10 Cafés, die im 1. Bezirk auf euren Besuch warten

Donnerstag, 10. Januar 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

10 Cafés, die im 1. Bezirk auf euren Besuch warten

Donnerstag, 10. Januar 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Das Angebot an Kaffeehäusern im Ersten muss erst einmal überboten werden, reihen sich dort doch wunderbare Perlen der Wiener Kaffeehauskultur dicht aneinander, ergänzt durch einige moderne Locations. Fühlt euch wie ein Tourist in der eigenen Stadt und lasst euch vom Mix aus Geschichtsträchtigkeit und Moderne verzaubern. Ach Wien, du bist so schön!

von Marie Amenitsch & Luisa Lutter

Im ersten Bezirk weiß man vor lauter kunstvollen und kulturellen Highlights oft gar nicht, wo man zuerst hingehen soll und verliebt sich immer wieder aufs Neue in die Stadt. Wir haben euch einen kleinen Überblick über Cafés zusammengestellt, die ihr bei eurer nächsten Innenstadt-Tour unbedingt einplanen solltet.

Café Central

Der Touristenmagnet schlechthin ist das Café Central. Aber wen wundert es? Das wunderschöne Café im Palais Ferstel zieht durch seine von Venedigs Palazzi inspirierten Dekorationen alle Blicke auf sich. Oft steht eine Schlange geduldig Wartender vor der Tür und warten darauf, die Kaffeeduft-gefüllte Luft des über 130-jährigen Traditions-Betriebs zu schnuppern. Sie wollen Kaffee trinken, wie einst Sigmund Freud oder Leo Trotzki an dieser Stelle. Wir treten ein und staunen: In der Mitte, eingerahmt von Säulen, steht ein Klavier, welches zum Glück nicht nur zum Anschauen gedacht ist. Ein wunderbarer Ort, der einmal mehr von Wiens Schönheit zeugt.

Ecke Strauchgasse / Herrengasse, 1010

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Kleines Café

Nicht weit von Stephansplatz und touristischem Getummel befindet sich das charmante Café am Franziskanerplatz. Tatsächlich macht es seinem Namen alle Ehre: Wer unter Klaustrophobie leidet oder den Kontakt zu fremden Menschen scheut, ist hier falsch – das Kleine Café bietet seinen Besuchern so ziemlich alles, außer viel Platz. Trotzdem oder gerade deshalb gilt es in der Wiener Intellektuellenszene seit den 70er-Jahren als idealer Treffpunkt für einen Nachmittagskaffee oder mehrere Gläser Rotwein zu späterer Stunde.
Besonders in den Sommermonaten sind das Kleine Café und auch der Franziskanerplatz selbst einen Besuch wert. Wer das Glück hat, einen Tisch zu ergattern, kann sich zu Füßen der Franziskanerkirche neben dem Moses-Brunnen vom hektischen Treiben der Innenstadt erholen und ein Stückchen Wiener Kaffeehauskultur kennen lernen – zu fairen Preisen und mit freundlicher Bedienung. Kleiner Tipp: Im Kleinen Café könnt ihr ruhig fragen, ob ihr euch an einen der größeren runden Tischen dazu setzen dürft.

Franziskanerplatz 3, 1010

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Café Leopold Hawelka

Das Hawelka ist eine wahre Perle der Wiener Kaffeehaustradition, die jeder Wiener unbedingt einmal gesehen haben sollte. Früher hielten hier Künstler und Literaten wie Friedensreich Hundertwasser, Heimito von Doderer und Ernst Fuchs ihre Salons ab. Heute locken das erhaltene Original-Interieur zahlreiche Touristen wie Einheimische an. Schummrige Beleuchtung, eine Vielzahl von Zeitungen und Mehlspeisen und ein Inhaber, der sich beim Bezahlen nicht selten persönlich und mit Handschlag bei jedem Kunden verabschiedet – all das macht den Besuch in dieser Institution zu etwas ganz Besonderem. Schaut vorbei und lasst euch einmal mehr von Wiens Kaffeehauskultur verzaubern.

Dorotheergasse 6, 1010

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Palmenhaus

Beim Betreten zücken nicht nur Touristen sofort ihr Handy, um das umwerfende, begrünte Ambiente des prächtigen Jugendstilbaus einzufangen. Das Palmenhaus ist Café, Brasserie und Bar in einem und liegt zentral im schönen Burggarten. Das Palmenhaus ist immer gut gefüllt – auf der Terrasse kann man die Sonne bis zu den letzten Strahlen genießen – aber nach etwas Wartezeit findet sich meist ein Plätzchen. Direkt nebenan befindet sich das Schmetterlingshaus und hin und wieder sieht man diese an der angrenzenden Glasscheibe entlang flattern. So einzigartig das Ambiente ist, die Bedienung lässt oft zu wünschen übrig, die Preise sind stolz und die Qualität der Speisen stimmt dabei oft nicht. Dennoch: Bei einem Softdrink oder einem Glas Wein kann wenig schief gehen und für die besondere Lage kann man ab und an den etwas höheren Preis dulden.

