Fortgehen Innsbruck

Die coolsten Lokale zum Fortgehen in Innsbruck

Samstag, 2. Februar 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die coolsten Lokale zum Fortgehen in Innsbruck

Samstag, 2. Februar 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Hoch die Hände, Wochenende! Und in Innsbruck werfen wir die Hände gleich aus dem Fenster vor lauter Vorfreude. Denn die Tiroler Hauptstadt hat für einen ausgedehnten Party-Abend einige coole Locations im Angebot. Also werft euch in eure schicksten Roben, poliert eure Dancefloor-Sneaker und macht mit uns die Nacht zum Feiertag.

von Viktoria Klimpfinger

Oh, Innsbruck, du stadtgewordene Ansichtskarte! Doch die Tiroler Hauptstadt hat noch weit mehr zu bieten als ein imposantes Bergpanorama und eine schnuckelige Altstadt. Wer hätte gedacht, dass neben den Alpenrosen ausgerechnet die heimische Hipsterszene floriert? Und das nicht nur bei Tag. Innsbruck hat auch bei Nacht einige szenige Locations im Angebot, wo ihr die Sau rauslassen könnt. Oder die Hunde. Oder was auch immer ihr beim Feiern eben gerne rauslasst. Wir haben Nadine Schaber, die den Stadtführer „Der kleine Einheimische“ geschrieben hat, nach ihren persönlichen Lieblingshotspots in Sachen Nightlife gefragt.

Kater Noster: „Da ist alles sehr roh und ehrlich.“

Ein heißer Tipp für alle, die das immer gleiche, abgeranzte Stammbeisl leid sind, ist definitiv das Kater Noster. Nadine meint, wer einmal da war, kommt immer wieder gerne wieder, weil die Atmosphäre ganz besonders ist. Denn hier taucht ihr eure Näschen nicht nur in den einen oder anderen ausgefallenen Longdrink oder Cocktail, sondern schnuppert auch in die lokale Künstlerszene hinein. Im Keller des Kater Noster gibt es immer wieder Konzerte, Filmabende oder Ausstellungen. Und wenn euch das doch mal zu viel wird, könnt ihr euer Hipster-Herz mit jeder Menge Gin-Tonic-Varianten beruhigen. Dem Szene-Longdrink widmet man im Kater Noster nämlich eine ganze Seite der Getränkekarte.

Café Bar Moustache: „Man fühlt sich einfach wohl.“

Tagsüber gemütliches Vintage-Café, abends lässige Bar: Nadine ist besonders von den vielen Pflanzen im Moustache ganz angetan. Und die stehen hier nicht ohne Grund: Das Motto des Schnurrbarts in Bar-Form ist es nämlich, einen Hauch von tropischem Flair in die Alpen zu bringen. Und jede Menge gechillte Gemütlichkeit. Vor allem aber bringt das Moustache die urbane Szene Innsbrucks zusammen. Auch unter der Woche kann es hier zu späterer Stunde schon mal ziemlich voll werden. Kein Wunder, bei den kreativen Drinks, Craftbeer und der inspirierenden Atmo.

Innsbruck Stadtführer

Die Bar des Café Moustache. (c) Viktoria Klimpfinger

John Montagu: „Das Montagu ist cool, weil es etwas rustikaler ist.“

Nadine findet an dem Sandwichladen mit der Bar im Keller besonders schön, dass hier fast immer tanzbare Musik ertönt. Jeden Mittwoch ist etwa „Meetwoch“: Da wird nach Lust und Laune gemeinsam gejammt. Jeder, der ein Instrument seiner Wahl mitbringt, kann mitmachen. Damit ihr euch entspannt aufeinander eingrooven könnt, kosten die Longdrinks mit dem „Jam-Deal“ bis Mitternacht nur fünf Euro. Neben freiem Gedudel gibt’s im Montagu Verschiedenstes auf die Ohren: Von Techno bis Indie, von Jazz bis Disco ist hier so ziemlich für jeden was dabei – egal ob Dancefloor-Dominierer oder Barhocker-Picker.

Sixty Twenty: „Ein idealer barmäßiger Zwischenstopp.“

Wenn man schon das Innsbrucker Nightlife inhaliert, dann aber auch so richtig. Bevor Nadine sich die volle Club-Dröhnung gibt, macht sie gerne noch einen kurzen Einkehrschwung im Sixty Twenty am Uni-Campus der Sozialwissenschaften. Untertags könnt ihr hier gemütlich lernen und euren Kaffee schlürfen. Doch sobald die Sonne untergeht, geht hier die Post ab. Das modern eingerichtete Lokal versteht sich als eine Mischung aus Bar und urbanem Club. Dementsprechend steht hier je nach Wochentag ein anderes Event an – meistens musikalischer Natur, manchmal gibt’s auch Filmabende oder Public Viewings. Wenn ihr zwischen den heißen Beats der DJs (Wild Wednesday) und den warmen Klängen aus der „guten alten Zeit“ (Throwback Tunesday) eine Abkühlung braucht, versorgt man euch an der Bar gerne mit erfrischenden Cocktails und ähnlichen sozialen Schmiermitteln.

Project: „Hier lässt es sich gut tanzen.“

Das Fortgehen in Innsbruck endet meistens irgendwann in der sogenannten „Bogenmeile“. Hier finden sich zahlreiche Bars und Clubs auf einem Haufen. Am liebsten macht Nadine erst einmal einen Abstecher ins Project, um den Dancefloor aufzumischen. Apropos mischen: Hier wecken regelmäßig die unterschiedlichsten DJs eure müden Glieder auf. Klänge aus House, Techno und Elektro bringen die Anlage zum Wummern. Genau das, was euch selbst bei einem kleinen Müdigkeitseinbruch nach Mitternacht die Party-Motivation definitiv zurückbringt.

Tante Emma: „Man kann richtig gut mit dem ersten Tageslicht zusammen aus dem Club trappeln.“

Motivationslevel: Tantrum? Perfekt, dann zieht am besten weiter zur legendären Tante Emma. Nein, wir versuchen euch nicht, krampfhaft ins Wohnzimmer unserer schrägen Tante zu locken, sondern ins Paradies für dauermotivierte Party-Hipster. Tante Emma versorgt euch nicht mit Tee und Kuchen, sondern haut euch allerhand saftige Beats von Techno bis Dubstep bis House um die Ohren. Nadine schneit meistens erst um zwei oder drei Uhr Früh beim Tantchen hinein, davor ist noch nicht so viel los. Macht auch nichts: Dafür geht die Party ja auch bis in die frühen bis späteren Morgenstunden.

Tipp aus der 1000things Redaktion:

Auch wenn die Silent Disco keine klassische Location ist, so bringt sie euch die beste Musik zu den coolsten und außergewöhnlichsten Plätzen in ganz Österreich. Deshalb sagen wir:  Kopfhörer auf – Party an! Und das könnt ihr diesen Sommer auch in Tirol: Am 30. August könnt ihr im Zuge der Silent Disco Beachtour 2019 in Walchsee in Tirol so richtig abfeiern. 

Die Tipps von Nadine Schaber haben euch neugierig gemacht? Wir haben ihren „kleinen Einheimischen“ für Innsbruck vor Ort getestet. Was ihr in ganz Österreich anstellen könnt, verraten euch unsere To Do’s.

Beitragsbild (c) Michael Discenza / Unsplash

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