Schafbergbad

Jan Pöltner vom 19.08.2019
Das größte Rutschvergnügen in einem der schönsten städtischen Bäder.
schafbergbad

Lust auf ein Bad mit Aussicht, endlos Platz und die längste Rutsche Wiens? Willkommen im Schafbergbad! Hoch gelegen über dem 18. Bezirk, Währing, thront bereits seit 1913 das allseits beliebte städtische Bad. Mit rund 70.000 Quadratmetern ist es übrigens eines der größten seiner Art in Wien. Bei dieser Fläche ist es auch an sehr heißen Ferientagen immer gut möglich, seinen eigenen Bereich zu finden – sei es im Schatten oder zum Brutzeln in der Sonne.

Rauf auf den Schafberg

Wer sich am Ende richtig gut abkühlen möchte, dem sei zuerst ein heißer „Aufstieg“ auf den Schafberg empfohlen, entweder von Neuwaldegg, dem Pötzleinsdorfer Schlosspark (unsere Lieblingsroute) oder von der S-Bahn Station Gersthof. Hat man nach einigen Kilometern bergauf sein Ziel erreicht und den Obolus an der Kassa bezahlt, entschädigt gleich ein grandioser Blick auf Wien, bis weit über die Stadtgrenzen reicht das Panorama. Am Wichtigsten nach dem Spaziergang ist aber wohl die Abkühlung im großen Becken. Nun hat man die Qual der Wahl: klassisch über die Stufen ins Becken, via Sprungturm bzw. -brett ins kühle Nass oder über die längste Rutsche der Stadt hinein?

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Mit 102 Metern ist die 2000 errichtete Schafbergrutsche ein wahres Eldorado für Fans von Rutschpartien. Was hier hinzukommt, ist die vom Rutschturm nochmal bessere Aussicht auf die Stadt. Nachteil: An gutbesuchten Tagen kann die Warteschlange schon einmal bis ganz nach unten reichen. Deshalb holt man sich am besten vom sehr guten Freibad-Buffet – mit super Bio-Kaffee – ein Eis, bequemt sich in die Schlange und genießt dann etwas länger den Blick auf Wien. Auch allen Sportfans sei das Schafbergbad ans Herz gelegt. Neben dem Becken, in dem man seine Runden schwimmen kann, stehen auch Trampoline, Tischtennistische, Beachvolleyballplätze und ein Fußballfeld zur Verfügung – hier tut sich immer etwas, Mitspieler sind schnell gefunden.

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Alternativ zum Spaziergang fährt übrigens auch der Bus 42A im 10-Minuten-Takt direkt vor die Haustür. Hier kann es aber schon einmal ganz angenehm kuschelig werden. „Bitte nachrücken!!!“, „Entschuldigung, steigen Sie hier aus?“, sind die Klassiker, die man vor allem bei der Retourfahrt am Abend zu hören bekommt. Wer den Abend noch schön am Schafberg ausklingen lassen möchte, dem sei ein Besuch im nahen Schutzhaus am Schafberg empfohlen. Im Gastgarten kann man ganz wunderbar speisen und laue Währinger Sommerabende verbringen.

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Übrigens haben wir am Blog noch viele weitere Dinge, die man in Währing machen muss. Zum Beispiel können wir euch sehr einen Besuch im Türkenschanzpark ans Herz legen.

(c) Beitragsbild | Jan Pöltner | 1000things