Spaziergänge in Wien – Teil 2

Samstag, 2. April 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Spaziergänge in Wien – Teil 2

Samstag, 2. April 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bei einem Blick in die Farbenpracht der Natur kann man momentan schon mal in Verzückung geraten. Ist der Frühling in Wien einfach so wunderschön und man kann sich gar nicht entschließen, in welchem Park man die Sonne genießen soll. Wir haben für euch den zweiten Teil einer Übersicht über Spaziergänge quer durch Wien zusammengestellt, auf denen sich der Frühling von seiner schönsten Seite zeigt.

von Marie Amenitsch

Immer der Sonne entgegen! Ganz nach diesem Motto präsentieren wir nach Teil 1 den zweiten Teil unserer Übersicht der schönsten Spaziergänge in Wien, die viel Vitamin D, Frischluft und Lebensfreude garantieren.

Schottenwald

Wir beginnen unseren ersten Spaziergang bei der zauberhaften Location des Klee am Hanslteich im 17. Bezirk (Amundsenstraße 10). Dorthin kommt man ganz bequem von Hütteldorf aus mit den Bussen der Linie 43A und 43B. Der kleine Teich, an dessen Ufer sich das zuckersüße Lokal schmiegt,  ist besonders jetzt im Frühling ein Augenschmaus, wenn die Flora rundherum in voller Blüte steht. Umrundet man den Teich, kommt man auf der anderen Seite zu einem kleinen Waldweg, der – bergauf und bergab – ca. 3 Kilometer durch den Schottenwald führt.

Auf der großflächigen Kreuzeichenwiese, die man nach einem ca. 40 Minütigen Fußmarsch erreicht, kann man bei all der Natur schon fast vergessen, dass man sich noch immer mitten in Wien befindet und hat obendrein den perfekten Ort für ein Picknick gefunden. Folgt man dem Wanderweg wieder retour Richtung Hütteldorf, kommt man außerdem noch an der Jubiläumswarte vorbei, von der man eine unglaubliche Sicht auf die Stadt hat. Also, holt eure Sportschuhe raus, packt eine Wasserflasche ein und macht euch – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Weg.

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(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Auf der Schmelz

Wenn Fliedersträuche, Kirschen- und Magnolienbäume sich von ihrer schönsten Seite zeigen und betörenden Duft verbreiten, sollte man sich unbedingt einmal auf den Weg in den fünfzehnten Bezirk machen, um dort auf der Schmelz spazieren zu gehen. Die Kleingartensiedlung und Schrebergärtchen, die die Spazierwege zieren, sind ein süßer Hingucker. Neben zahlreichen Parkbänken und einem großen Spielplatz für die Kleinsten kann man im Schutzhaus obendrein beste österreichische Küche genießen. In unmittelbarer Nähe findet man mit dem Meisel- und dem Brunnenmarkt noch weitere Locations, die zum Bummeln einladen und multikulturelles Treiben versprechen.

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(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Kahlenberg

Eine weitere Route, die immer wieder von Wiens schönsten Seiten zeugt, ist der Weg rauf auf den Kahlenberg. Besonders zu empfehlen ist ein Start entlang der D-Linie, die bis nach Nussdorf führt. So kann man zum Beispiel den Weg quer durch das Servitenviertel, den neunten Bezirk – mit Abstecher zur geschichtsträchtigen Strudelhofstiege – einschlagen. Anschließend geht’s ganz bequem mit der Straßenbahn bis zur Endstation. Von dort führt die wunderbare Kahlenbergstraße vorbei an zahlreichen Heurigen hinauf auf den Kahlenberg. Es lohnt sich, die Hauptstraße hier auch einmal zu verlassen und sich seinen Weg über die umliegenden Pfade zu bahnen. Denn bekanntlich führen ja alle Wege nach Rom oder in unserem Falle eben auf den Kahlenberg – und zur Not gibt’s ja auch immer noch Google Maps. Oben angekommen, wird man auf alle Fälle mit einem zauberhaften Blick über Wien belohnt. Picknickkorb nicht vergessen!

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(c) Kahlenberg / instagram.com/damngoodcherrypie

Zentralfriedhof

Es mag vielleicht auf den ersten Blick etwas makaber erscheinen, doch bietet auch der Zentralfriedhof so einige Pfade, auf denen es sich ausgezeichnet schlendern lässt. Auf seiner fast 2,5 Km² großen Fläche begeistert nicht nur die Friedhofskirche zum Heiligen Bartholomäus mit ihrer fulminanten blauen Kuppel. Zwischen den mehr als 2 Millionen Gräbern lässt es sich in einzigartiger Atmosphäre auch ausgezeichnet spazieren und zahlreiche Ehrengräber wie jene von Schubert, Strauss, Falco und Beethoven zeugen von geschichtsträchtiger Imposanz. Besonders zum Udo Jürgens Ehrengrab solltet ihr einen Abstecher einplanen, findet man dort zu seinem Andenken doch ein riesiges weißes Marmorklavier und ein wahrliches Kerzen- und Lichtermeer. Und wer weiß, vielleicht habt ihr ja Glück und ein Eichhörnchen oder Reh streckt sein neugieriges Köpfchen zwischen den hohen Bäumen durch.

Ringrunde

Einer der absoluten Klassiker unter den Spaziergängen in Wien, der in unserer Aufzählung nicht fehlen darf, ist der Spaziergang rund um den Ring. Denn ganz ehrlich, wie viele von euch haben die knapp fünf Kilometer schon einmal komplett zu Fuß zurückgelegt? Besonders jetzt im Frühling kommt man hier von einem Blütenmeer zum nächsten und aus dem Schmachten gar nicht mehr heraus. Rathaus- und Votivpark, Donaukanal, Stadtpark, Burg – und Volksgarten – sie alle präsentieren sich von ihrer besten Seite und zwischendurch hat man bei der Runde immer wieder die Möglichkeit, sich von der Sonne in einem der zahlreichen Cafés die Nase kitzeln zu lassen. Wem Spazierengehen zu langweilig ist, kann auch gut auf Inliner oder Rad umsteigen. Hach Wien, du bist so schön!

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

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