Unsere Lieblingsradwege durch und um Wien – Teil 1

Sonntag, 13. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Unsere Lieblingsradwege durch und um Wien – Teil 1

Sonntag, 13. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Auf dem Rücken der Pferde, liegt das Glück der Erde, heißt es so schön. Pferde sind leider aus dem Alltagsbild weitgehend verschwunden, aber zumindest haben wir noch Drahtesel. Besonders in der warmen Jahreszeit lieben wir diese besonders innig und wissen sie sehr zu schätzen. Wir haben für euch einige tolle Radrouten in Wien herausgesucht.

 

von Marie Amenitsch & Luisa Lutter

UPDATE: April 2020

Auf den Sattel geschwungen und in die Pedale getreten. Wir haben unser Proviantpäckchen geschnürt und gehen mit euch auf Radtour. Auch durch Wien ziehen sich schöne Routen dafür, die nur darauf warten, von euch befahren zu werden. Wir haben hier eine feine Auswahl zusammengestellt, die euch hoffentlich bereits beim Lesen mit Vorfreude erfüllt. Wer nicht ganz unvorbereitet losfahren mag, kann sich zuvor mit der Radkarte auseinander setzen. Darauf sind die wichtigsten Routen eingezeichnet. Es ist ein Sammelsurium an Verbindungen, ob nun quer durch Wien oder zu den Erholungsgebieten um Wien herum. Die Radkarte bekommt ihr beim Stadtinformationszentrum, beim Bürgerdienst, bei der Planungsauskunft, sowie bei den Bezirksämtern.

Donaukanal-Radweg

Der Donaukanal-Radweg ist einer von acht Themenradwegen, die durch Wien führen. Zwischen Spittelau und Gasometer gibt es einiges zu entdecken. Mit einer kühlen Brise um die Nase radelt man idyllisch am Kanal entlang und unter zahlreichen Brücken hindurch. An den Wänden kann man beim Vorbeifahren enorm viele Graffitis bewundern. Aber auch andere Kunstwerke säumen die Strecke. Wer kurz verweilen und ausruhen möchte, setzt sich einfach an einem lauschigen Fleckchen ins Gras.

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Kahlenberg

Schön schaust du aus, Wien! Noch schöner erlebt man dich aber von dem Sattel des Fahrrades aus. Der Wind in den Haaren und das Lächeln auf den Lippen, so cruist man wundervoll durch die Stadt oder strampelt hinauf auf den Kahlenberg. Zuerst geht es über Himmelstraße, Cobenzlgasse, Krapfenwaldgasse, dann auf einer Mountainbikestrecke durch den Wald zur Höhenstraße und weiter auf den Kahlenberg. Die Anstrengung wird definitiv belohnt, denn das Panorama ist so schnell nicht zu toppen. Auf dem Weg zurück in die Stadt sollte man unbedingt bei einem der zahlreichen Heurigen einkehren und sich eine Brettljause gönnen.

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An der schönen blauen Donau

Wen es mal wieder raus aus der Stadt zieht, dem sei der Donauradweg ans Herz gelegt. Dieser bietet die ideale Möglichkeit, um auf sportlichen Weg einen Teil Niederösterreichs schönster Landschaft zu besichtigen. Nichts wie ab aufs Rad und den wunderbar ausgebauten Donauradweg entlang! Dieser beginnt eigentlich schon in Passau, es kann jedoch je nach Lust, Laune und Kondition überall entlang der Strecke begonnen und natürlich aufgehört werden. Eine gut schaffbare Distanz für einen Tag wäre beispielsweise jene von Ybbs an der Donau – mit dem Zug in einer guten Stunde von Wien erreichbar – bis zurück in die Stadt. In Ybbs führt der Radweg über die Donaubrücke bis zum linken Donauufer hinunter und dann wortwörtlich immer die schöne blaue Donau entlang.

