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Wiens schönste Filme – Teil 2

Samstag, 26. März 2016 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wiens schönste Filme – Teil 2

Samstag, 26. März 2016 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Eine Hommage an die wohl schönste Stadt der Welt! Genau das haben sich wohl auch einige Regisseure und Regisseurinnen gedacht, als sie Wien als Schauplatz für ihre Filme auserkoren haben. Wir stellen euch noch mehr Filme vor, in denen Wien Kulisse.

von Marie-Dorothée Amenitsch

UPDATE: Februar 2020

Dass Wien schön ist, hat auch die Filmbranche längst entdeckt. Und so taucht unsere die kleine österreichische Hauptstadt immer wieder in Filmen auf oder ist sogar Hauptschauplatz von größeren Produktionen. Nach unserem ersten Teil von Filmen, die in Wien spielen, setzen wir unsere Aufzählung nun fort.

James Bond: Hauch des Todes

Auch Timothy Dalton war in seiner ersten Mission als 007 in Hauch des Todes (1987) in Wien unterwegs. Ein Teil des Bond-Films spielt in Wien. Aufgrund von Problemen mit den Drehgenehmigungen für Bratislava wurden auch die dort spielenden Szenen in Wien gedreht. Regisseur John Glen, der als 17-Jähriger im Der dritte Mann-Filmteam mitgearbeitet hatte und von dem imposanten Wien begeistert gewesen war, wollte der österreichischen Hauptstadt auch mit seinem eigenen Werk ein Zeichen setzen. Besonders bekannt sind die romantischen Szenen und heißen Filmküsse am Riesenrad und die Fiakerfahrt im Schönbrunner Schlosspark.

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Komm, süßer Tod!

Ein Film, der in dieser Auflistung auf keinem Fall fehlen darf, ist die Verfilmung des gleichnamigen österreichischen Romans Komm, süßer Tod von Wolf Haas aus dem Jahr 2000. Schräger Humor und erstklassige Spannung machen diesen Klassiker zu etwas ganz Besonderem und sicherten dem Film 2001 sogar die Romy für den erfolgreichsten österreichischen Kinofilm. Die Handlung dreht sich um den gescheiterten Privatdetektiv und Ex-Polizisten Simon Brenner (Josef Hader), der bei der Rettungsorganisation Die Kreuzretter eine Anstellung gefunden hat. Der Konkurrenzkampf zwischen Rettungsbund und Kreuzretter, die sich gegenseitig die Verletzten wegschnappen, ist zentrales Thema und gipfelt in kriminellen Machenschaften. Anschauen lohnt sich und auch die Fortsetzungen Silentium, Der Knochenmann und Das Ewige Leben dürfen nicht unbeachtet bleiben.

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Sissi-Triologie

Keinem filmischen Werk mit Wien als Schauplatz kann wohl ein höher Kultfaktor zugeschrieben werden, als der Sissi-Trilogie mit Romy Schneider und Karl-Heinz Böhm aus den 50er-Jahren. Die Filme zählen zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Filmen in den deutschen und österreichischen Kinos. Die Zuschauerzahlen betragen zwischen 20 und 25 Millionen und auch heute locken die Klassiker immer noch Alt und Jung vor den Fernseher. Nettes Detail am Rande: Nur wenige Szenen wurden tatsächlich im Schloss Schönbrunn gedreht. Der größte Teil der Innenaufnahmen habe angeblich im Stadtpalais Lichtenstein in Wien stattgefunden. Jedenfalls ist die Sissi-Trilogie unserer Ansicht nach eine Filmreihe, die alle gesehen haben müssen, die Wien ihr Zuhause nennen.

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Die Klavierspielerin

Ein berührendes Meisterwerk ist mit der Verfilmung von Elfriede Jelineks Buch Die Klavierspielerin unter der Regie von Michael Haneke gefunden. Auch dieser österreichische Spielfilm aus dem Jahr 2001 hat Wien zum Schauplatz und lockte rund 2,5 Millionen Besucher in die Kinos. Inhalt des Films ist die fiktive Lebensgeschichte von Erika Kohut (Isabelle Huppert), die am Wiener Konservatorium unterrichtet. Sie ist Ende 30 und lebt noch immer mit ihrer Mutter zusammen. Ohne jegliches Privatleben steht sie völlig unter deren Kontrolle und Gewalt und teilt sich sogar das Ehebett mit ihr. Ganz großes Kino, das besonders auch dank des Soundtracks unter die Haut geht.

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Der 1982 erschienene US-Actionfilm mit Clint Eastwood, der zwar eigentlich in Moskau spielt, wurde ebenfalls in Wien gedreht. Da die Dreharbeiten in Russland Anfang der Achtziger Jahre jedoch nicht möglich waren, musste Wien als Ersatz herhalten. Eine nicht ganz so unproblematische Entscheidung, schlichen sich doch bei den Aufnahmen in den Wiener U-Bahnstationen Stadtpark und Südtiroler Platz einige Fehler ein. So sind für so manches Adlerauge zum Beispiel in einer Szene die so gar nicht russischen Worte „Kurzzug“ und „Langzug“ deutlich zu lesen. Die Handlung garantiert Höchstspannung und dreht sich rund um einen Kampfjet der Sowjetunion, der den westlichen Geheimdienst in Aufregung versetzt.

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Wir verraten euch Filmfans, wie ihr günstig in die Wiener Kinos kommt. Und auch für etwaige Theater-Besuche haben wir Tipps für euch, wie ihr Geld sparen könnt.

Wir sind uns bewusst, dass in diesem Artikel Gutscheine, To Dos und Gewinnspiele aufscheinen, die momentan eventuell aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht umsetzbar sind. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, sie auch weiterhin einzubetten, um euch schon jetzt für die Zeit nach der Krise zu inspirieren.

(c) Beitragsbild | Jacek Dylag | Unsplash

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