Hilfe! Meine Eltern sind da, was tun?

Donnerstag, 13. Oktober 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Hilfe! Meine Eltern sind da, was tun?

Donnerstag, 13. Oktober 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Klischees über das Studentenleben gibt es bekanntlich wie Sandkörner am Meer. Wenn sich also die Eltern zu einem Besuch ankündigen, steht man folglich oft vor der Herausforderung zu beweisen, dass man sich in Wien schon mit weitaus mehr als nur den zahlreichen Angeboten des Nachtlebens befasst hat. Unsere Tipps garantieren euch ein abwechslungsreiches Programm, das ihr mit euren Eltern einplanen könnt.

von Marie-Dorothée Amenitsch

Staubsaugen, die Sammlung an leeren Bierflaschen endlich zum Müll tragen und die Wohnung mal wieder auf Vordermann bringen, kurz gesagt: Die Eltern haben ihren Besuch in der Hauptstadt angekündigt, um mal wieder nach dem Wohlergehen ihrer Schützlinge zu sehen. Doch keine Panik, mit unseren Tipps steht einem entspannten Wochenende mit abwechslungsreichem Programm nichts mehr im Weg. Wir präsentieren, was ihr mit euren Eltern in Wien unternehmen könnt.

phil

Um in entspannter Atmosphäre in den Tag zu starten, die wichtigsten Neuigkeiten und Geschehnisse auszutauschen und dabei den perfekten Mix aus studentisch und klassisch zu verbinden, ist das Phil die ideale Location. Bei einem ausgewogenen und gesunden Frühstück wird hier das Fast-Food- Vorurteil noch dazu schnell über Bord geworfen. Die vollen Bücherregale und CD-Sammlungen laden mit ihrer Vielfalt Jung und Alt zum Stöbern ein. Durch die zentrale Lage und die Nähe zu Mariahilfer Straße, Ring und Naschmarkt stehen weiteren Erkundungen nichts im Weg.

Gumpendorfer Straße 10-12, 1060

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Secession

Der Elternbesuch könnte als Anlass gesehen werden, endlich einmal die Secession und den Beethovenfries zu besichtigen. Nicht nur von außen und durch die Goldkuppel ist diese ein architektonisches Meisterwerk, auch im Inneren bietet sie so einiges zu bestaunen. Neben wechselnden zeitgenössischen Ausstellungen – momentan z.B: Dike Blairs „Floors/Doors/ Windows/Walls „- befindet sich dort der unterirdisch gelegene Beethovenfries. Dieser stammt von Gustav Klimt und wurde für die 14. Ausstellung der Vereinigung Bildender KünstlerInnen, die vom 15. April bis 27. Juni 1902 stattfand, gestaltet. Der Wandzyklus hat etwas magisches und sehr imposantes an sich. Jährlich werden hier über 60.000 Besucher beeindruckt und ihr solltet ihn unbedingt einmal auch selbst gesehen haben.

Friedrichstraße 12, 1010

Albertina und Café Palmenhaus

Auch ein Besuch in der Albertina verspricht jede Menge beeindruckende Malerei und Kultur aus den unterschiedlichen Epochen und Kunstrichtungen. Von Monet bis Picasso, Chagall bis Malewitsch ist alles mit dabei und lässt das Herz eines jeden Kunstliebhebers höher schlagen.  Anschließend kann gemütlich durch den Burggarten spaziert, beim Palmenhaus ein Kaffee getrunken und von der einzigartigen Geschichtsträchtigkeit vermischt mit dem bunten Getümmel an Touristen profitiert werden.

Albertinaplatz 1, 1010

palmenhaus marie

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Führich

Wenn der knurrende Magen laut nach „Essen!“ ruft, dann ist das Führich, das sich in unmittelbarer Nähe zur Albertina befindet, ein heißer Tipp. Mittagessen im Herzen des ersten Bezirks ist doch wahrlich immer ein Highlight. So lockt das Führich mit einem unheimlich gemütlichen und sympathischen Flair und einer köstlichen Küche sowohl viele Einheimische als auch Touristen. Die Speisekarte mag vielleicht recht überschaubar scheinen und die Preise sind nicht ganz so billig, aber in Anbetracht der riesigen Portionen, dem erstklassigen Service und der liebevoll zubereiteten Gerichte sind sie wirklich schwer in Ordnung. Übrigens – reservieren ist keine schlechte Idee.

Führichgasse 6, 1010

Universität Wien

Da vielleicht viele eurer Eltern auch selbst einmal in Wien studiert haben (auch wenn nicht, ist zum Beispiel das Hogwarts Wiens äußerst sehenswert) und bei ihrem Besuch nostalgisch in Erinnerungen schwelgen werden, könnt ihr doch mit ihnen gemeinsam einen Abstecher zur Universität und euren Campus einlegen. Zeigt ihnen, wie sich alles verändert hat, wo ihr gerne eine Kaffeepause macht, oder was es sonst noch so zu sehen und zu erleben gibt. Besonders die Hauptuniversität lockt mit ihrer Größe, Imposanz und Architektur viele Touristen und der Zutritt zum Arkadenhof ist auch am Wochenende möglich und erlaubt. Besonders empfehlenswert ist es auch, einen Blick in den Lesesaal der Bibliothek auf der Hauptuni zu werfen.

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(c) 1000things.at / Jan Pöltmer

Dachboden im 25hours

Da sich die Oldies doch immer freuen, einmal live zu erleben, wo sich ihre Lieben gerne herumtreiben, legen wir euch einen gemeinsamen Besuch im Dachboden des 25hours Hotels ans Herz. Vom stylischen Interieur, der guten Musik und vor allem vom wunderbaren Panorama werden eure Eltern sicherlich genauso begeistert sein wie ihr. Wien zeigt sich von seiner besten Seite und dem unvergleichbaren Mix aus Modernität und Klassik. Egal, ob zum entspannten Cocktailtrinken, auf einen schnellen Kaffee oder zum Abendessen – im Dachboden ist es immer gemütlich. Am Sonntag steigt außerdem unser Goodthings Rooftop Pop Up mit vielen coolen Goodies.

Lerchenfelder Straße 1-3, 1070

25hours

(c) 25hours Hotel

Abendprogramm

Wer dann noch nicht genug hat, kann sich auch an dem reichen Angebot an kulturellen Möglichkeiten für die Abendgestaltung erfreuen: Staatsoper, Konzerthaus, Musikverein, Volkstheater, Burgtheater, Kammerspiele, Volksoper …- die Liste ist schier endlos. In vielen dieser weltbekannten Einrichtungen gibt es neben ermäßigten Studententickets außerdem die Möglichkeit, kostengünstige Restplatzkarten zu erhalten. Nähere Infos dazu findet ihr hier im Blog

Na, Lust bekommen neue Plätze und Ecken in eurer Lieblingsstadt zu entdecken? Hier findet ihr eine Übersicht über To Do’s, viel Spaß!

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