Poke Bowls Titelbild

Poke Bowls in Wien

Montag, 16. September 2019 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Poke Bowls in Wien

Montag, 16. September 2019 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Wien ist im letzten Jahr auf den Trend-Zug aufgesprungen und verwöhnt nun unsere Gaumen mit den tollen Poke-Bowl-Kreationen. Unsere Lieblingslokale und solche, wo wir der Meinung sind, dass es gute Bowls gibt, haben wir für euch zusammengefasst.

von Luisa Lutter & Pia Miller-Aichholz

Poke bezeichnet ursprünglich einen hawaiianischen Fischsalat, ein Nationalgericht der Inselkette. Er wird meist mit warmem Sushi-Reis und Beilagen wie Ingwer, Frühlingszwiebeln, Sesam und Avocado serviert. Das ist, was wir mittlerweile als Poke Bowl kennen. Mittlerweile haben sich neben traditionellen Fischvarianten auch Poke Bowls mit Fleisch sowie vegetarische und vegane Bowls etabliert. Auch Wien ist dem vielseitigen Trendgericht längst verfallen.

Aitiki Poke Bowls

In der kalten Jahreszeit wird in der Langen Gasse an der Adresse von Leones Gelato kein Eis geschleckt, sondern Poke Bowl über die Ladentheke gereicht. Vergangenen Herbst ist dort Aitiki Poke Bowls in die erste Runde gegangen – ziemlich erfolgreich. Im März hat das Pop-up wieder Leones Platz gemacht und damit dem sommerlichen Eisgenuss, aber ab 7. Oktober könnt ihr erneut ihren Poke Bowls frönen. Ende Oktober eröffnet außerdem noch eine zweite Pop-up-Location im 1. Bezirk. Zusätzlich zur großen Auswahl an Bowl-Varianten könnt ihr auch eure eigenen zusammenstellen. Kostenpunkt für die üppigen Portionen sind 9,80 bis 10,80 Euro. Wenn ihr nur einen Snack wollt, könnt ihr euch um 4,50 Euro eine Mini-Bowl bestellen.

Freisingergasse 1, 1010 | Lange Gasse 78, 1080

Wiki Wiki Poke

Wiki ist Hawaiianisch für „schnell“ – ein paar Nerds unter euch mögen das schon in Verbindung mit dem Online-Lexikon Wikipedia gehört haben. Bei Wiki Wiki Poke in Wien geht’s für euch in fünf flotten Schritten zu eurer Wunsch-Bowl: Sind erstmal die Basis – Zoodles, Wildreis oder Sushi-Reis –, Proteine – Seidentofu, Lachs, Huhn, Thunfisch und mehr –, Würz-Beilagen wie Gurke, Mango-Salsa oder eingelegter Ingwer und Saucen sowie Toppings ausgewählt, heißt es zurücklehnen und genießen. Wer nicht ganz so entscheidungsfreudig ist, kann auch einfach eine der Poke Bowls vom Menü auswählen. Diese kosten bei Wiki Wiki Poke zwischen 9,80 und 10,50 Euro.

Wipplingerstraße 21, 1010

Miss Maki

Das unscheinbare Lokal im Herzen des 1. Bezirks am Neuen Markt wartet mit einem großen Tresen und viel Auswahl auf euch. Für 10,50 Euro bekommt ihr bei Miss Maki bereits für euch zusammengestellte Poke Bowls. Optional könnt ihr sie euch aber auch selber mixen und habt dabei die Wahl zwischen zwei Größen. Preislich liegt ihr dann bei 8,50 Euro oder 10,50 Euro. Die Auswahl fällt schon zu Beginn schwer: Reis, Quinoa, Salat, Wakame, was hättet ihr gerne als Base? Weiter geht es mit den Proteinen. Da stehen zur Auswahl Lachsforelle,  Zander, Saibling, geräucherter Wels, Aschenziegenkäse und Wildschwein sowie Tofu. Hat man sich für eine Protein-Einlage entschieden, hört das Auswählen noch lange nicht auf: Toppings, Add-ons und Sauce komplettieren die Bowl. Am Anfang seid ihr vielleicht etwas überfordert, aber das resultierende bunte, geschmackvolle Potpourri zergeht nicht nur sprichwörtlich auf der Zunge. Für den ganz kleinen Hunger gibt es übrigens auch die Mini Poke Bowl für 5,50 Euro mit saisonalen Zutaten.

Neuer Markt 8A, 1010

Café Leopold

Ein all time favorite von uns! Dass es beim neuen Café Leopold schmackhafte Poke Bowls gibt, wissen wir schon seit einiger Zeit. Das Lokal setzt auf der Speisekarte generell stark auf asiatische Publikums-Lieblinge. Der Service ist enorm flott und wenige Minuten nach der Bestellung steht bereits eine frische Poke Bowl auf dem Tisch. Alle Poke Bowls werden mit Sushi Reis, Avocado, Rucola, Gurken, Karotten und Shiso-Kräutern serviert. Ihr wählt dann nur noch aus, welcher Fisch oder Tofu es sein soll. Der Preis pro Bowl bewegt sich zwischen 9,50 und 13,50 Euro. Unser Lieblingsgericht: Die Pole Bowl mit Lachs und der Spicy-Korean-Sauce. Omnomnom!

