lügen beim fortgehen

10 kleine Lügen beim Fortgehen

Samstag, 3. Juni 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 kleine Lügen beim Fortgehen

Samstag, 3. Juni 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Nichts Gutes passiert nach 2 Uhr morgens, ist eine Lebensweisheit, die uns Ted Mosby aus How I Met Your Mother mitgegeben hat. Und damit hat er verdammt Recht, denn je später die Stunde, desto flüssiger die Nacht und lockerer die Zunge und ehe wir uns versehen, haben wir auch schon die ein oder andere Lüge in unserem Rausch erzählt. Hier ein Best-Of der kleinen (und großen) Unwahrheiten langer Party-Nächte.

von Lisa Panzenböck

Weil so ab und zu mit steigendem Pegel in uns allen ein kleiner Baron Münchhausen erwacht, fassen wir hier für euch einige Lügen beim Fortgehen zusammen, die bestimmt jeder schon mal verwendet hat.

1. „Gib mir lieber du mir deine Nummer. Ich melde mich. Versprochen“

Ich, 23, werde mich garantiert nicht melden, weil ich absolut kein Interesse habe. Doch warum sagen wir so etwas, wenn wir eigentlich gleich beim Erzählen dieser Lüge wissen, dass wir uns keinesfalls melden werden? Naja, zum einen vielleicht, dass die andere Person erst gar nicht unsere Nummer hat und sich melden könnte, zum anderen möglicherweise, weil wir „nicht gemein“ sein wollen, denn „Er/Sie war ja eh nett, ist aber einfach gar nicht mein Typ.“ Unter Umständen auch deshalb, weil man sich auf einige Drinks einladen ließ und nun ein schlechtes Gewissen hat, einfach zu sagen, dass kein Interesse da ist. Am besten in solchen Fällen wäre ein guter, alter „Polnischer“, wie ihn Homer Simpson hier gerade macht:

2. „Ich stehe auf der Gästeliste“

Eine der Lügen beim Fortgehen, die gleich mal zu Beginn des Abends rausgeballert wird. Man geht zum Club, die Schlange ist elends lang und plötzlich verlautbart einer aus der Gruppe die glorreiche Idee „Drängen wir uns doch in die VIP-Schlange und probieren, ob wir über die Gästeliste schneller hineinkommen.“ Bei der Kassadame mit dem Listenzettel angelangt dann mal rotzfrech den eigenen Namen mit größter Selbstverständlichkeit sagen und dann ein „das ist jetzt aber komisch – eigentlich sollte mein Name +2 hier garantiert oben stehen“ nachschießen.

3. „Ich trinke heute nur wenig“

2 Stunden, 5 Spritzer, 2 Bier und 4 Tequila später hat sich das Blatt allerdings gewendet und aus dem Autofahrer-Vorsatz wird betrunkenes Tanzen auf der Bar und lautes Mitgrölen bei Helene Fischer – ok, so schlimm eskaliert es (hoffentlich) nicht nach diesem guten Vorsatz. Allerdings fordert es sehr viel eiserne Disziplin, dieses Vorhaben umzusetzen. Vor allem dann, wenn der Rest der Truppe richtig motiviert ist.

4. … Kombiniert mit „Ich gehe heute früher heim“

Auch dieses schöne Märchen wird in der Tat nur ganz selten Realität. „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch immer“ ist das Credo, unter dem diese herrliche Lüge beim Fortgehen letztlich läuft. Es braucht schon einen richtig guten Grund, dass diese zuvor intendierte Absicht auch umgesetzt wird. Und dieser muss meistens mit einer konkreten Zeit, zu der man außer Haus gehen sollte, in Verbindung stehen. Motivationen wie „Ich muss morgen früh zu lernen beginnen“ werden oft über den Haufen geworfen, denn das kann man ohnehin später im Laufe des Tages ebenso machen.

5. „Nein ernsthaft, ich muss morgen früh auf“

No Comment. Red es dir ruhig selbst noch ein paar Mal ein, dass du heute früher gehen wirst. Siehe 4.

6. „Ahja, ich weiß schon wieder wer du bist“

Nope, keinen Tau. Kennt ihr das? Man sieht plötzlich jemanden im Club, der einem freudestrahlend in die Arme fällt und sagt: „So schön dich zu sehen, das muss ja Ewigkeiten her sein, als wir uns zuletzt über den Weg gelaufen sind.“ Genau, Ewigkeiten. Man nickt, lächelt, spielt das Spielchen mit und versucht sich nicht anmerken zu lassen, dass man eigentlich absolut keine Ahnung hat, wer die andere Person denn nun ist, oder woher man sie kennt. Abgerundet wird dieses in einer der Lügen beim Fortgehen gipfelnde Erlebnis durch das Nachfragen der Freunde mit einem „Wer war denn das?“ – „Wenn ich das nur wüsste“.

7. „Nein, ich trinke heute keine Shots“

„Ohhhhh, Erdbeershots – natürlich bin ich dabei“ und so schnell hat sich die im Vornherein vorgenommene Ambition eines shotfreien Abends verabschiedet. Erdbeershots zählen ja nicht. Tequila, Vodka und Averna Sour zu späterer Stunde auch nicht.

8. „Nach diesem Getränk gehe ich nach Hause“

Das ist, denke ich, meine persönlich liebste unter all den Lügen beim Fortgehen, denn „das letzte Getränk“ ist einfach nie das letzte Getränk. Ist jenes erst einmal leer, wird plötzlich ein richtig gutes Lied gespielt, jemand gibt eine weitere Getränkerunde aus, oder man hat den Vorsatz nach Hause zu gehen auch schon vergessen sobald das Glas leer ist und eilt zur Bar um sich einen neuen Saft zu organisieren.

9. „Ich bin Single“

Ok, das ist vermutlich eine der gemeinsten Lügen beim Fortgehen. Also sowohl aus Sicht der unter falschen Bedingungen aufgerissenen Person, als auch aus Sicht des betrogenen Partners. Dennoch (leider) eine, auf die man des Öfteren mal stößt.

10. „Heute kaufe ich mir mal nichts zu essen nach dem Club“

Sommerfigur und so. Dieses gut gemeinte, oftmals auch mit Freunden abgemachte „Ja genau, ich esse heute mal auch nichts am Heimweg“ endet letztlich darin, dass man sich erst recht um fünf Uhr morgens vor dem Pizzastand trifft und Döner, Hotdog und Co. mit verliebtem Blick verschlingt, als wäre man beim Galadinner. Wir sollten wirklich aufhören uns selbst etwas vorzumachen – das Fastfood nach dem Feiern gehört einfach dazu.

Ob nun ruhmesreich oder nicht – die ein oder andere dieser Lügen beim Fortgehen haben wir alle schon von uns gegeben. Hier haben wir Dinge für euch, die nach dem Fortgehen jeder kennt und für noch mehr Unterhaltung findet ihr in unserem Artikel über die schlimmsten Anmachen auf Tinder.

Für noch mehr Tipps solltet ihr unseren WhatsApp Service nützen, hier findet ihr eine genaue Anleitung.

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