10 Dinge, die man im 18. Bezirk machen muss

Donnerstag, 13. Juli 2017 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Dinge, die man im 18. Bezirk machen muss

Donnerstag, 13. Juli 2017 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Ein herzhaftes Hallo aus Währing, wo es uns im Zuge unseres Best Of der Wiener Gemeindebezirke diesmal hinverschlagen hat. Wo die Ruhe von grünen Oasen auf Hipstercharme und wunderbare Architektur trifft und was ihr im 18. Bezirk alles erleben könnt, zeigen wir euch in diesem Beitrag.

von Marie Amenitsch

Im Zuge unseres Bezirk-Specials hat es uns nach dem 1. 2., 3.5.6.,  7., 9.10.15.17., und 20. Bezirk diesmal in den 18. Bezirk verschlagen. Wir präsentieren euch wie immer 10 Dinge, die man dort erleben kann und machen sollte.

Cottageviertel

Wo sich an der Grenze von Währing zu Döbling elegante Villen und Botschaften sowie mystische, mit Blättern bewachsene Knusperhäuschen aneinanderreihen und sich eine besondere Eleganz durch die Straßen zieht, findet man das Cottageviertel im 18. Bezirk. Die Straßenzüge zählen definitiv zu unseren liebsten Pfaden für ausgedehnte Spaziergänge, ein Picknick am besten gleich noch daran gehängt. Klingende Straßennamen wie Sternwartegasse, Colloredogasse und Sempergasse runden das Gesamtbild ab und lassen einen schon mal träumen, wie es denn in vergangen Zeiten hier war,  bzw. wie es wäre, hier ein Häuschen zu besitzen. Wusstet ihr übrigens, dass Arthur Schnitzler einst in der Sternwarteszraße wohnte und Felix Salten sein berühmtestes Bambi in der Cottagegasse geschrieben hat? Die Alleen versorgen außerdem mit jeder Menge Schatten, wodurch es sich auch an besonders heißen Tagen hier wunderbar aushalten lässt, wohingegen Schnee und Eis für eine einzigartige Ruhe und majestätische Melancholie sorgen.

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Schafbergbad

Abkühlung und jede Menge Wasserspaß garantiert euch ein Besuch im Schafbergbad im 18. Bezirk. Mit sage und schreibe 102 Metern gilt die dortige Rutsche außerdem als längste Rutsche der Stadt. Die Schlange an Wartenden kann hier schon mal bis ganz nach unten reichen. Doch wir versprechen: Das Anstellen lohnt sich und das Rutschvergnügen solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Auch ansonsten ist das Schafbergbad absolut empfehlenswert, verwöhnt mit einem Ausblick über ganz Wien, einer großen Liegefläche, Schattenplatzerln und ist äußerst chillig.

Josef-Redl-Gasse 2, 1180

18. bezirk

(c) 1000things.at / Jan Pöltner

Café Himmelblau

Hallo und hereinspaziert in diese süße Oase in unmittelbarer Umgebung zum Kutschkermarkt. Mit seinem charmantem, lieblichen Flair, der pastellfarbenen Einrichtung und dem herzlichen Servicepersonal steht dieses Café den allseits bekannten Hipster-Hotspots in Neubau um Nichts nach. Die Angebote reichen von bunten Frühstücksoptionen, über herrliche Torten und Mehlspeisen bis hin zu wechselnden Mittagsmenüs. Die Plätze sind – vor allem am Wochenende – heiß begehrt und es herrscht stets eine angenehm, angeregte Stimmung unter den Gästen. Auch für alle Eltern mit kleinen Kids ist das Café ein oft besuchter Treffpunkt, Kinder werden gerne gesehen und ein Besuch ist sehr zu empfehlen.

Kutschkergasse 36, 1180

Türkenschanzpark

Mitten in Wien und doch in wunderbarer Naturkulisse ist der Türkenschanzpark im 18. Bezirk Anlaufpunkt sowohl für jene, die sich beim Spaziergehen oder einfach Verweilen nach etwas Ruhe sehnen, aber auch für alle auf der Suche nach sportlicher Betätigung unter freiem Himmel. Der Name des Parks rührt von der zweiten Türkenbelagerung im 17. Jahrhundert. Es gibt zahlreiche Denkmäler zu entdecken und besonders schön sind die großen Teiche und die weitläufigen Wiesenflächen, wenn die letzten Sonnenstrahlen des Tages durch die Blätter blinzeln und alles in ein sattes Gold tauchen, oder sie im Winter von einer Schicht Raureif geziert werden. Wer genug von der Kälte hat, kann z.B. in der Meierei-Diglas direkt im Park einkehren.

18. bezirk

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Hollerkoch

Wie wär’s damit, in einem der wohl romantischsten Gastgärten der Stadt Platz zu nehmen, beste Angebote der österreichischen Küche zu genießen und sich eine entspannte Auszeit aus der Alltagshektik zu gönnen? Seit April 2018 gibt es im 18. Bezirk mit dem Hollkeroch einen coolen und gelungenen neuen Gastrohotspot, der all das vereint und obendrein mit einer gehörigen Portion Herzlichkeit punktet. Der junge Gastronom Markus Krapfenbauer ist Herz und Seele des Lokals und will qualitätsvolle Küche zu leistbaren Preisen servieren. Das gelingt im Hollerkoch einwandfrei und von Kalbsbutterschnitzel, Thaicurry bis hin zum Kaisermschmarrn mit Hollerkoch erwartet euch ein bunter Mix aus den unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Der Gastgarten zeichnet sich besonders durch die überdachten Logen und die wunderschöne Pergola aus. Alle Infos zum Lokal findet ihr auch in unserem To Do-Profil. Wir sind begeistert und können euch einen Besuch wärmstens empfehlen.