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Es geht durch kleine Ortschaften mit historischem Flair und vorbei am Stift Melk, das mit seiner imposanten Klosterbibliothek auf alle Fälle einen Besuch wert ist. Weiter geht die Fahrt in Richtung Wachau. Sehr zu empfehlen ist der Trip also auch im Frühling, wenn all die Marillenbäume in voller Blüte erstrahlen. Kleine Heuriger und urige Gasthäuser laden entlang der Strecke zum Einkehren und zur Stärkung ein und bieten meist spezielle Vergünstigung für die sportbegeisterten Radler und Radlerinnen. Der Hauswein ist dort überall köstlich und ein absolutes Muss – aber, Vorsicht! Nicht mehr als ein Glas trinken, sonst wird das mit der Weiterfahrt wohl eher nichts mehr. Aber eigentlich wäre auch das kein Problem, denn der Regionalzug fährt ebenfalls die Radstrecke entlang und ein Zustieg ist in den meisten Ortschaften möglich.

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Einige Kilometer weiter wartet das nächste Highlight, nämlich das Stift Göttweig. Der Anstieg lohnt sich, denn so viel Kultur und Geschichte gibt es selten in einer so kleinen Ortschaft und die Aussicht ist ebenso ein echter Traum. Von hier sind’s dann auch nur noch rund 10 Kilometer, bis zum wunderbaren Krems. Je nach Jahreszeit sollte man hier unbedingt Marillenknödel essen, oder die herrliche Küche im MOYOme probieren, verbunden mit einem Spaziergang durch den historischen Kern der Stadt. Allen Kulturliebhaber und -liebhaberinnen ist außerdem ein Besuch des Karikaturmuseums sehr zu empfehlen.

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Von Krems zurück nach Wien geht’s ganz entspannt mit dem Regionalzug bis zum Franz-Josefs-Bahnhof. Wer noch nicht genug vom Treten hat, kann die 71 Kilometer retour auch gerne weiterhin dem Radweg folgen. Wer es besonders gemütlich macht kann mit dem Ausflugsschiff auf der Donau fahren, sich die Sonne auf den Bauch scheinen und den Wind durch die Haare wehen lassen.

Mit dem Rad den Ring entlang

Einer der absoluten Klassiker unter den Radstrecken in Wien, der in unserer Aufzählung nicht fehlen darf, ist die Umrundung des Rings. Denn ganz ehrlich, wie viele von euch haben die knapp 5 Kilometer schon einmal komplett zurückgelegt? Besonders im Sommer kommt man hier von einer Oase zur nächsten und aus dem Schmachten gar nicht mehr heraus. Rathaus- und Votivpark, Donaukanal, Stadtpark, Burg- und Volksgarten – sie alle präsentieren sich von ihrer besten Seite und zwischendurch hat man bei der Runde immer wieder die Möglichkeit, sich in einem der zahlreichen Cafés die Nase von der Sonne kitzeln zu lassen. Hach Wien, du bist so schön!

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(c) Marie Amenitsch | 1000things

Unterwegs mit dem Citybike

Ihr habt kein eigenes Fahrrad? Dieses Argument zählt schon lange nicht mehr als Ausrede, denn es gibt schon seit einigen Jahren das fantastische Angebot der Citybikes. Mit über 120 Stationen verteilt über die ganze Stadt, bieten sie die ideale Option für alle, die die ersten Versuche mit dem Rad in Wien wagen wollen, ohne sich gleich selbst eines zuzulegen. Die Registrierung ist super easy, dauert nur ein paar Minuten und kostet lediglich 1 Euro. Die Benutzung selbst ist für die erste Stunde gratis, danach steigert sich der Preis stündlich. Sobald ihr allerdings eine 15-minütige Pause einlegt, beginnt die Zeitrechnung von vorne. Mit der dazugehörigen App könnt ihr bereits vorm Losfahren checken, wo die für euch passenden Möglichkeiten für die Rückgabe zu finden sind und ob beziehungsweise wie viele freie Plätze es dort gibt.

Citybikes

(c) Philipp Wieser

Mehr Radwege durch und um Wien stellen wir euch im zweiten Teil dieses Artikels vor. Auch der Ybbstalradweg ist sehr zu empfehlen. Und weitere 100 Dinge, die man in Österreich erleben sollte, haben wir für euch natürlich auch recherchiert.

(c) Beitragsbild | Mary2605 | Wienwiki | Wikimedia Commons CC BY-SA 

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