Spaziergaenge in WIen

Das perfekte Pfingstwochenende in Wien

Samstag, 3. Juni 2017 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Das perfekte Pfingstwochenende in Wien

Samstag, 3. Juni 2017 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Wer nicht in den Genuss eines kleinen Wochenendtrips in den Süden kommt, der profitiert am Pfingstwochenende auch in Wien von so vielen Optionen und Freizeitmöglichkeiten. Wir haben euch einen kleinen Guide zusammengestellt, der euch ein wunderbares Wochenende garantieren soll.

von Marie Amenitsch

Weil es nichts schöneres gibt, als ein verlängertes Wochenende bei schönstem Wetter in unserer Lieblingsstadt zu genießen, haben wir euch ein buntes Programm zusammengestellt, das jede Abwechslung garantiert.

Motto am Fluss

Wir starten in das verlängerte Wochenende mit einem ausgedehnten Brunch und legen euch dafür zum Beispiel das Motto am Fluss ans Herz. Die große und ausgefallene Frühstückskarte sorgt für eine Flucht aus dem Alltag und im Außenbereich, mit Blick auf den Donaukanal, gibt’s eine Dosis Vitamin D gleich gratis dazu. Einzigartiges Flair und Ambiente – sowohl untertags als auch am Abend – machen den Aufenthalt besonders. Selbst wenn die Preis sich in der gehobeneren Kategorie bewegen, passen diese zu den angebotenen Speisen und Getränke. Unser Favorit: der Chiasamen Porridge mit Granola und kandierten Nüssen.

Schwedenplatz 2, 1010

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Karmelitermarkt

Anschließend kann dann noch der Donaukanal überquert werden und ein Abstecher am wunderbaren Karmelitermarkt eingelegt werden.Dieser erwacht am Wochenende zum Leben und besonders bei Schönwetter herrscht ein buntes Treiben: Denn dann wird zusätzlich der Bauernmarkt aufgebaut. Vom selbstgemachten Broten bis zur Bio-Fenchel-Salami und Radieschen vom regionalen Bauern spannt sich das breite, spannende Angebot. Auch wenn ganz schön was los ist, beraten die Händler gerne und portionieren den Käse, der nach einer Kostprobe überzeugt hat, sorgsam und frisch. Auch die zahlreichen Marktcafés laden zum Verweilen ein und garantieren jede Mange Urlaubsflair.

Mühl – und Schillerwasser

Ein Abstecher in die Natur gefällig? Egal, ob ihr im oberen oder unteren Mühlwasser eintaucht, hier habt ihr an langen Ufern die Möglichkeit, mal eben vom Alltag zu entfliehen und euch in der Natur zu verlieren. Idealerweise kommt man mit dem Radl hin, aber auch mit den Öffis gelangt man zum Ziel. Es werden euch schattige Plätzchen geboten, aber auch Flecken für Sonnenanbeter gibt es zu Genüge. Auch das Schillerwasser, ebenfalls im 22. Bezirk, punktet mit einer Bushaltestelle (Schillwasserweg) unweit der Badeplätze. Kleiner Tipp am Rande: Verpflegung und alles, was man für einen gelungenen Aufenthalt benötigt, gleich mit einpacken, da es in unmittelbarer Nähe keine Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Klee am Hanslteich

Die zauberhafte Location des Klee am Hanslteich im 17. Bezirk muss man einfach gesehen haben, um sich dort einmal ein Abendessen zu gönnen. Der kleine Teich, an dessen Ufer sich das zuckersüße Lokal schmiegt,  ist rund ums Jahr ein Augenschmaus, angezuckert und im Raureif glänzend, oder wenn die Bäume rundherum in sattem Grün erstrahlen.
Kulinarisch hat das Lokal so einiges zu bieten, von Kichererbsen Curry bis hin zum Kalbswiener ist so einiges mit dabei und die Hauptspeisen kosten ca. 20€. Desserts gibt um knapp 8€ und beim Gedanken an das Erdbeertiramisu läuft uns schon jetzt das Wasser im Mund zusammen. Nach dem Essen ein Verdauungsspaziergang gefällig? Der Teich lässt sich zu Fuß gut umrunden und wem nach einer kleinen Wanderung ist, der kommt auf der anderen Seite zu einem Waldweg, der – bergauf und bergab – ca. 3 Kilometer durch den Schottenwald führt und auf der Kreuzeichenwiese endet.

