Günstig in die Wiener Theater

Montag, 18. März 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Günstig in die Wiener Theater

Montag, 18. März 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Einmal so richtig nobel ins Burgtheater oder sogar in die Oper gehen. Dafür kein kleines Vermögen ausgeben und monatelang vorausplanen. Da muss sich nicht ausschließen. Wer spontan ist und ein wenig Glück hat, kann an Wiens großen Bühnen Restplatzkarten für kleines Geld bekommen. Vor allem für Studenten gibt es großartige Angebote.

von 1000things Redaktion

UPDATE: September 2019

In vielen Wiener Theatern könnt ihr spontan günstige Restplätze ergattern. Wo, wann und wie haben wir für euch herausgefunden.

Burgtheater

Tolstoi, Nestroy, Handke. Klassiker, Standardwerke und österreichische Glanzproduktionen werden standesgemäß im Burgtheater inszeniert. Zum österreichischen Nationaltheater gehören neben dem Vestibül unmittelbar beim Burgtheater noch zwei Spielstätten am Schwarzenbergplatz. Insgesamt werden pro Spielzeit über 800 Aufführungen durchgeführt.Studierende unter 27, die an dieser kulturellen Tradition teilhaben wollen, können seit kurzem einfach online von einem kleinen Kontingent Karten für nur 10 Euro profitieren. Bei ausgewählten Veranstaltungen bekommt ihr an der Abendkasse ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn zudem 25 Prozent Ermäßigung auf jede Karte. Lichtbildausweis erforderlich! Außerdem gibt’s Stehplatz-Tickets für 3,50 Euro.

Universitätsring 2, 1010

(c) Pressefotos Burgtheater: Georg Soulek

Theater in der Josefstadt

Das Theater in der Josefstadt, zu dem ebenfalls die Kammerspiele in der Rotenturmstraße gehören, ist ein junges, dynamisches Theater. Kontroverse Stücke gehören zum fixen Bestandteil des Spielplanes. Ob Schnitzler, Mitterer oder komplett neue Stücke und Inszenierungen: Aktuelle Themen, moderne Aufarbeitung und immer wieder schrille Komödien locken ein begeistertes Publikum hier her. Drei Tage vor der Vorstellung können sich SchülerInnen und Studierende bis 27 Jahre online registrieren und Karten um 6 Euro bestellen. Wem das immer noch zu viel Planung bedeutet, bleibt die Möglichkeit, eine Stunde vor der Vorstellung an der Abendkassa vorbeischauen und um denselben Preis Restplatzkarten, und manchmal sogar Logen, zu ergattern.

Josefstädter Straße 26, 1080

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Raimund Theater und Ronacher

Was wäre die Welt bloß ohne die stimmungsvollen und mitreißenden Lieder von Musicals? Was wäre Österreich ohne seine berühmten Inszenierung der Musicals Elisabeth, Tanz der Vampire oder I am from Austria? Wer diese Musicals bereits live erlebt hat, der kann unsere Euphorie bestimmt nachvollziehen. All jenen, die unsere Begeisterung teilen, möchten wir einen Besuch im Raimund Theater und Ronacher ans Herz legen. Beide geschichtsträchtigen Häuser bieten die Möglichkeit, gesangliche und tänzerische Darbietungen zu erleben, die einen unvergessliche Abende bescheren. Durch die coolen Ermäßigungen, hat auch jedes Börserl die Chance eine Karte für ein Musical zu ergattern.

Vereinigte Bühnen Wien

(c) Das Raimund Theater VBW | Rupert Steiner

Volkstheater

Klassische und moderne Dramen standen schon immer ganz oben auf dem Programm des Volkstheaters. Es sollte einen Gegenpol zum aristokratischen Burgtheater darstellen. Auch heute wird im Volkstheater immer noch sehr viel Wert auf Nähe zum aktuellen, gesellschaftlichen Geschehen gelegt. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn öffnet die Abendkassa und mit etwas Glück gibt es für Studierende unter 27 Jahren Karten um 6 Euro ermäßigt. Mit gültigem Ticket ist übrigens der Eintritt in die Rote Bar ebenfalls verbilligt für nur 4 Euro möglich. Auch an der Tageskassa gibt es mit gültigem Ausweis die Theaterkarten bis zu 40 Prozent verbilligt zu erstehen. Sehr cool ist außerdem der Theater-Dienstag im Volkstheater. Hier bekommt ihr – unabhängig ob ihr noch studiert oder nicht oder nicht – 50 Prozent Rabatt auf alle Vollpreiskarten ab 10 Uhr an der Tages- und Abendkassa am jeweiligen Vorstellungs-Dienstag für alle unter 27 gibt’s alle Restkarten sogar für nur 6 Euro.

Neustiftgasse 1, 1070

Volkstheater

(c) www.lupispuma.com | Pressebereich Volkstheater

 

Staatsoper

Einmal im Leben in die Wiener Staatsoper! Viele träumen davon, die Zauberflöte oder Schwanensee im prächtigen Opernhaus zu sehen. Deshalb sind leistbare Karten oft schneller weg, als sie überhaupt online erhältlich sind und an der Stehplatzkasse reihen sich oft Massen an Menschen. Das Anstehen kann sich aber wirklich lohnen. 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet die Stehplatzkassa in der Operngasse. Wer ausschließen will, umsonst anzustehen, kommt am besten früh genug. Die Stehkarten gibt’s zum Einheitspreis von 10 Euro. Ab der Saison 2019/2020 bekommen Inhaberinnen und Inhaber der BundestheaterCARD übrigens auch schon bis einen Tag vor der Aufführung um 4 Euro im Parterre, um 3 Euro am Balkon. Im April, Mai, Juni und September gibt es zudem die Möglichkeit, ausgewählte Vorstellungen live über eine Leinwand am Herbert-von-Karajan-Platz kostenlos zu verfolgen.

Opernring 2, 1010

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Volksoper

Operette, also salopp gesagt Oper light, gibt’s nur in der Volksoper in Wien. Zusätzlich werden hier auch Opern, Musicals und Ballette aufgeführt. Die Fledermaus gehört zum Stammrepertoire. Die berühmteste Oper La Traviata wird genauso gespielt wie weniger bekannte Werke. Eingehende Melodien und ein Abstecher in die Welt aus Tanz und Musik garantiert einen Kulturgenuss auf höchstem Niveau. Je nach Kategorie bekommen Studenten 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung Restkarten zwischen 6 und 12 Euro. Wer sich online registriert, kann sich diese außerdem schon vorab sichern. Stehplatzkarten gibt’s zudem auch im regulären Vorverkauf für nur 3 Euro.

Währinger Straße 78, 1090

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Theater an der Wien

Direkt am pulsierenden Naschmarkt liegt Wiens jüngstes Opernhaus, das aber doch eine lange Geschichte in sich trägt. Das Theater selbst wurde schon 1801 gebaut, heute wird aber ein modernes, offenes, junges Programm gespielt. Stücke wie die Dreigroschenoper, eine Parodie auf das kapitalistische Bürgertum, sind heute immer noch aktuell und werden hier neu inszeniert. Kostüme und Bühnenbild sind sehr modern und reduziert gehalten. Die Atmosphäre ist intim und inspirierend – die Ausrede vom langweiligen, staubigen Theater gilt nicht!. Studierende haben die Möglichkeit, für 10 beziehungsweise 15 Euro eine Restplatzkarte zu erhalten.

Linke Wienzeile 6, 1060

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(c) Beitragsbild | CC0
(c) Facebook-Beitragsbild | Pressefotos Burgtheater | Georg Soulek
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