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Günstig in die Wiener Theater

Montag, 18. März 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Günstig in die Wiener Theater

Montag, 18. März 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Einmal so richtig nobel ins Burgtheater oder sogar in die Oper gehen und dafür kein kleines Vermögen ausgeben und monatelang vorausplanen – wer spontan ist und ein wenig Glück hat, kann an Wiens großen Bühnen Restplatzkarten für kleines Geld bekommen. Vor allem für Studierende und junge Erwachsene gibt es großartige Angebote.

von 1000things-Redaktion

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

UPDATE: September 2020

In vielen Wiener Theatern könnt ihr spontan günstige Restplätze ergattern. Wo, wann und wie haben wir für euch herausgefunden. Aber auch wenn euer Theaterbesuch eher spontan anfällt, informiert euch auf alle Fälle auf den jeweiligen Websites im Voraus über die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen. Bitte nehmt zur Kenntnis, dass Eintrittskarten derzeit nur personalisiert und in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis verkauft werden.

Burgtheater

Tolstoi, Nestroy, Handke, Klassiker, Standardwerke und österreichische Glanzproduktionen werden standesgemäß im Burgtheater inszeniert. Zum österreichischen Nationaltheater gehören neben dem Vestibül unmittelbar beim Burgtheater noch zwei Spielstätten am Schwarzenbergplatz. Insgesamt werden pro Spielzeit über 800 Aufführungen durchgeführt. Studierende unter 27, die an dieser kulturellen Tradition teilhaben wollen, können einfach online von einem kleinen Kontingent Karten für nur 10 Euro profitieren. Bei ausgewählten Veranstaltungen bekommt ihr an der Abendkasse ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn zudem 25 Prozent Ermäßigung auf Restkarten. Außerdem gibt’s Stehplatz-Tickets für 4 Euro.

Universitätsring 2, 1010

(c) Pressefotos Burgtheater: Georg Soulek

Theater in der Josefstadt

Das Theater in der Josefstadt, zu dem ebenfalls die Kammerspiele in der Rotenturmstraße gehören, ist ein junges, dynamisches Theater. Kontroverse Stücke gehören zum fixen Bestandteil des Spielplanes. Ob Schnitzler, Mitterer oder komplett neue Stücke und Inszenierungen: Aktuelle Themen, moderne Aufarbeitung und immer wieder schrille Komödien locken ein begeistertes Publikum hier her. Drei Tage vor der Vorstellung können sich SchülerInnen und Studierende bis 27 Jahre online registrieren und Karten um 6 Euro bestellen. Wem das immer noch zu viel Planung bedeutet, bleibt die Möglichkeit, eine Stunde vor der Vorstellung an der Abendkassa vorbeischauen und um denselben Preis Restplatzkarten, und manchmal sogar Logenplätze, ergattern. Für alle Nicht-Studierenden gibt’s dienstags ab 15 Uhr die Gelegenheit online für den denselben Abend noch verfügbare Tickets um die Hälfte des Originalpreises zu kaufen.

Josefstädter Straße 26, 1080

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Raimund Theater und Ronacher

Was wäre die Welt bloß ohne die stimmungsvollen und mitreißenden Lieder von Musicals? Was wäre Österreich ohne seine berühmten Inszenierung der Musicals Elisabeth, Tanz der Vampire oder I am from Austria? Wer diese Musicals bereits live erlebt hat, der kann unsere Euphorie bestimmt nachvollziehen. All jenen, die unsere Begeisterung teilen, möchten wir einen Besuch im Raimund Theater und Ronacher ans Herz legen. Beide geschichtsträchtigen Häuser bieten die Möglichkeit, gesangliche und tänzerische Darbietungen zu erleben, die einen unvergessliche Abende bescheren. Durch die coolen Ermäßigungen, hat auch jedes Börserl die Chance eine Karte für ein Musical zu ergattern. So bekommen etwa Schüler und Schülerinnen sowie Präsenzdiener ermäßigte Karten, außerdem gibt es bei ausgewählten Vorstellungen ein Kontingent an Senioren- beziehungsweise Junior-Tickets, am 13. des Monats kommt ihr mit etwas Glück um nur 13 Euro ins Theater und bei gekennzeichneten Vorstellungen bekommt ihr zu drei gebuchten Tickets ein viertes kostenlos dazu.

