Outdoor-Sportkurse in Wien

10 Outdoor-Sportkurse, die Schwung in deinen Sommer bringen

Montag, 15. Juli 2019 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Outdoor-Sportkurse, die Schwung in deinen Sommer bringen

Montag, 15. Juli 2019 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Im Sommer schleppst du dich aufs Laufband, während draußen die Sonne scheint? Du strampelst unmotiviert am Spinningbike und rechnest währenddessen aus, wie viele Minuten Schönwetter du verpasst? Dann raus aus dem Fitnessstudio! Wir haben hier ein paar Outdoor-Sportkurse in Wiener Parks und Co. für dich, die um einiges spannender sind als Cardio-Monotonie.

von Viktoria Klimpfinger

UPDATE: Juli 2020

Im Sommer ins Fitnessstudio zu gehen, ist ein bisschen wie unter einem reifen Orangenbaum zu sitzen und Fanta zu trinken. Irgendwie fühlt es sich falsch an, am Laufband vor sich hin zu stampfen, obwohl man auch durch die Wiener Parks flitzen könnte. Also joggen. Nicht blankziehen. Also bitte. Jedenfalls kann man im Sommer in Wien noch viel mehr nach draußen verlagern als bloß das Laufband. Deshalb haben wir spannende Outdoor-Sportkurse zusammengesucht, die vom Cardio-Strampler bis zum Mucki-Poser, von der Couch-Kartoffel bis zum Laufrad-Hamster so ziemlich jeden vor die Türe holen.

Yoga am Paddelboard

Ach, Yoga, du liebevolle Esoterikerin unter den Sportarten! Aber so sehr wir unsere Yoga-Flows lieben, so muffig können die Studios im Sommer auch werden. Wer nicht unbeabsichtigt auf Bikram-Yoga umsteigen will, der grüßt die sengende Sonne vielleicht besser gleich persönlich im Freien. Und weil ja Sommer ist: Warum nicht gleich im Wasser? Yoga-Lehrerin Julia Hofgartner, die den Blog „Yoga and Juliet“ betreibt, unterrichtet  eineinhalb Stunden Yoga auf den Paddelboards des Stand Up Paddling Centers am Vienna City Beach Club.

Zuerst werdet ihr an Land kurz eingewiesen, wie man optimal mit dem Paddelboard umgeht. Zum Aufwärmen paddelt ihr anschließend auf eurem Board durchs Wasser, bevor Julia mit euch ein paar Asanas im Sitzen, Liegen oder Stehen durchgeht. Neben den Übungen müsst ihr euch immer wieder darauf konzentrieren, nicht ins Wasser zu plumpsen. Diese ausgleichenden Bewegungen, um das Brett zu stabilisieren, retten euch nicht nur vor einem peinlichen Bauchplatscher, sondern wirken sich auch positiv auf eure Rumpf-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur aus. Die Teilnahme kostet 32 Euro. Treffpunkt ist das Stand Up Paddling Center und mitbringen solltet ihr bloß ein Handtuch und Wasser – also zum Trinken, das restliche Wasser wird freundlicher Weise von der Neuen Donau zur Verfügung gestellt. Ob ihr in Yogapants oder Badekleidung eure Asanas macht, bleibt euch überlassen.

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Yoga im Park

Wenn die Wasserratte in euch schon seit Jahren entlaufen ist, dann könnt ihr eure Yoga-Session auch im Trockenen unter freiem Himmel zelebrieren: Yoga im Park gibt es in Wien mittlerweile in fast jedem größeren Park. Im Augarten habt ihr gleich zwei Kurse zur Auswahl: Montags unterrichtet Julia Hofgartner von „Yoga and Juliet“ eine Session ab 18:30 Uhr, aufgrund der starken Nachfrage gibt’s zusätzlich eine Stunde um 17:20 Uhr, mittwochs wird noch mal um 18.30 yogisiert. Treffpunkt ist die Ecke Wasnergasse und Rauscherstraße beim Eingang D des Augartens. Voranmeldungen sind notwendig und eine Einheit kostet zehn Euro. Und bringt bitte eure eigene Yogamatte mit. Hofgartners Studio The Wyld Thing verlegt im Sommer übrigens ebenfalls einige Yoga-Einheiten nach draußen in den Arne-Carlsson-Park im Neunten.

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Zirkeltraining im Prater

Yoga ist euch zu soft? Noch lange keine Ausrede, sich im Fitnessstudio zu verkriechen! Die Fitness-Trainer Armin Kohlberger und Norbert Schnalzer von ZIRKEL training & natur  veranstalten etwa immer samstags um 10 Uhr ein Outdoor-Zirkeltraining auf der Jesuitenwiese. Dabei arbeitet ihr in Zeitintervallen verschiedene Stationen ab von Kniebeugen bis Stangenübungen mit PVC-Stangen, von Hindernisparcours bis Partner-Workouts. Ein abwechslungsreiches Ganzkörpertraining also für alle, die sich am Wochenende so richtig austoben wollen. Die Anmeldung für den jeweiligen Termin erfolgt per Mail. Eine Einheit kostet 15 Euro oder reduziert für Studierende, Lehrlinge, Bundesheer- oder Zivildienst-Absolvierende zehn Euro und muss online bezahlt werden.