Burggarten 1, 1010 Wien

© 1000things.at / Marie Amenitsch

Stadtcafé

Egal ob es euch nach Frühstück, Brunch oder Dinner gelüstet, im Stadtcafé werdet ihr auf der umfangreichen Karte bestimmt fündig. Das Lokal besticht durch sein ausgefallenes Raumkonzept, besonders im hinteren Teil des Cafés: Man sitzt in einem Kokon aus tausenden funkelnden Goldlichtern. Wer lieber den Blick über die Freyung schweifen lassen mag, kann auf den Fensterplätzen oder Sommer im Gastgarten Platz nehmen. Der Kaffee ist übrigens selbstgeröstet.

Freyung 1, 1010

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Motto am Fluss

Ein bisschen „schickimicki“ und trotzdem äußerst charmant und gemütlich? Das Motto am Fluss hat sich seit seiner Neueröffnung 2010 einen guten Ruf gemacht und zählt zu den absoluten Highlights der Wasserlokale in Wien. Beim großen und ausgefallenen Frühstücksangebot ist die Flucht aus dem Alltag perfekt. Alle Speisen sind wahrlich kulinarische Höchstleitung, wodurch man die gehobenen Preise gerne in Kauf nimmt. Einzigartiges Flair und Ambiente – sowohl untertags als auch am Abend – machen den Aufenthalt besonders.

Schwedenplatz 2, 1010

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Café Diglas

Nicht nur die Lage ist top, auch das individuelle Gesamterscheinungsbild des Café Diglas gefällt an jedem der drei Standorte in der Wiener Innenstadt gut. Die Räumlichkeiten sind alle auf ihre Art gemütlich. Beim Diglas trifft traditioneller Wiener Kaffeehauscharme auf moderne und geistreiche Accessoires. Von Frühstück über Mittagessen bis hin zu Abendessen wird alles geboten. Besonders für Mehlspeisen ist der Diglas eine heiße Adresse. Unser Tipp für den Standort in der Wollzeile: Sichert euch rechtzeitig vor 19 Uhr gute Plätze, denn dann spielt ein Pianist.

Wollzeile 10, 1010 | Fleischmarkt 16, 1010 | Schottengasse 2, 1010

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Kaffee Alt Wien

Von außen recht unscheinbar, doch von innen absolut hinreißend. Urig, gemütlich und einfach lässig, so lässt sich das Café Alt Wien wohl ganz gut beschreiben. Das Kaffeehaus will nicht so recht zur gängigen Wiener Kaffeehauskultur passen, fügt sich aber trotzdem gut ins Gesamtbild ein und bietet eine kuschelige Alternative. Die Wände sind mit Plakaten und Postern übersät, das Interieur schön klassisch gehalten. Vorbeigeschaut haben sollte man hier auf jeden Fall einmal.

Bäckerstraße 9, 1010

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Café Eskeles

Heiß begehrt sind in Wien auch die Museumscafés mit ihrer einzigartigen Atmosphäre. Das zauberhafte Café Eskeles im Jüdischen Museum Wiens in der Dorotheergasse – täglich (außer samstags) ab 9 Uhr geöffnet – macht den Museumsbesuch zu etwas ganz Besonderem. In einzigartigem Flair genießt ihr hier herrliche vegetarische Mittagsmenüs, Kaffee, Limonana (israelische Minz-Limo) und koscheren Wein. Im Sommer lockt außerdem das entzückende Gastgärtchen mit seinen bunten Gartenmöbeln. Die perfekte Location, um bei einer Tasse Kaffee die erlebten Eindrücke des Museumsbesuches sickern zu lassen, sich mit Freunden darüber auszutauschen oder gestärkt in den Tag zu starten.

Dorotheergasse 11, 1010

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Simply Raw Bakery

Genauso süß wie alle deliziösen Speisen und Naschereien ist auch das Interieur dieses kleinen schnuckeligen Lokals. Die Lebensmittel werden hier weder gekocht noch gebraten, sondern bei Temperaturen unter 42 Grad verarbeitet – sicher nicht jedermanns Sache, aber einen Versuch wert. Außerdem ist alles in der Simply Raw Bakery vegan. Zudem gibt es in unregelmäßigen Abständen immer wieder Workshops. Hier greift ihr etwas tiefer in die Tasche, aber dafür stimmt die Qualität.

Drahtgasse 2, 1010

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Na, Lust bekommen neue Plätze und Ecken in eurer Lieblingsstadt zu entdecken? Hier findet ihr noch wesentlich mehr To Do’s und kulinarische Highlights. 

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