Gesundheitstipps Oma

Die besten Gesundheitstipps von Oma für den Winter

Dienstag, 5. Januar 2021 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die besten Gesundheitstipps von Oma für den Winter

Dienstag, 5. Januar 2021 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Dieser Artikel bezieht sich auf allseits bekannte Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten oder Muskelschmerzen. Konsultiert bei Verdacht einer Coronaerkrankung bitte unverzüglich die dafür zuständige Hotline 1450 und haltet euch weiterhin an Sicherheitsmaßnahmen. Nur zusammen werden wir hoffentlich bald wieder zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren können.

von Romina B.

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Gesundheitsbooster wie Aspirin oder fiebersenkende Medikamente gehören in jeden Arzneischrank, so viel ist sicher. Dennoch gibt es aber auch genügend naturbelassene Helferlein, die von Kopf bis Fuß angewendet werden können. Und wer ist die beste Ansprechperson in Sachen Gesundheitstipps? Die Oma natürlich! Erst kürzlich bat ich meine Oma um Rat, da ich nach einer Weisheitszahnoperation an Zahnfleischschmerzen litt. Nach einer langen Rede mit relativ kurzem Sinn fragte sie, ob ich denn sonst noch Wehwehchen hätte. Keine zehn Sekunden später saß ich mit Stift und Papier bewaffnet an meinem Schreibtisch und ließ mich von ihren umfangreichen Gesundheitstipps zu diesem Artikel inspirieren.

Denn meine Oma hat immer diverse altbewährte Ratschläge auf Lager, die tatsächlich Wirkung zeigen. Sei es ein Gesundheitsschnapserl mit Zwiebelgeschmack oder ein Tuch voll mit Schmalz. So skurril folgende Tipps auch sein mögen, im Endeffekt spielt lediglich die Wirkung eine tragende Rolle. Auf die Gesundheit!

Essigpatscherl

Der Name ist Programm: Ihr braucht eine Schüssel, in welche ihr lauwarmes Wasser füllen und ein bis drei Esslöffel Essig hinzufügen könnt. Gleich danach tunkt ihr ein Handtuch hinein, drückt es aus und wickelt es um eure Füße. Wer mag, kann noch ein weiteres Tuch oder Handtuch darüber wickeln. Essigpatscherln wendet man bei erhöhter Temperatur an, um diese wieder zu mindern.

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Zwiebelsaft

Für alle Hustinettenbären unter uns gibt es den altertümlichen Zwiebelsaft. Der schmeckt ungefähr so, wie man ihn liest. Hierfür muss man eine Zwiebel klein schneiden und in ein kleines Einmachglas füllen. Dazu kommt ein Teelöffel Zucker oder Honig. Dieses Gemisch lässt man etwa ein bis zwei Stunden ruhen. Die daraus entstandene Flüssigkeit wird am Ende langsam gelöffelt. Schmeckt entsetzlich, wirkt aber.

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Schmalzfleck

Ein Schmalzfleck sagt Brustschmerzen den Kampf an. Hierzu benötigt man, wie der Name schon verrät, Schmalz. Das streicht man großzügig auf ein erwärmtes Tuch, klappt die zweite erwärmte Hälfte des Tuches darüber und legt sich die etwas ungewöhnliche Kreation auf die schmerzende Brust. Diesbezüglich gibt es auch einen Tipp von meinem Großvater: „Ma derf a kostn.“ Mahlzeit.

Topfenwickel

Dieses alte Hausmittel hilft gegen Muskelschmerzen, Gelenksschmerzen oder Arthrose. Um Schmerzen zu minimieren, braucht man Topfen und ein Tuch. Letzteres kann natürlich auch ein Leinenfleck oder Küchenhangerl sein. Einfach eine ordentliche Portion Topfen draufstreichen und auf die schmerzende Stelle legen. Diese sollte man währenddessen ruhigstellen und mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen.

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Salbeiblatt kauen

Wenn man krank ist, tut einfach alles weh. Sogar die Zähne und das Zahnfleisch. Bei Zahnschmerzen oder entzündetem Zahnfleisch tut das Kauen eines Salbeiblattes gut. Salbei wächst im Winter zwar nicht, ist aber in vielen Lebensmittelläden verfügbar.

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Nasendampfbad aus Kamille

Ein Nasendampfbad macht die Atemwege wieder frei. Man füllt etwa ein- bis eineinhalb Liter heißes Wasser in eine große Schüssel und fügt vier bis fünf gehäufte Esslöffel getrocknete Kamillenblüten hinzu. Diese bekommt man in der Apotheke oder im Reformhaus. Schlussendlich braucht man wieder mal ein Handtuch, doch diesmal stülpt man es sich über den gesenkten Kopf und atmet den Dampf langsam ein. Schnupfen und Erkältungen werden dadurch schneller vergehen.

Kartoffelwickel

Ein Wickel geht noch. Für den Kartoffelwickel verwendet Oma sechs mehlige Kartoffeln, die weich gekocht und zerstampft in ein Tuch gelegt werden. Diese Wunderwaffe legt man sich bei Halsschmerzen auf den Hals und wartet einfach ein bisschen ab. Die Großmutter schwört drauf!

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Wir verraten euch außerdem, wie ihr euch mit einfachen Mitteln aus der Natur Hausmittelchen zusammenmischen könnt. Für euren Winter in Österreich inspirieren wir euch auf unserer Winter-Dahoam-Seite.

(c) Beitragsbild | Pixabay

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