Schloss Ambras

Geschichte und Kunst im mittelalterlichen Setting

*Wir wollen euch auch während des zweiten Lockdowns inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Das Schloss Ambras liegt im südlichen Innsbruck auf luftigen 635 Metern Seehöhe. Berühmt ist der Ort als Unterbringung der ‚Habsburger Porträtgalerie‘, die durch den Erzherzog Ferdinand II. angelegt wurde. Genauer umfasst die Sammlung Bildnisse berühmter Persönlichkeiten, die eine wichtige Rolle in der Geschichte einnehmen, dank ihrer Herkunft oder ihrer Leistungen.

Überlieferungen aus dem 10. Jahrhundert

Die imposante Burg hat eine lange Geschichte. Diese reicht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Es sind Schreibweise wie Amras und Omras dazu überliefert. Die ursprünglichen Burg der Andechser wurde dann 1133 zerstört. Leider ist davon nichts mehr erhalten. Auch der mittelalterliche Bestand lässt sich nur noch an der Bausubstanz des Hochschlosses ablesen.
Doch die Burg wurde wieder aufgebaut und schon Erzherzog Ferdinands II. trug dazu bei, dass die kulturhistorische Bedeutung des Schlosses schon damals darin bestand, dass der Erzherzog seine weithin berühmte Sammlung von Harnischen, Waffen, Portraits und Naturalien, Raritäten sowie neuesten naturwissenschaftlichen Instrumenten und vielem mehr auf dem Schloss Ambras vereinte.

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Die Sammlung Gotischer Skulpturen

Außerdem kann man heute im Schloss Ambras eine Sammlung von gotischen Skulpturen aus dem süddeutschen Raum bestaunen, die vor über 500 Jahren angefertigt wurden. Der Nordtrakt, die Kapelle und der Bergfried als ehemaliger Wachturm gehören zum mittelalterlichen Teil des Schlosses.

Die Kunst- und Wunderkammer

Wer von der Bibliothek oder der Rüstkammer, die das Ritterspiel aus vergangenen Zeiten thematisiert, bereits genug hat, der findet sicher gefallen an der Wunderkammer. Kunst- und Wunderkammern sind in der Renaissance entstanden, im Versuch das gesamte Wissen der Zeit erfassen zu wollen. Außerdem gibt es im Schloss noch Kunsthandwerk zu sehen, so ist die gezeigte Sammlung Strasser eine der weltweit bedeutendsten Glassammlungen und umfasst kostbare Gläser der verschiedensten Zeitgeistströmungen.

© KHM-Museumsverband

Kostumführungen – Zeitreise inklusive

Solltet ihr nach einem idealen Firmenausflug oder einem ganz besonderen Geschenk für Geschichtsbegeisterte Freunde oder Freundinnen besuchen, dann ist die Kostümführung durch Schloss Ambras genau das Richtige. Eine der drei Edeldamen führt euch dabei in „gar vortrefflichem Gewande“ durch das Schloss und seine Schätze, und gewährt euch dabei Einblicke in das erzherzögliche Leben. Natürlich findet eine Führung nur unter Berücksichtigung der aktuellen Maßnahmen statt.

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Lust auf Geschichte und schöne Ausblicke bekommen? Am Blog verraten wir euch, wo ihr die schönsten Burgen und Schlösser Österreichs findet. Außerdem haben wir jede Menge Ausflugstipps für Tirol in petto.

(c) Beitragsbild |  KHM-Museumsverband

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Aktuelles

Der Museumsbetrieb wird am 2. Juli 2020 wieder aufgenommen.

Was kostet's?

Erwachsene: 12 €
ermäßigt: 8 €
unter 19 Jahren: gratis
Überblicksführung: 3 €

Kostümführung (mit max. Gruppengröße gemäß aktueller Vorschriften): 300 €

Öffnungszeiten

Ab Juli täglich von 10 bis 17 Uhr
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit
November geschlossen

Die Habsburger Porträtgalerie sowie die Sammlung gotischer Skulpturen ist bis Oktober zugänglich.

  • Location
  • Schlossstraße 20, 6020 Innsbruck
Location map  Schloss Ambras
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