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10 Dinge, die du nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst

Donnerstag, 1. März 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

10 Dinge, die du nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst

Donnerstag, 1. März 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Die WU, Wiens größter Windkanal, ist eine der renommiertesten Ausbildungsstätten des Landes. Auch nach 120 Jahren (sie wurde ja schon 1898 gegründet) bröckelt das Ansehen der Wirtschaftsuniversität nicht – wenn etwas bröckelt, dann maximal die Decke in der Bib. Studierende und Alumni der WU aufgepasst, wir haben euch hier ein kleines Best-Of eurer Uni zusammengefasst.

von Lisa Panzenböck & Oliver Bandyk

Abgesehen von dem am Campus um die Ohren pfeifenden Wind und der Gefahrenzone Bib gibt es noch ein paar weitere Dinge, die du nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst. Wir haben mit unserem Co-Autor, einem WU-Alumni, geplaudert und präsentieren all jene Dinge, die typisch für die WU sind.

1. 13.59 – purer Nervenkitzel

Während man sich an der Hauptuni auf das ominöse Würfel-Prinzip des Univis verlassen muss, regiert an der WU das „first come, first served“-Prinzip. Um in einer Lehrveranstaltung einen Platz zu bekommen, reicht es nämlich nicht, sich einfach innerhalb der Anmeldefrist anzumelden und aufs Beste zu hoffen – hier regiert der Stärkere. Die meisten Anmeldungen – vor allem in den Bachelorstudien – beginnen um Punkt 14 Uhr. Wenn man sich nicht schon um ca. 13.50 einloggt, kann man’s quasi vergessen, da der Server oft überlastet ist. Um 13.59.80 (danke an die nebenher laufende Atomuhr) ein letztes Mal auf „Seite aktualisieren“ klicken und warten. Sekunden vergehen wie Stunden. Die Spannung steigt und es scheint, als würde sich gerade alles aufhängen. Doch plötzlich öffnet sich das Anmeldefenster. Amen! Garantiert das nervenaufreibendste unter all den Dingen, die du nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst.

 2. Dein Kinn hat noch nie größer ausgesehen als auf deinem Ausweisfoto

Reisepassbilder sind wahre Gemälde im Vergleich zu einigen Ausweisbildern von WU Studierenden. Im Ernst jetzt: Gibt es irgendjemanden, der auf diesem Foto halbwegs ok aussieht? Die vorteilhafte Perspektive von unten sorgt in Kombination mit dem hervorragenden Kunstlicht im Hintergrund für eine wunderbare Aufnahme mit XXL Kinn. Wir sollten uns wohl allmählich damit abfinden, dass die schrecklichen Bilder typisch WU Wien sind.

3. Stefan Rheindt – The Legend

Erinnert euch mal an eure STEOP-Zeit zurück. Man kommt gerade frisch von der Schule und fühlt sich wie der König der Welt, denn „Matura macht man nicht, die hat man“. Die bittere „Realität-Watschn“ kommt dann mit den ersten STEOP-Prüfungen an der WU, die eine harte Probe für viele sind. Gott sei Dank gibt es ÖH Kurse oder besser gesagt: Gott sei Dank gibt es Stefan Rheindt, die Legende. Dieser werte Professor leitet den ÖH-Kurs für VWL und schafft es einfach, Dinge so zu erklären, dass es absolut jeder checkt. Danke, Herr Rheindt, Sie haben wohl einigen Studierenden den Start erleichtert. Es gibt übrigens auf Instagram eine eigene Fan-Seite:

"Schreibts Ihr bitte auf…"

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4. Du bist nur auf der Uni, weil es hier immer Dinge gratis gibt

Etwas, das du nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst, ist die Tatsache, dass es hier immer irgendetwas gratis gibt. Von Mci-Gutscheinen, über FruFru, Kipferl, Energy-Drinks bis hin zu verschiedensten Goodie-Bags. Die WU schafft es einfach, ihre Studierenden für einen Uni-Besuch zu motivieren und belohnt somit, dass man sich hier immer wieder mal blicken lässt.

