Die schrägsten Eurovision Song Contest-Beiträge aller Zeiten

Mittwoch, 9. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die schrägsten Eurovision Song Contest-Beiträge aller Zeiten

Mittwoch, 9. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der 63. Eurovision Song Contest steht vor der Tür und in Lissabon sorgen die Beiträge der 42 teilnehmenden Länder für das bunteste, musikalische Spektakel weltweit. Wir haben uns dies zum Anlass genommen und die Datenbanken einmal nach den wohl ausgefallensten, schrecklichsten und skurrilsten Beiträgen der ESC-Geschichte durchforstet und präsentieren euch unsere TOP 10.

von Marie Amenitsch

Alle Jahr wieder sorgt der Eurovison Song Contest neben qualitativ guten musikalischen Beiträgen vor allem auch für allerhand zum Schmunzeln. Wir haben uns einmal ein paar dieser Highlights herausgepickt und präsentieren euch die schrägsten Eurovision Song Contest-Beiträge aller Zeiten.

Lordi – Hard Rock Hallelujah

Ein Beitrag, der so schräg und ausgefallen war, dass er 2006 sogar den Siegertitel ergattern konnte waren die finnischen Hard Rocker „Lordi“. Ein verstörender Auftritt, an den sich wohl die meisten noch erinnern können.

Buranovskiye Babushki – Party for everybody

Wenn russische Omas rocken, dann klingt das ziemlich lustig und sieht vor allem grandios aus. Auch wenn es für den Sieg mit ihrer Nummer „Party for everbody“ im Jahr 2012 nicht gereicht hat, war die Performance dennoch eine ziemlich einzigartige. Der Name der Truppe „Buranovskiye Babushki“ allein ist ein regelrechter Zungenbrecher und hat den Moderatoren einiges abverlangt

Thomas Forstner – Venedig im Regen

Sage und schreibe 0 (!) Punkte konnte Thomas Forstner 1991 für seinen Beitrag „Venedig im Regen“ gewinnen. Er belegte damit den letzten von 22 Plätzen, obwohl er bei seinem ersten Antreten im zarten Alter von 19 Jahren 1989 mit „Nur ein Lied“ mit Platz 5 eine der besten Platzierungen für Österreich erreichen konnte.

Jedward – Lipstick

Im Jahr 2011 sorgten die schrillen Zwillinge John und Edward aus Irland mit ihrem „Lipstick“-Song für einen regelrechten Ohrwurm. Als die knallroten Glitzer-Jacken in Düsseldorf über die Bühne hüpften, blieben wohl so einige Münder offen stehen, auch wenn es im Endeffekt nur für Platz 19 reichte.

Stefan Raab – Wadde hadde dudde da

Schon 17 Jahre zurück liegt der goldige Auftritt von Stefan Raab, der mit seinem „Wadde hadde dudde da“ für einen Europaweiten Ohrwurm sorgte. Mit der verniedlichten Frage für „Was hast du denn da?“ schaffte es der Deutsche immerhin auf den 5. Platz.

Winny Puhh – Meiecundimees üks Korsakov läks eile Lätti

Das große „Potential“ der Band „Winny Puhh“, die 2013 für Estland am Start war, wurde von Jury und Publikum leider nicht erkannt und so flog die Gruppe bereits in der Vorentscheidung aus dem Rennen. Das Video sollte man trotzdem unbedingt gesehen haben. Verrückter geht es wohl nicht so schnell und wie die Band zu ihrem Namen kommt, können wir erst recht nicht nachvollziehen.

Teletex – Euro-Vision

Den Titel für die wohl einschläferndste Performance ever geht an den belgischen Beitrag im Jahr 1980. Außer den leichten Drehungen des Oberkörpers nach links und rechts hat „Teletex“ nicht wirklich was zu bieten, allein der Titel ihres Songs ist an Originalität so schnell nicht zu überbieten. Ironie braucht der Mensch!

Alf Poier – Klane Haserl

Es war im Jahr 2003, als Alf Poier mit seinem Hit „Klane Haserl“ immerhin den 6. Platz und somit das beste Ergebnis für Österreich seit 1989. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig ausgefallene Performances beim ESC sind, denn die gesangliche Leistung lässt sich garantiert in Frage stellen. Und jetzt alle: „Klane Haserl, ham kurze Naserl, und klane Katzerl…“

Dustin the Turkey – Douze Pointe

Der singende Truthahn „Dustin“ brachte Irland 2008 leider weder Glück noch die, im Songtitel angekündigten, zwölf Punkte. Bereits im Halbfinale war für die schrille Performance Endstation. Gesehen haben muss man den verrückten Beitrag trotzdem.

Rodolfo Chikilicuatre – Baila El Chiki Chiki

Was für bunte Vögel die Spanier sind, bewies Rodolfo Chikilicuatre, hinter dem der spanische Komiker David Fernandez Ortiz steckt, beim Song Contest 2008. Der schräge Song erzielte mit Platz 16 sogar ein vergleichbar gutes Ergebnis für Spanien und brachte die zweithöchste Einschaltquoten bei einem ESC in Spanien.

Beitragsbild (c) By Alterna2 http://www.alterna2.com (originally posted to Flickr as Lordi en Barcelona) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

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