Kutschkermarkt

Marie Amenitsch vom 04.07.2017
Wo Stadt auf Land, Regionalität auf internationale Spezialitäten und jede Menge Wohlfühlamtosphäre treffen, findet man im Herzen von Währing den wunderbaren Kutschkermarkt.
Markt 18. bezirk

Wir lieben Wien für seine vielfältigen Möglichkeiten und Ausflugsstationen. Eine wäre mit dem wunderbaren Kutschkermarkt im 18. Bezirk gefunden. Wir nehmen euch mit auf eine kleine kulinarische Tour und präsentieren Marktstände und Cafés, die ihr bei einem Spaziergang im Herbst besuchen müsst.

Die Geschichte des Markts geht bereits auf das Jahr 1885 zurück und der damals noch kleine Straßenmarkt verdankt seinen Namen dem Erzbischof Johann Rudolf Kutschker, der für sein Engagement für Bügerrechte und Frieden bekannt ist. In den letzten 15 Jahren erlebt der Kutschkermarkt einen Aufwind, der vor allem den Menschen Vorort zu verdanken ist, die mit ihrem Engagement und ihrer Liebe für das gemeinsame Projekt das Grätzl und den Markt neu beleben.

So wurde ein Treffpunkt für die unterschiedlichen Generationen und Kulturen geschaffen, eine bunte, kommunikative Oase, in der Land auf Stadt und Genüsse aller Art aufeinander treffen.

kutschkermarkt
So viele Farben und Geschmäcker am Markt (c) Marie Amenitsch | 1000things

Das Gefühl des „Miteinanders“, das die Standler und Betreibenden hier verbindet, liegt greifbar in der Luft und macht den Aufenthalt hier zu etwas ganz besonderem, fühlt man sich doch als eigentlich Fremder sofort wie zuhause und die Herzlichkeit, mit der man einem hier begegnet, gibt es in Wien so schnell kein zweites Mal.

Von der Währinger Straße kommend, schlendert man zunächst bei den farbenfrohen Obst- und Gemüseangeboten vorbei, bei denen man auch auf der Suche nach ausgefallenen Produkten fündig wird. Die bunten Blumen und Sträuße riechen betörend, sind wunderbar anzusehen und machen Lust, auch die eigenen vier Wände mit ein paar Blümchen zu verschönern. Ideal auch gegen einen aufkommenden Herbst-Blues.

Am Freitag und Samstag wird der Markt außerdem die Straße weiter nach oben folgend mit dem regionalen Sortiment des Bauernmarkts erweitert. Über Getreide, Obst, Gemüse, bis hin zu Bio Fleisch- und Fischangeboten ist alles mit dabei und es herrscht ein aufgewecktes Treiben. Am besten einfach planlos über den Markt spazieren und sich vom eigenen Gusto leiten lassen.

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Doch wäre der Kutschkermarkt ohne seine zahlreichen Gastrobetriebe nur halb so aufregend.: Da wären zum einen heimelige Kaffeeplatzerl wie das Café Himmelblau – die Torten und Kuchen zählen garantiert zu den besten der Stadt und auch die Frühstücksangebote können sich sehen lassen, oder die 2016 eröffnete Cafebrennerei Franze – verwöhnt mit über 100 verschiedenen Teesorten.

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Bei Pöhl’s Käsestand schlagen die Herzen aller Gourmets höher, während man schon beim ersten Bissen in die Kebap-Sandwiches von Weltmeister Kebap weiß, dass der Name nicht von ungefähr kommt. Auch die Falafel sind sehr zu empfehlen – außen knusprig und innen herrlich weich und saftig.

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Der Bioladen Naturkost Brunnader, Takan’s Fischspezialitäten & Delikatessen, Pöhls Cantine und The Room dürfen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben und wollen besucht werden.

Absolute Empfehlung an alle, die sich einfach einmal von ihren Sinnen leiten lassen und ein neues Grätzl entdecken wollen. Wir lieben den Kutschkermarkt und kommen immer wieder gerne vorbei.

Wenn ihr noch mehr in Währing entdecken wollt, legen wir euch unseren Guide rund um 10 Dinge, die man im 18. Bezirk erleben kann ans Herz.
Pssst, ein anderes Schmankerl ist mit dem Sternenwartenpark gefunden. Versteckt und idyllisch gelegen, eignet dieser sich ideal für Herbstspaziergänge.

{c) Beitragsbild |  Luisa Lutter | 1000things