Was wir auch nach Corona am Party machen nicht vermissen

Michael Haller vom 31.10.2021 (zuletzt geändert am 02.11.2021)

Die Clubs haben wieder ihre Tore geöffnet. Und mit ihnen kehren lange Nächte, Alkohol und der entsprechende Kater am nächsten Tag zurück in unsere Wochenenden. So weit, so gewöhnlich. Doch auf die eine oder andere Begleiterscheinung können wir dann doch verzichten.

Massgeschneidert (c) Long Truong | Unsplash

Womöglich scheinen in diesem Artikel vereinzelt Orte oder To Dos auf, die momentan eventuell aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht geöffnet sind. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, sie nicht zu löschen, um euch schon jetzt für die Zeit danach zu inspirieren. Unsere Artikel sollen keine Aufrufe zum Missachten der geltenden Maßnahmen sein – bitte haltet euch daran! Nehmt Rücksicht aufeinander, haltet Abstand und lasst euch impfen, wenn ihr könnt, damit wir die Corona-Zahlen so rasch wie möglich senken.

Unsere wilde Partyzeit musste gut eineinhalb Jahre aufgrund der Coronakrise pausieren. Unsere Clubnächte wurden immer weniger und der Drang nach Verantwortung – oder zumindest der nach einer Responsible Party stieg exponentiell nach oben. Deshalb nehmen wir euch mit in ein Party-Wochenende und zeigen euch, wie mit ein paar Schlückchen Wasser zwischendurch nervige side effects ausbleiben.

Was nach Corona am Party machen noch immer uncool ist (c) Inga Seliverstova | Pexels

21 Uhr: Verantwortung beginnt beim Vorglühen

Wenn wir uns nach den letzten Monaten mal wieder in den Club trauen, dann fängt der Abend definitiv nicht erst dort an. Das Vortrinken mit Freud*innen gehört mittlerweile zum festen Ritual einer langen Nacht. Eine Flasche Vino eingepackt, und auf gehts zur WG des Vertrauens, wo uns bereits eine Freestyle-Kunstinstallation aus gestapelten Pizzakartons und leeren Bierdosen empfängt. Zur Begrüßung gibts gleich mal einen experimentellen Drink in die Hand gedrückt. Und dann warten auch schon eine bis zwölf Bier-Pong-Runden darauf, dass man Geschicklichkeit und Trinkfestigkeit unter Beweis stellt. Doch wenn ihr ebenfalls die Sorte Vortrinker*innen seid, die das Pre-Game mit Pre-Dinks etwas zu ambitioniert betreiben, dann kommt hier ein heißer Tipp: Trinkt mehr … und zwar Wasser! Deshalb wurde übrigens auch die Initiative Responsible Party mit der Kampagne „Drink More… Water” für verantwortungsvollen Alkoholkonsum ins Leben gerufen.

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23 Uhr: Die Party kann losgehen

Die lange Schlange vor dem Club ist jedes Mal aufs Neue ein Downer zum heißersehnten Start in die Partynacht. Denn die Wartezeiten bei der Grellen Forelle, der Pratersauna oder dem Werk fließen schon einmal vom Minuten- in den Stundenbereich. Nach dem Anstehen dann die nächste Challenge: Wie war das nochmal mit der 2-G-Regel in Wien? Und habe ich alle Nachweise am Handy für die Türsteher*innen am Eingang? Kurzer Check der aktuellen Corona-Situation für die Nachtgastro, Geldbörserl ums Eintrittsgeld erleichtert und endlich drin. Doch in den ehrwürdigen Hallen der Wiener Clubs geht das Gedränge trotz beschränkter Einlassregelungen weiter. Nach dem unsere Rippenbögen mit einigen Ellenbogen schmerzhafte Bekanntschaft machen mussten, haben wir uns schließlich zum Tresen durchgekämpft. Dort angekommen, stellt sich mal wieder heraus, dass der*die Barkeeper*in entweder nach Größe, Attraktivität oder Stimmvolumen auswählt und permanent alle anderen Clubbesucher*innen vor einem selbst ihre Drinks bekommen (außer ihr habt den genetischen Jackpot gezogen und gehört zu eben dieser Sorte der hünenhaften, stimmbandstarken Schönheiten). Und ist der ersehnte Drink dann endlich da, verliert man auch schon wieder die Hälfte des Füllvolumens im Gerempel. Na dann: Augen zu und ab zum Dancefloor!