Seilerstätte 9, 1010 | Wallgasse 18-20, 1060

Vereinigte Bühnen Wien

(c) Das Raimund Theater VBW | Rupert Steiner

Volkstheater

Klassische und moderne Dramen standen schon immer ganz oben auf dem Programm des Volkstheaters. Es sollte einen Gegenpol zum aristokratischen Burgtheater darstellen. Auch heute wird im Volkstheater immer noch sehr viel Wert auf Nähe zum aktuellen, gesellschaftlichen Geschehen gelegt. Gerade hat das Haus eine umfangreiche Renovierung hinter sich. Das Programm wird nun jederzeit online gestellt.

Neustiftgasse 1, 1070

Volkstheater

(c) www.lupispuma.com | Pressebereich Volkstheater

 

 

Staatsoper

Einmal im Leben in die Wiener Staatsoper! Viele träumen davon, die Zauberflöte oder Schwanensee im prächtigen Opernhaus zu sehen. Deshalb sind leistbare Karten oft schneller weg, als sie überhaupt online erhältlich sind und an der Stehplatzkasse reihen sich oft Massen an Menschen. Das Anstehen kann sich aber wirklich lohnen. 100 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet die Stehplatzkassa in der Operngasse. Pro Kauf können maximal zwei Karten erworben werden. Das Kontingent ist auf 183 Karten beschränkt, da aufgrund der Corona-Pandemie die Steh- kurzerhand zu Sitzplätzen gemacht wurden, mit entsprechendem Sicherheitsabstand. Wer ausschließen will, umsonst anzustehen, kommt also am besten früh genug. Die Stehkarten gibt’s zum Einheitspreis von 10 Euro. Inhaberinnen und Inhaber der BundestheaterCARD bekommen die Tickets um 4 Euro fürs Parterre, um 3 Euro für den Balkon und die Galerie. Im April, Mai, Juni und September gibt es zudem immer die Möglichkeit, ausgewählte Vorstellungen live über eine Leinwand am Herbert-von-Karajan-Platz kostenlos zu verfolgen.

Opernring 2, 1010

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Volksoper

Operette, also salopp gesagt Oper light, gibt’s nur in der Volksoper in Wien. Zusätzlich werden hier auch Opern, Musicals und Ballett aufgeführt. Die Fledermaus gehört zum Stammrepertoire. Die berühmteste Oper La Traviata wird genauso gespielt wie weniger bekannte Werke. Eingehende Melodien und ein Abstecher in die Welt aus Tanz und Musik garantiert einen Kulturgenuss auf höchstem Niveau. Je nach Kategorie bekommen Studierende ab einer Stunde vor Beginn der Vorstellung Restkarten zwischen 6 und 12 Euro. Wer sich online registriert, kann sich diese außerdem schon vorab sichern und damit dazu beitragen, dass keine Menschenansammlungen an der Abendkasse entstehen. Alle zwischen 27 und 33 Jahren können für drei Vorstellungen nach Wahl pro Saison je eine Karte um nur 25 Euro kaufen – ab drei Tage vor dem gewünschten Vorstellungstermin. Last-minute-Tickets gibt‘ nur für Inhaber und Inhaberinnen einer Bundestheater-Card – 50 Prozent Ermäßigung auf Restkarten an der Abendkasse für 25 Bonuspunkte.

Währinger Straße 78, 1090

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Theater an der Wien

Direkt am pulsierenden Naschmarkt liegt Wiens jüngstes Opernhaus, das aber doch eine lange Geschichte in sich trägt. Das Theater selbst wurde schon 1801 gebaut, heute wird aber ein modernes, offenes, junges Programm gespielt. Stücke wie die Dreigroschenoper, eine Parodie auf das kapitalistische Bürgertum, sind heute immer noch aktuell und werden hier neu inszeniert. Kostüme und Bühnenbild sind sehr modern und reduziert gehalten. Die Atmosphäre ist intim und inspirierend – die Ausrede vom langweiligen, staubigen Theater gilt nicht!. Studierende haben die Möglichkeit, für 10 beziehungsweise 15 Euro eine Restplatzkarte zu erhalten.

Linke Wienzeile 6, 1060

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Der Herbst in Wien hat so einiges an Kulturprogramm zu bieten. Schaut einfach mal auf unserer Herbst-dahoam-Seite vorbei! Wie man abgesehen von günstigen Theaterkarten in Wien Geld sparen kann, verraten wir euch ebenfalls am Blog.

(c) Beitragsbild | Denise Jans | Unsplash
(c) Facebook-Beitragsbild | Pressefotos Burgtheater | Georg Soulek

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