald.

(c) Katharina Pagitz | 1000things

Falls euch der kleine Spaziergang zu wenig ist, könnt ihr auch längere Wanderrouten anhängen, denn der Weg ist auch ein Teil des Panoramawegs Südalpen. Zum Beispiel könnt ihr eine Wanderung zur Klagenfurter Hütte oder zur Märchenwiese antreten. Im Winter findet ihr auch eine Langlaufloipe, die am Meerauge vorbeiführt.

(c) Katharina Pagitz | 1000things

Lust auf mehr? Wir zeigen euch nicht nur den Mölltaler Gletscher, sondern auch die süßen Affen am Abenteuer Affenberg in Kärnten. In Wien vergeben wir Ende Februar übrigens unsere 1000things Awards – stimmt jetzt für eure Lieblingslokale ab!

(c) Beitragsbild | Katharina Pagitz | 1000things

zur Meerauge Website

Was kostet's?

Die Besichtigung des Naturspektakels ist kostenlos.

Öffnungszeiten

ganzjährig geöffnet

  • Location
  • Bodental 216-250, 9163 Ferlach
Location map  Meerauge
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