Museumsplatz 1, 1070

HONU Tiki Bowls

Ebenfalls ein tolles und sympathisches Lokal ist das HONU Tiki Bowls. Das Interieur ist dem Hawaii-Feeling der Bowls angepasst. Frische Farben wohin das Auge schaut und riesige Fächer, die von der Decke unermüdlich herab wedeln. Das Lokal erlebte schon im vergangenen Jahr einen großen Hype und wird gut angenommen. Mittlerweile gibt es einen zweiten Standort im ersten Bezirk. Auch wir waren vor Ort und können euch die köstlichen Kreationen nur empfehlen. Eine große Bowl gibt es für 9,80 Euro, eine Snack Bowl für den kleinen Hunger 3,80 Euro. Neben den sechs Varianten, die HONU euch auf der Speisekarte vorschlägt, könnt ihr euch auch eure eigene Kombination zusammenstellen. Eindrücke zum Lokal erhaltet ihr auf unserem HONU Tiki Bowls To Do.

Teintfaltstraße 4, 1010 | Schultergasse 2, 1010

 

Grasgrün

Auch bei grasgrün gibt es Bowls in vielen Variationen. Die Bowls werden frisch zubereitet. Ihr könnt dann gemütlich an der großen Glasscheibe sitzen und auf das Gewusel der Neubaugasse schauen, während ihr euren Gaumen verwöhnt. Wir waren überrascht, denn bei unserem Besuch schmeckte die Bowl sehr süßlich und hatte mehr den Touch eines Desserts als von einer knackig frischen Bowl, was aber ebenfalls eine interessante Erfahrung war. Bei grasgrün gibt es ausschließlich vegane Poke Bowls. Spannend und ausgefallen sind die Marille-Wasabisauce und Hanfnüsse oder Erdnuss-Hanf-Krokant als Toppings.

Seilerstätte 30, 1010 | Neubaugasse 70, 1070

Blattgold

Das Blattgold ist mittlerweile zu einem reinen Liefer-Restaurant geworden. Die Auswahl an Bowls ist sehr übersichtlich. Dafür kommt das Lokal mit spannenden Kreationen daher, die Lust auf ein Durchprobieren machen. Ein Beispiel gefällig? Die Sweet Beets Bowl beinhaltet in Honig gegrillte Süßkartoffeln, Brokkoli, marinierte rote Rübe, Quinoa-Bulgur-Mix, Hummus, Edamame-Erbsen und Sesam, darüber Apfel-Balsamico-Dressing. Yummy! Die Oriental Bowl verwöhnt den Gaumen mit Baba Ghanoush, Quinoa-Bulgur-Mix, Hirtenkäse, gerösteten Cumin-Karotten, Rotkraut, Kirschparadeiser, Dukkah-Crumble, dazu Tahini-Dressing. Die Bowls kosten 9,90 bis  10,90 Euro.

Plain Vienna

In der Berggasse im 9. Bezirk bietet euch das Plain Vienna so ziemlich alle Essens-Trends der vergangenen Jahre: Superfood-Shakes, Bagels, Frühstücks-Bowls und auch Poke Bowls. Die eine Hälfte der Varianten sind vegan, die andere Hälfte für Alles-Esser geeignet. Allerdings kommen zwei der veganen Optionen mit Fleischersatz aus Soja: Die Vegan Chicken und die Vegan Duck Bowl. Bei den wahrhaftigen Fleisch-Varianten im Plain kommen ausschließlich Freiland-Huhn und Bio-Fisch und -Rind in die Schüssel. Alle Bowls bekommt ihr für 9,80 Euro. Betrieben wird das Lokal übrigens ganz in – mittlerweile – Fußballer-Tradition vom österreichischen Fußballspieler Rubin Okotie und seiner Frau Vanessa.

Berggasse 25, 1090

Buddha Bowls

Anderer Name, aber gleiches Prinzip lautet das Motto bei Buddha Bowls. Nur bekommt ihr hier Jasminreis als klassische Basis in eure Schüssel, statt Sushi-Reis. Ein paar Varianten stehen fix auf der Speisekarte, aber ihr habt auch hier die Option, euch eine eigene Kreation zu erstellen. Als Basis gibt’s Jasminreis, Quinoa und eine Salatmischung, Protein-Optionen sind Lachs, Huhn, Falafel und Seidentofu, darauf kommen verschiedene Zusätze und Toppings und fertig ist eure persönliche Bowl. Als Pop-up findet ihr Buddha Bowls auch auf dem Badeschiff Wien – täglich ab 12 Uhr. Eine große Portion bekommt ihr um 9,50 Euro, eine kleine für 6,50 Euro.

Praterstraße 16, 1020 | Pop-up: Badeschiff Wien, Donaukanal, 1010

Kenny’s World

Angefangen hat’s mit dem Saft-Trend als Kenny’s World of Juices, weiter ging’s mit Erweiterung um Frozen Yogurt und Waffeln, aber auch Poke Bowls lässt Kenny’s nicht aus. Wer kreativ und experimentierfreudig ist darf sich beim Zusammenstellen einer eigenen Bowl austoben. Ansonsten gibt’s auch fertige Vorschläge. Als Basis gibt’s Reis, Quinoa, Salat, Zoodles und schwarzen Reis, als Protein Lachs, Thunfisch, Sous-vide Huhn, Garnelen und Seidentofu, dazu kommen würzige Dressings und Saucen und eine Vielzahl an Toppings.

Paniglgasse 15/2, 1040 | Favoritenstraße 115-117, 1100

Ihr sucht noch mehr Infos rund um gute Lokale in Wien? Dann empfehlen wir euch unseren Beitrag zu gesunden Lokalen in Wien. Schaut doch mal hinein und entdeckt Neues. Viele weitere Impressionen für Wien gibt es in unseren zahlreichen To Dos.

(c) Beitragsbild | Jonathan Borba | Unsplash

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