Gersthofer Str. 14, 1180

hollerkoch

(c) Hollerkoch

Sternwartepark

Etwas weniger bekannt als der Türkenschanzpark, dafür umso mystischer und empfehlenswert ist der Sternwartepark im 18. Bezirk. Dass die Universität Wien für ihre wunderbaren Räumlichkeiten und imposanten Treppenhäuser, Gänge und der Hogwarts ähnlichen Bibliothek, ja weit bekannt ist, ist nichts Neues mehr. Etwas entlegen, dafür umso besonders ist es bei der Fakultät für Astronomie und Astrophysik, die man hier antrifft. Man meint in einer anderen Welt gelandet zu sein, denn sowohl das Innere des Gebäudes als auch der weitläufige Park haben einen so mystischen Charakter. Perfekt für romantische Spaziergänge in trauter Zweisamkeit.

What a beautiful and warm #autumn day in #Vienna #igersvienna 🍂 🍃

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Gefrorenes – Eis wie damals

Für alle, die es statt oder auch nach dem Spazierengehen nach Eis gelüstet, sei diese Adresse ans Herz zu legen. Nostalgische Kindheitserinnerungen kommen auf, sobald man das schnuckelige Eisgeschäft betritt. Traditionsverbundenheit und Originalität wird hier groß geschrieben und man hält sich an alt-österreichische Traditionen. Alle angebotenen Sorten, darunter beispielsweise Apfelstrudel, Sissi Mandel (Eis mit karamellisierten Mandelstückchen) und Sachertorte, ebenso wie die Klassiker Vanille, Haselnuss und Joghurt, sind frei von künstlichen Farbstoffen, Aromen und Konservierungsmitteln. Das schmeckt man, finden wir, na also: Nichts wie hin!

Währinger Straße 152, 1180

ice cream season is my favourite season. 🍦| #icecream #gelato #summer #goodlife

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Kutschkermarkt

Die Geschichte des Markts im 18. Bezirk geht bereits auf das Jahr 1885 zurück und er seinen Namen dem Erzbischof Johann Rudolf Kutschker, der für sein Engagement für Bügerrechte und Frieden bekannt ist. In den letzten 15 Jahren erlebt der Kutschkermarkt einen Aufwind, der vor allem den Menschen Vorort zu verdanken ist, die mit ihrem Engagement und ihrer Liebe für das gemeinsame Projekt das Grätzl und den Markt neu beleben. So wurde ein Treffpunkt für die unterschiedlichen Generationen und Kulturen geschaffen, eine bunte, kommunikative Oase, in der Land auf Stadt und Genüsse aller Art aufeinander treffen.
Von der Währinger Straße kommend, schlendert man zunächst bei den farbenfrohen Obst- und Gemüseangeboten vorbei, bei denen man auch auf der Suche nach ausgefallenen Produkten fündig wird. Die bunten Blumen und Sträuße riechen betörend, sind wunderbar anzusehen und machen Lust, auch die eigenen vier Wände mit ein paar Blümchen zu verschönern.

Am Freitag und Samstag wird der Markt außerdem die Straße weiter nach oben folgend mit dem regionalen Sortiment des Bauernmarkts erweitert. Über Getreide, Obst, Gemüse, bis hin zu Bio Fleisch- und Fischangeboten ist alles mit dabei und es herrscht ein aufgewecktes Treiben. Am besten einfach planlos über den Markt spazieren und sich vom eigenen Gusto leiten lassen.

18. bezirk

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Petit Dej

Wer auf der Suche nach der perfekten Frühstückslocation nicht nur fürs Wochenende ist, der sollte sich diese Adresse von nun an gut im Hinterkopf behalten. Authentische, französische Atmosphäre, großzügige Glasfronten und ein herrlicher Gastgarten verleihen dem Café ganz besonderen Reiz und auch kulinarisch hat es einiges zu bieten. Preislich gesehen, passen sich die Angebote nämlich an das schmucke Gesamtbild des 18. Bezirks an und bewegen sich in der oberen Preiskategorie, was man aber in Anbetracht des tollen Service und der Herzlichkeit gerne in Kauf nimmt. Der anschließende Spaziergang im Pötzleinsdorfer Schlosspark ist ein absolutes Muss.

Pötzleinsdorfer Str. 67, 1180

#PetitDej#Pochée#mindmegette#

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Hartliebs Bücher

Mitten auf der doch recht hektischen Währinger Straße gelegen, betritt man mit der Tür zur Buchhandlung fast schon eine andere Welt. Wunderbare, bis an die Decke reichende Regale voll von Büchern der unterschiedlichen Genres lassen einem kurz mal innehalten und staunen: genau so stellt man sich eine Buchhandlung eben vor, romantisch und verträumt und einer heimeligen Wohlfühlatmosphäre. Die Besitzer Petra und Oliver Hartlieb stehen mit Empfehlungen und Ratschlägen immer gerne bereit und Petra Hartlieb gilt auch selbst als begnadete Autorin. Unsere Lesesmpfehlung der Redaktion für alle, die ihr Herz an Wien und besonders Währing verloren haben, entstammt ebenso ihrer Feder: „Ein Winter in Wien“ und die Fortsetzung „Ein Sommer in Wien“.

Währinger Str. 122, 1180

#romantic #small #bookstore in Vienna 📚

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Wenn es euch im Sommer in die Natur zieht, findet ihr hier die schönsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand. Zu idyllischen Naturbadeplatzerln geht’s außerdem hier entlang.

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