5. Der Teppich in der Bib

Omnomnom, der Bib Teppich. Manche unter euch verwechseln ihn wohl mit ihrem Wohnzimmer, denn hier laufen einige Menschen barfuß bzw- nur mit Socken herum. Ja, der Teppich ist flauschig und kuschelig aber das ist schon irgendwie too much. Und eigentlich echt ekelig!

6. STEOP Anzugmenschen

Etwas, das du definitiv nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst, sind die vielen Menschen in Anzügen. Die mit zurück-gegelten Haaren, Aktentasche und 1A polierten Lederschuhen in einer STEOP-Vorlesung sitzen. Ernsthaft? Und nein, damit sind nicht jene Studierenden gemeint, die von der Arbeit kommen, sondern einfach all die, die schon so tun als wären sie Univ.Prof. MMag. Dr. Wir finden die anzugtragenden Anfänger total unterhaltsam und würden sie nicht missen wollen, da sie schon zum Inventar der Uni gehören und einfach typisch WU Wien sind.

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7. Dein Ergebnis kommt in den Antwortmöglichkeiten vor. Es ist vermutlich falsch.

Man rechnet und rechnet und rechnet, freut sich fertig zu sein und dann der Moment… Man findet das eigene Ergebnis am Antwortbogen! Etwas, das wir alle oft auf harte Art und Weise im Zuge der WU-Studienkarriere lernen ist, dass ein am Antwortbogen zu findendes Ergebnis noch lange kein Garant für eine richtige Lösung ist. Den Professoren sind die häufigsten Rechen-/ Denkfehler der Studierenden bekannt und so kann man sich in vielen Fällen einfach nicht sicher sein, dass die gefunden Lösung passt.

8. Die WU kümmert sich in allen Jahreszeiten um dich

Eines der liebenswertesten Dinge an der WU ist zweifelsfrei, dass sie sich besonders die AG das ganze Jahr über um die Hydrierung ihrer Studentinnen und Studenten kümmert. Spritzer-Stand im Frühling, Cocktail-Stand im Spätfrühling, Sturm-Stand im Herbst und Glühwein-Stand im Winter. Und das zu total akzeptablen Preisen. Na dann, cheers auf die WU!

9. Die Stiegen in der Bib erinnern an den letzten Rausch

Etwas, das in unserem Artikel der Dinge, die du nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst, nicht fehlen darf, sind definitiv die Stiegen in der Bib, die ganz klar an den letzten Absturz im Voga erinnern. Jene sind so schmal und gedreht, da muss man auch komplett nüchtern vorsichtig sein und aufpassen, dass es einen nicht aufhaut.

10. Sag mir die 3 magischen Worte: Es gibt Hausübungspunkte!

Es gibt kaum etwas schöneres, das über die Lippen eines Professors gehen kann, als diese drei magischen Worte. Einfach mal einplanen alle Hausübungen zu erledigen und sich schon zu Beginn des Semesters ausrechnen, wie viele Punkte man bei allen anderen Teilleistungen noch braucht, um eine positive Abschlussnote abzustauben. Energieeffizientes investieren von Leistung könnte man das nennen – sofern die Rechnung am Schluss aufgeht. Ein Hoch auf die Hausübungspunkte!

Wir hoffen, du konntest dich mit dem ein oder anderen Punkt der Dinge, die du nur kennst, wenn du an der WU Wien studierst, identifizieren. Wir sehen uns dann beim nächsten WU Tigers-Spiel, einer der anderen total coolen ACSL Sport-Veranstaltungen oder spätestens beim Cocktailstand.

Hier haben wir noch einen Artikel mit Dingen, die typisch für die Uni Wien sind.

Beitragsbild: (c) Danny Argüello / https://www.instagram.com/dannyarguello/

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