Die schönsten Radwege in Wien – Teil 2

Samstag, 26. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die schönsten Radwege in Wien – Teil 2

Samstag, 26. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Dass das Fahrrad viel mehr als nur ein reines Fortbewegungsmittel ist, wird mit dem Blick auf Wiens wunderbare Radstrecken einmal mehr unter Beweis gestellt. Wir entführen euch in diesem Blogbeitrag in die Natur und laden euch ein, auf den Rücken eures Drahtesels einen Ausflug fernab von all der Alltagshektik zu unternehmen und mit jeder Menge Frischluft im Gepäck Wiens schönste Seiten mit dem Fahrrad zu erkunden.

von Marie Amenitsch

Nach Teil 1 unserer Übersicht präsentieren wir euch eine Fortsetzung unserer liebsten Radwege in Wien und rund um die Stadt herum, die einmal mehr von der Vielseitigkeit zeugen. Helm, Proviant und gute Freunde nicht vergessen und schon steht einem sportlichen Ausflug bei jeder Menge Frischluft nichts mehr im Weg. Viel Spaß!

Liesingbach-Radweg

Wir starten Teil 2 unserer Übersicht über die schönsten Radwege in Wien mit dem Liesingbach-Radweg, der entlang der Liesing mit ungeahnten Naturschönheiten überrascht. Der Radweg führt euch von Breitenfurt bei Liesing über Alt Erlaa, Inzersdorf, Oberlaa und Kledering bis raus über die Niederösterreichische Stadtgrenze nach Schwechat. Teilweise kreuzt der Weg auch die Wiener Stadtwanderwege 6 und 7. Der Radweg verläuft großteils beidseitig des Liesingbachs und es geht vorbei an zahlreichen Parks, Spiel- und Rastplätzen. Da der Weg großteils flach verläuft, eignet er sich auch für Radausflüge mit Kindern.

Von Krems nach Wien

Eine ideale Option für alle, die es für einen Tagesausflug raus aus der Stadt zieht: Auf geht’s zum Franz-Josef-Bahnhof, von wo es stündlich Zuganbindungen in die Wachau gibt und ihr und eure Drahtesel – für 2€ pro Bike und Strecke – ganz bequem befördert werdet. Wir starten unseren Trip entlang des Donauradwegs in Krems und legen als erste Etappe den Weg bis nach Tulln an der Donau zurück. Es geht vorbei an wunderschönen Naturplatzerl und mehr als nur einmal bewahrheitet sich das „an der schönen blauen Donau!“. Nach ca. 20 Kilometern kommt man nach Traismauer, wo ein wunderbares Café mit Donaublick perfekt für die erste Pause ist.

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Am weiteren Weg nach Tulln geht’s durch idyllische Wälder, der Donau entlang vorbei am AKW Zwentendorf, das durch seine Geschichte dann doch einen etwas gespenstischen Eindruck hinterlässt. Im farbenfrohen Tulln kann neben einer Mittagspause auch die alljährliche Gartenmesse bestaunt werden, bevor man sich den nächsten 37 Kilometern bis nach Wien widmet. Auch auf dieser Etappe ist der Radweg wunderbar ausgebaut, fast ausschließlich Auto frei, kann problemlos von der ganzen Familie befahren werden und führt über Nussdorf bis hinein in die Wiener Innenstadt. Wer noch Kraftreserven hat, dem ist außerdem der Abstecher zum Stift Klosterneuburg ans Herz zu legen. Nach dem etwas steilerem Anstieg wird man dafür mit einem wunderbaren Ausblick belohnt.

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Donauinsel

Ruckzuck und oft viel entspannter als mit der U-Bahn kommt man mit dem Rad auch zu den Badeplätzen der Alten Donau bzw. zum Kaiserwasser. Wir starten am Ring auf Höhe der Hofburg und folgen dem gut ausgebauten Radweg vorbei an den Prunkbauten der Ringstraße, dem Schwarzenbergplatz und Gartenbaukino bis zur Urania. Dort heißt’s rechts abbiegen und im weiteren Verlauf  der Dampfschiffstraße folgen und den Donaukanal über die Franzensbrücke queren. Auf der gleichnamigen Straße geht’s weiter Richtung Prater, von wo aus der Radstreifen auf der Lassallerstraße ganz entspannt vorbei am Mexikoplatz bis zur Reichsbrücke verläuft.
Achtung auf dieser wird’s meist recht windig, dafür wird man mit einer wunderbaren Weite und einem Ausblick auf die Donau belohnt. Nun hat man außerdem die Qual der Wahl: Bereits auf der Donauinsel absteigen, oder doch noch weiter bis zum Kaiserwasser oder der Alten Donau? Je nach Lust und Laune können auch diese beiden Optionen in nur wenigen Minuten auf den Radwegen erreicht werden.

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Prater Hauptallee

Auch die klassische Route der Prater Hauptallee darf in dieser Aufzählung nicht fehlen. Egal, ob mit der 1er Bim bis zur Endstation und von dort weg mit dem Citybike oder bequem vom Praterstern weg: Auf den 4,4 Kilometern der schnurgeraden Allee lässt es sich zwischen den zahlreichen und mehrreihigen Kastanienbäumen immer gut Rad fahren und dabei Frischluft tanken. Die Fiaker – die Touristen in diese grüne Oase entführen – und das Riesenrad, das immer wieder durch die hohen Bäume blitzt, lassen wohl das Herzen eines jeden Wien-Liebhabers höher schlagen. Das Lusthaus, das sich am südöstlichen Ende der Prater Hauptallee nahe der Galopprennbahn Freudenau befindet, verspricht außerdem kulinarische Köstlichkeiten in edler Location und bietet sich für einen anschließenden Kaffee hervorragend an.

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Lobau

Der Radweg in der Lobau zählt definitiv zu den schönsten Radstrecken in Wien. Er führt über knapp 20 Kilometer durch ein Teilgebiet des Nationalparkes Donau-Auen,  vorbei an den wunderbaren Badestränden und hat sogar ein Museum an seinem Wege. Gestartet wird die Rundfahrt beim Gasthaus zum Roten Hiasl, zu welchem man auch nach der Tour zurückkehrt und sich somit ideal für eine Stärkung nach dem Sport eignet. Die Lobau-Rundfahrt ähnelt einer 8er-Schleife, da man zweimal eine Kreuzung beim Napoleonstein quert und die Fahrtstrecke der Ziffer 8 sehr nahe kommt. Es geht vorbei an der Eßlinger Furt Richtung Osten und man folgt den Markierungen bis zum Uferhaus Furt. Dort führt der Radweg wieder zum Napoleonstein retour und  weiter zum Ausgangspunkt der Radtour zurück. Auch das Lobau Museum ist garantiert einen Abstecher wert.

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Lust bekommen, neue Ecken unserer Lieblingsstadt zu entdecken? Hier geht’s zu Cafés und Lokalen, die auf euren Besuch warten. Für Tipps rund um Kulturund Hotspots, die man in Wien gesehen haben muss, seid ihr am Blog ebenfalls bestens aufgehoben. Viel Spaß!

Fotos:

(c) 1000things.at/ Marie Amenitsch
(c) Prater Hauptalle / wikimedia / public domain

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