Schnee Wien

Wo ihr in und rund um Wien Schnee findet

Dienstag, 12. Januar 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wo ihr in und rund um Wien Schnee findet

Dienstag, 12. Januar 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Schnee liegt in Wien zurzeit kaum. Und das ist den meisten in der Stadt auch nicht unrecht, immerhin wird die weiße Winterpracht im urbanen Alltag schnell zu unliebsamem Dauergatsch. Aber ein paar Spazierrouten haben wir doch gefunden, die in und um Wien zumindest versuchen, auf Winterwonderland zu machen.

von Viktoria Klimpfinger

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit? „Ja, ernsthaft jetzt, wann denn nun?“, fragt man sich in Wien Jahr für Jahr, während der Westen Österreichs schon längst mit immensen Schneemassen zu kämpfen hat. Schnee ist in Wien rar. In ganz Wien? Nein, denn wir haben ein paar gallische Schneedörfer in und am Rande der Stadt für euch gefunden, wo die Chancen, durch den Schnee zu stapfen, momentan besonders hoch sind.

Sophienalpe

Der Stadtwanderweg 8 führt euch vom Kasgraben aus durch den immer winterlicher werdenden Wald hinauf zur schönen Sophienalpe. Ihr kommt an der Mostalm vorbei und solltet unbedingt bei der Aussichtsplattform Franz-Karl-Fernsicht Halt machen. An guten Tagen seht ihr hier sogar bis zum Schneeberg. Selbst wenn auf der Sophienalpe der Schnee also bereits wieder schwindet, seht ihr ihn hier zumindest aus der Ferne. Auch schön. Nach eurem Aufstieg geht’s relativ eben weiter, bis die charakteristischen bunten Holzsschaukeln zwischen schneebedeckten Bäumen und Sträuchern hervorlugen. Wenn ihr eine Rodel oder einen Bob dabei habt, könnt ihr hier nicht nur schaukeln, sondern auch gleich ein bisschen durch den Schnee rutschen. Auch zu Fuß geht es danach wieder abwärts, vorbei am Laudon-Grab und zurück zum Ausgangspunkt.

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Hermannskogel

Etwas zum Auf-dem-Popsch-durch-den-Schnee-Rutschen mitzunehmen, ist auch am Hermannskogel im 19. Bezirk nicht verkehrt. Entweder ihr wandert von Sievering aus den Stadtwanderweg 2 entlang hinauf zum höchsten Punkt von Wien, oder ihr startet vom Cobenzl aus. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und sind über die Forststraße und durch den Wald durch ein unerwartetes Winterwonderland gestapft – oder gerutscht, denn die beliebten Wege sind hier oft ziemlich glattgetrampelt. Beim Gasthaus zum Agnesbründl könnt ihr euch unmittelbar vor dem letzten kleinen Anstieg zu dem, was die Wiener*innen stolz Gipfel nennen, mit Punsch, Mohnnudeln, Bratwürsteln und allerhand anderen Schmankerln stärken. Aber haut nicht zu enthusiastisch rein, wenn ihr danach noch auf dem kleinen Abhang vor dem Gasthaus durch den Schnee rodeln wollt. Oben am Hermannskogel wartet übrigens die Habsburgwarte zwischen den angefröstelten Bäumen – definitiv eines unser liebsten Fotomotive für ein bisschen Winterfeeling. Zurück zum Parkplatz am Cobenzl sind wir dann noch mit einem kleinen Umweg über den Vogelsangberg und über den Latisberg, wie der Cobenzl eigentlich heißt, zurückgestapft und behaupten seither natürlich stolz, dass wir in einem Aufwasch ganze drei Gipfel bestiegen haben. Bravo!

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Gallitzinberg

So wie der Gipfel des Hermannskogels Definitionssache ist, ist auch der alpine Status des Gallitzinbergs eher relativ. Macht nichts – Schnee gibt’s hier jedenfalls, zumindest ein bisserl. Auch hierhin führen euch gleich zwei Stadtwanderwege. Nummer 4 startet in Hütteldorf bei der 49er-Station Dehnegasse und führt euch über rund sieben Kilometer hinauf zur Jubiläumswarte und retour. Die Aussichtswarte bleibt zwar aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen, aber auch zu ebener Erde bekommt ihr hier ein bisschen Winter-Idylle ab. Von der U3-Endstation Ottakring führt euch der Stadtwanderweg 4a bergauf durch den Dehnepark bis zum Schloss Wilhelminenberg, das mittlerweile ein Hotel ist. Und wo in den wärmeren Jahreszeiten die Weinreben in voller Pracht posieren, liegt euch zurzeit das winterliche Wien zu Füßen.

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Anninger

Auch der Anninger bei Mödling ist ein beliebter Hausberg der Wiener*innen. Egal ob ihr vom Parkplatz des abgebrannten Föhrenhofs oder vom Bockerl-Wirt aus startet – die Wege hinauf sind gut beschildert und unterwegs gibt’s auch abgesehen vom für Wiener Augen sonst so raren Schnee viel zu entdecken. Verschneite Waldwege und breite Forststraßen führen euch durch die winterliche Landschaft etwa am Matterhörndl vorbei, einer Gesteinsformation mit Lücke in der Mitte, durch die man früher wohl durchgekrochen ist, um Krankheiten abzustreifen. Dass das auch provisorisch gegen Viren schützt, ist nicht belegt, also keine geeignete Alternative zur MNS-Maske. Außerdem kommt ihr auch am Husarentempel vorbei. Auch wenn wir hier am liebsten stundenlang stehen und das Panorama genießen würden, war er ursprünglich nicht als Aussichtswarte gedacht, sondern als Kriegerdenkmal für die gefallenen Husaren in der Schlacht bei Aspern 1809.

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Auch ohne Schnee haben wir ein paar ausgefallene Spazierrouten in Wien für euch entdeckt. Auf unserer Winter-Dahoam-Seite bekommt ihr das volle Winter-Feeling made in Austria.

(c) Beitragsbild | Lisa Oberndorfer | 1000things

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