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Bewegt im Park

Ihr denkt, das war’s schon mit outdoor-tauglichen Sportkursen? Von wegen – jetzt legen wir erst richtig los. Denn die Initiative „Bewegt im Park“ des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger sorgt von Juni bis September in ganz Österreich für unterschiedlichste Action in Parks oder auf öffentlichen Plätzen – ganz ohne Voranmeldung und kostenlos! Auch wenn der Organisator eher nach verstaubten Aktenschränken klingt, ist das Angebot umso vielfältiger. Zum Beispiel gibt es Parkour- und Freerunning-Kurse, Einheiten zu Kampfkunst oder H.I.I.T.-Sessions.

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Hula Hoop

Die Welt dreht sich zwar vielleicht nicht unbedingt um uns, aber definitiv der Hula-Reifen. Der Retro-Faktor unter den Open-Air-Sportarten macht nicht nur fit, sondern auch Spaß. Für alle, die in die Kunst es Reifenschwingens reinschnuppern wollen, gibt der Verein Hula Hoop Austria ein- bis zweimal im Monat Anfänger-Workshops im Augarten. 90 Minuten kommen auf 20 Euro pro Person.

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Parkour im Esterházypark

Wenn ihr mehr auf Speed und Adrenalin steht, dann zeigen euch die Trainerinnen und Trainer von Parkour Austria, wie ihr am geschmeidigsten und ohne Umwege von A direkt nach B kommt. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag trifft man sich um 18 Uhr bei wechselnden Locations und trainiert eineinhalb Stunden lang, wie man sich beim Parkour-Laufen um ein Hindernis herumbewegt, sich von Stange zu Stange schwingt oder von Mauer zu Mauer springt. Wesentlich für diesen Tarzan unter den Sportarten sind auch Gleichgewichts- und Präzisionsübungen, um nicht ungewollt von einem Hindernis zu purzeln. Apropos herunterpurzeln: Natürlich achtet man besonders auf die Sicherheit. Also keine Angst, einfach mitmachen.

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Discgolf

Um Präzision geht’s auch beim Discgolf. Ihr habt noch nie von diesem Sport gehört? Macht nichts. Auf den Plätzen zeigt man euch, mit welcher Wurftechnik ihr die speziellen Wurfscheiben am besten auf die unterschiedlichen Ziele schießt. Übrigens sind die Regeln dem herkömmlichen Golf angeblich sehr ähnlich. Discgolfplätze gibt es mittlerweile zwei in Wien: eine an der Prater Hauptallee und eine im Laaerberg-Volkspark. Beide sind kostenfrei und ganzjährig zugänglich.

Disc Golf Parkour im Wiener Prater
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Kangoo Workout im Stadion

Zum Schluss haben wir noch etwas, bei dem ihr gleich hüpfen werdet vor Freude – buchstäblich. Denn „Kangoo Club Beni“ organisiert regelmäßig ein „Kangoo Jumps Workout“. Bitte was? Dabei handelt es sich um ein Ausdauertraining mit Springschuhen, auf denen ihr bounct wie kleine Kängurus. Eineinhalb Stunden lang hüpf-lauft ihr, macht hopsend Übungen, die euch aus Bauch-Bein-Po-Kursen bekannt vorkommen werden und studiert gemeinsam Tanz-Choreos ein. Die Federn unter den Füßen vermindern angeblich die Belastung der Gelenke beim Sporteln. Für den Kurs müsst ihr euch im Vorhinein anmelden und eure Schuhgröße bekanntgeben, damit ihr dann nicht ohne Springschuhe dasteht.

Hier mal ein Beispiel aus den Untiefen des Internets, wie so etwas aussehen könnte:

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Urbanatventure

Die Stadt sportelnd erkunden, das hat sich das Team von Urbanatventure zur Mission gemacht. Ob radelnd, skatend, laufend oder schwimmend – bei den gemeinsamen Touren erkämpft ihr euch schöne Fleckerln in Wien und entdeckt seine ruhigeren, grüneren Ecken wie etwa die Au, die Freudenau oder den Bisamberg. Am Anfang jeder Einheit gibt es eine Einführung von den Coaches, die währenddessen sicherstellen, dass alle mithalten können. Wir finden: Eine coole Alternative, um ein bisschen Abwechslung in die eigene Sport- und Stadtroutine zu bekommen.

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Quidditch

Wenn wir von Besen, Schnatz und Co. sprechen, sind wir ausnahmsweise mal nicht am Harry-Potter-Fachsimpeln. Nein, Quidditch got real! Herumfliegen geht natürlich nicht – danke, Schwerkraft! Aber stattdessen klemmt man sich Stangen zwischen die Beine und versucht, einem komplett gelb gekleideten Mitspieler eine Socke aus seiner Hose zu entreißen. Klingt skurril und ist es auch. Der Rest ist aber erstaunlich bekannt: Quidditch spielt sich wie eine Mischung aus Rugby, Hand- und Dodgeball – und ist verdammt spaßig. Die Vienna Vanguards, Österreichs erstes Quidditch-Team, trainieren regelmäßig im Prater auf der Jesuitenwiese. Momentan können sie leider aufgrund der Corona-Krise keine öffentlichen Trainings abhalten. Aber sobald das wieder geht, kommen wir gerne mal wieder zum Schnuppern vorbei.

Quidditch

Der Snitch! (c) Viktoria Klimpfinger | 1000things

Ihr macht lieber auf eigene Faust Sport im Park? Dann könnt ihr euch einen von unseren schönsten Parks in Wien dafür aussuchen. Und wenn ihr generell etwas ganz anderes unternehmen wollt, klickt ihr euch am besten durch unsere To Dos.

Inspiration für euren Sommer-Urlaub in Österreich findet ihr auf unserer neuen Sommer-dahoam-Seite.

(c) Beitragsbild | Pixabay

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