Amundsenstraße 10, 1170

Kunst & Kultur

Wer auf der Suche nach Kulturprogramm ist, der ist zum Beispiel im Wien Museum am Karlsplatz bestens aufgehoben, wo es derzeit die „Wien von Oben. Die Stadt auf einem Blick“-Ausstellung spannende Einblicke garantiert. Auch das Hofmobiliendepot im 7. Bezirk gilt als Geheimtipp und begeistert mit der großen Möbelsammlung aus der Zeit der Habsburger und rund 165.00 Objekten. einen Katzensprung entfernt findet man mit der Galerie Westlicht außerdem einen hippen Treffpunk für alle, die sich für zeitgenössische Fotografie interessieren. Für wen es etwas ausgefallener sein darf, der kann dem Fälschermuseum einen Besuch abstatten, das einen spannenden Einblick in die Welt der Kunstfälschung ermöglicht. Auch das Schloss Belvedere ist gemeinsam mit seiner prunkvollen Parkanlage für die gesamte Familie das perfekte Ausflugsziel.

Ristorante Settimo Cielo

Den Blick auf Wien genießen und dabei eine köstliche Pizza verspeisen? Im Hotel Royal verbirgt sich ein wahrer Geheimtipp unter den italienischen Restaurants, das mit seiner schönen Terrasse und der feinen Aussicht direkt vis-à-vis zum Stephansdom verwöhnt. Der Blick reicht bis zum Wiener Wald und bietet eine tolle Kulisse. Die Preise zählen etwas zum erhobeneren Segment, geschmacklich lohnt sich das „etwas in die tiefere Tasche“ greifen aber auf jeden Fall. Unbedingt auch den Desserts Beachtung schenken.

Singerstrasse 3/10. Stock, 1010

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Hochseilgarten

Kletterspaß und Adrenalinkitzel für die ganze Familie garantieren Wiens wunderbare Klettergärten. Egal, ob Groß oder Klein, hier kommt jeder auf seine Kosten und kann nach Herzenslust die verschiedenen Parcours testen und sein Geschick beweisen. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Parcours sorgen dafür, dass jeder seinen Spaß hat. Einzige Voraussetzung ist hier, dass die Kinder  mindestens eine Körpergröße von 110 cm haben und je nach dem, welchen Parcours sie gerne testen möchten, bedarf es einer Einverständniserklärung der Eltern. Die benötigte Sicherheitsausrüstung ist im Preis inkludiert und wird vor Ort ausgegeben.

Hochseilklettergarten im Gänsehäufelbad | Donauinsel Kletterpark | Waldseilpark Kahlenberg

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Citybike Account zulegen

Fahrtwind in den Haaren, Sonne auf der Nase und sportlich die Stadt erkunden. Mit über 120 Stationen verteilt über die ganze Stadt, bieten sie die ideale Option für alle, die die Stadt sportlich entdecken lernen wollen. Die Registrierung ist super easy, dauert nur ein paar Minuten und kostet lediglich einen Euro. Die Benutzung selbst ist für die erste Stunde gratis, danach kostet jede angebrochene Stunde ebenfalls einen Euro – ABER: Sobald eine Pause von nur 15 Minuten einlegt wird, beginnt die Zeitrechnung von vorne und es bleibt gratis. Mit der dazugehörigen App (erhältlich für alle Betriebssysteme) könnt ihr bereits vor dem Losfahren checken, wo die für euch passenden Möglichkeiten für die Rückgabe zu finden sind und ob bzw. wie viele freie Plätze es dort gibt. Wir lieben das Citybike-Angebot, egal, um schnell von A nach B zu kommen, als Notlösung, falls uns die Bim einmal im Stich lässt, oder uns die Nightline vor der Nase davonfährt (aber Achtung, bitte nur nüchtern fahren) – unbedingt versuchen und radelnd die Stadt neu entdecken.

(c) Philipp Wieser

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