Dokus über Wien

Sonntag, 21. Juni 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Dokus über Wien

Sonntag, 21. Juni 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Oh Wien, du schöne Stadt! Hier vereint sich Geschichte mit Gegenwart, Tradition mit Moderne. Was aber macht Wien konkret aus? Ob in Artikeln, Songs oder im Fernsehen – dieser Frage wird auf vielfältige Art nachgegangen. In diesem Beitrag haben wir uns einmal den Dokus über Wien zugewandt. Kommt mit auf einen Streifzug durch die Filmgeschichte.

von Luisa Lutter

Draußen ist Sommerregen angesagt? Raum abdunkeln und Film ab! Wir präsentieren euch eine kleine Auswahl an Dokus über Wien, die ihr kennen solltet. Frischt euer Wissen auf oder erfahrt Neues. Wir versprechen, beim nächsten Mal Schlendern durch Wien werden euch einige der neuen Fakten sicher einfallen. Doch nun wünschen wir euch erst mal viel Spaß beim Doku-Schauen.

Die Burg

Vorhang auf und willkommen in der Welt von einem der bedeutendsten Schauspielhäuser der Welt. Unseren Auftakt der Dokus in Wien macht Die Burg. Der 90-minütige Dokumentarfilm aus dem Jahr 2018 von Hans Andreas Guttner wirft einen Blick hinter die Kulissen des Wiener Burgtheaters. Der Scheinwerfer wird in diesem Fall auf die Arbeit gerichtet, die für das Publikum sonst unsichtbar bleibt. Es geht um das Ineinandergreifen der Arbeitsabläufe, die vielfältigen Schritte, die von der Auswahl eines Stückes bis zur Premiere zu bewältigen sind.

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Dokumentation ZDF History: Die zwei Leben des Falco

Wir werden mitgenommen in das Leben von Hansi Hölzel, der zum weltbekannten Musiker wurde und als Falco nicht nur österreichische Musikgeschichte schrieb. Die ZDF-History Doku Die zwei Leben des Falco zeigt den Aufstieg und Fall dieses Ausnahmekünstlers, welcher als einziger überlebender Drilling 1957 zur Welt kam. Auch auf Netflix ist Falco zu sehen, in dem Dokumentarfilm: Falco – Verdammt, wir leben noch!

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Vienna Blood

Okay, dabei handelt es sich nicht wirklich um eine faktisch stichhaltige Doku über Wien. Aber wir haben sie aufgenommen, da sie ein bisschen zusätzlichen Schwung hineinbringt: Frisch auf den Markt gekommen, beschäftigt sich diese britisch-deutsche Koproduktion in ihrer Mini-Serie mit Wien im Jahre 1900. Es treffen Philosophie, Wissenschaft und Kunst aufeinander. Ehrwürdige Kaffee- und Opernhäuser und das Straßenpflaster von Wien werden Schauplatz von Ideen und Werken der großen Kunstschaffenden der damaligen Zeit. Es geht zudem um einen mysteriösen Mordfall. Die Dreharbeiten fanden in englischer Sprache in Wien statt.

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KINO WIEN FILM

Dieses Dokumentarschmankerl ist eine Kinoreise durch Wien von 1896 bis heute. Sie erzählt mittels Gesprächen mit Kinobetreibenden, Filmvorführenden und Technikern, Kinopublikum und einem Historiker sowie zahlreichen Film-, Foto- und Textdokumenten die kinematografische Geschichte Wiens – vom ersten Kino auf der Kärntner Straße bis zur heutigen Multiplexwelt. Es ist ein Querschnitt von den Breitenseer Lichtspielen mit dem Stummfilmpianisten Gerhard Gruber bis zu den lebenden Bildern im Prater, vom Kinopendler an der Arbeit im Zentral Kino in Wien Ottakring bis zum Bau eines neuen Kinos im English Cinema Haydn der Familie Dörfler und die tragische Geschichte ihrer Vorgängerinnen und Vorgänger, der Familie Honig. Der Film fragt in diesem Zusammenhang auch nach der Zukunft der Kino-Ära.

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Universum-Dokumentation: Es lebe der Zentralfriedhof

Lust auf einen etwas schrägen Dokumentarfilm? Dann seid ihr mit diesem Exemplar einer Doku über Wien gut beraten. Im Schmid Verlag erschient gleichzeitig das Buch Wien – Es lebe der Zentralfriedhof mit DVD, die den Dokumentarfilm und viele Extras enthält. Buch und Regie sind von Manfred Corrine. Was genau erwartet euch? Ihr taucht in die Vielfalt der Natur auf dem Zentralfriedhof ein und entdeckt durch die Kameralinse, was für ein prächtiges Naherholungsgebiet die Wiener und Wienerinnen vor der Haustür haben, warum der Zentralfriedhof auch für den Tourismus reizvoll ist und die Stadt ihn sogar für Marketingzwecke nutzen kann.

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Film Archiv Austria

Ihr seid auf der Suche nach speziellen oder alten Dokumentarfilmen? Wir empfehlen euch, einen Blick in das Film Archiv Austria zu werfen. Dort findet ihr online eine Liste mit einem Sammlungsüberblick der gelagerten Werke von der österreichischen-ungarischen Monarchie bis in die heutige Zeit.

Eine spannende Retrospektive zu der österreichisch-amerikanischen Filmikone und Erfinderin Hedy Lamarr war im Metro Kinokulturhaus zu sehen. Neben einer umfassenden Auswahl aus ihrem Schaffen sind in dieser Retrospektive auch zwei Dokumentationen zu sehen, die sich ihrem Privatleben, ihrem politischen Engagement im Kampf gegen das NS-Regime und ihrer bahnbrechenden Erfindung widmen, ohne die unsere heutige Handykultur nicht denkbar wäre. Klingt aufregend? Ist es auch!

Johannesgasse 4, 1010

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Wie Wien zur Weltstadt wurde

In drei Teilen beleuchtet ORF III unsere liebste Stadt Wien und konkret die Ringstraße. Es kommen Historikerinnen und Historiker und viele weitere Personen zur Wort. Wissenswertes über Wien und die verschiedenen Jahrzehnte wird in Häppchen verpackt und mit schönen Bildern unterlegt. Die Dokus unterteilen sich in: Weltstadt Wien, Persönlichkeiten auf der Ringstraße und Boulevard der Paläste. Alle wissenswerten Infos kann man sich wahrscheinlich nicht auf einmal merken, aber zum Glück die Doku immer wieder abrufen und noch mal ansehen.

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Mei Wien ist net deppat – Michael Häupl

Ja, was sollen wir dazu noch sagen? Wir wünschen uns eine ausgiebige Doku über den Ex-Bürgermeister mit allen grandiosen Sprüchen, die jemals zu Stande kamen. Bis dahin begnügen wir uns aber auch mit einem Zusammenschnitt von einigen Häupl-Highlights.
In diesem Sinne: Man bringe den Spritzwein!

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Eine Lebensweisheit vom Herrn Häupl möchten wir euch zudem ebenfalls mit auf den Weg mitgeben:

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Viele weitere Wien-Eindrücke gibt es in unserer Sammlung zu den schönsten Filmen über Wien. Die Uhr gestoppt und losgelegt: Wer in nur 48 Stunden Wien entdecken möchte, sollte unsere Tipps bei sich haben.

(c) Beitragsbild | sleeplessinvienna | Instagram

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