(c) Responsible Party
Tauscht mal Wasser gegen Alkohol (c) Responsible Party

2 Uhr: Die berühmten sieben Sachen reduzieren sich

Finden eure ekstatischen Höhepunkte auch mitten auf der Tanzfläche statt? Die wummernden Bässe und die 100 Dezibel bringen euch im Rausch der Realitätsflucht aber spätestens dann wieder zurück auf den harten Clubboden, wenn sich neben der Wirklichkeit auch eure Habseligkeiten vertschüssen. Denn die Taschen eurer Hosen sind die idealen Schleudervorrichtungen für Handy, Schlüssel und Geldbörse. Die Suche danach im Stroboskoplicht stellt sich als äußerst herausfordernd heraus und auf Hilfe eurer Freund*innen müsst ihr hier ebenfalls verzichten, denn auch diese sind mittlerweile in den Untiefen des Clubs verschwunden. Ein Glas Wasser an der dicht gedrängten Bar und euch wäre das Abhandenkommen von Handy, Geld und Co aufgefallen? Vermutlich! Ganz nach dem Motto „Remember your night, remember to drink water“ ist der eine oder andere Schluck H2O zwischendrin sicherlich der erfrischende Retter für ganze Abende. Damit bewahrt man nicht nur einen kühlen Kopf, sondern mit höherer Wahrscheinlichkeit auch seine sieben Sachen. Ja, wir wissen: Langsam klingen wir wie eure eigene Mutter, aber immerhin hat Mama eben auch meistens recht, oder?

(c) Responsible Party
Mit ein paar Schlückchen Wasser dem Partytief entgehen (c) Responsible Party

4 Uhr: Dank Wasser sicher nachhause

Die Nacht neigt sich dem Ende zu und der Bass im Club wird vom Vogelgezwitscher draußen abgelöst? Höchste Zeit, den Heimweg anzutreten! Doch hier stellt sich Frage: Gehe ich zu Fuß, fahre ich öffentlich oder nehme ich ein Taxi? Ersteres kann kategorisch ausgeschlossen werden. Die Öffis fahren, zumindest in Wien, wenigstens wochenends durch. Aber wer kann die Wartezeiten an der U-Bahn-Station um 4 Uhr morgens schon mit stoischer Ruhe über sich ergehen lassen? Wir jedenfalls nicht. Und schlechte Erfahrungen mit Taxis, die ihren Vorteil aus dem Zustand der Person auf der Rückbank ziehen und gerne entweder zu weit fahren oder einen kostspieligen Umweg nehmen, kennen wir zur Genüge. Was ist also die Alternative? Macht es wie früher am Land, falls ihr ebenfalls zugezogene Dorfkinder seid, trinkt mal nur Wasser und nehmt das Auto. Damit spart ihr euch einen Haufen Kohle für teure Drinks, tut euch, eurem Kopf am nächsten Tag und eurer Partybegleitung etwas Gutes.

(c) Responsible Party
Nach der Party ist vor dem Heimweg (c) Responsible Party

Der Tag nach der Party

Zugegeben: Während ich diese Zeilen an einem Donnerstagvormittag tippe, dämmert mir langsam, dass ich gestern bei der dritten Runde Gin Tonic besser ein Veto einlegen hätte sollen. Aber in Wien gibts eben doch so viele hervorragende Clubs, wo ihr auch unter der Woche Party machen könnt. Am Wochenende wartet hoffentlich wenigstens keine Arbeit am Folgetag auf euch, aber ein Hangover ist auch an freien Tagen ein Graus. Und dann herzlichen Glückwunsch, wenn Mama auch noch Sonntagmittag zum Familienessen einlädt. Wenn ihr am Vorabend die Verantwortung sowohl für euch als für euren nächsten Tag in die Hand nehmen wollt, macht einen auf Responsible Party und trinkt mehr Wasser. Der Slogan der Kampagne „Drink More… Water!“ ist Kernbotschaft und Aufruf an junge Erwachsene zugleich. Seit 2009 weist die Aktion auf einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum und die Bekämpfung des Komatrinkens in Europa hin. Also trinkt mehr … und zwar Wasser!

(c) Responsible Party
Mit Wasser während der Party den Kater danach verringern (c) Responsible Party

Wie ihr den einen oder anderen nervigen Aspekt beim Fortgehen vermeidet? Macht es der Drink More… Water!-Kampagne nach und nehmt während einer langen Partynacht zwischendrin immer mal ein Glas Wasser zur Hand. Nicht nur euer Kopf am Tag danach wird es euch danken.

Ihr sehnt die Zeit ebenfalls herbei, in der Corona nur mehr ein Relikt vergangener Monate und Jahre sein wird? Hier haben wir eine Liste mit coolen To-dos für die Zeit nach der Krise erstellt, die ihr unbedingt ausprobieren solltet. Wenn ihr euch noch nicht wieder in den Club getraut habt, checkt diese fünf Dinge, die ihr vor dem ersten Fortgehen nach Corona wieder üben könnt

*Gesponserter Beitrag: Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Responsible Party entstanden.

(c) Beitragsbild | Long Truong | Unsplash