10. Bezirk Corona

7 Dinge, die ihr im 10. Bezirk in Corona-Zeiten machen könnt

Dienstag, 9. Februar 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

7 Dinge, die ihr im 10. Bezirk in Corona-Zeiten machen könnt

Dienstag, 9. Februar 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Herumgehen, reden, lachen, antwortet ein junger Mann in einer Am-Schauplatz-Folge (und im Kurt-Razelli-Remix) auf die Frage: Was macht man so in Favoriten? Aber da gibt es natürlich noch so einiges mehr. Deshalb haben wir uns angesehen, was ihr im 10. Bezirk auch in Corona-Zeiten so alles erleben könnt.

von Viktoria Klimpfinger

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Mit 8. Februar ist der harte Lockdown vorerst beendet. Geschäfte, körpernahe Dienstleister*innen, Museen und Tiergärten dürfen unter strengen Sicherheitsmaßnahmen wieder aufsperren, Kontaktbeschränkungen und nächtliche Ausgangssperren bleiben allerdings aufrecht und die Gastro bleibt nach wie vor auf Lieferservice und Take-Away beschränkt. Einiges ist also wieder möglich, vieles nach wie vor nicht. Deshalb haben wir uns angesehen, was ihr in diesen Tagen im 10. Bezirk unternehmen könnt.

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Böhmischer Prater

Das Erholungsgebiet des Laaer Walds ist immer gut für einen der momentan so heiß geliebten Spaziergänge. Gemütlich kann man hier durch rund 40 Hektar eingezäunte Natur schlendern und auf einer versteckten Aussichtsplattform über die Lagunenlandschaft rund um den Butterteich staunen. Wer in vierpfotiger Begleitung unterwegs ist, hat hier zwar keinen Zutritt, kann aber in der angrenzenden Hundezone Löwygrube die Hunde loslassen und bekommt auf Spazierwegen oder querfeldein durch die Gstettn auch selbst genug Auslauf und noch dazu einen einmaligen Ausblick auf die Stadt. An den Wochenenden lohnt sich übrigens – ob mit Vierbeinern oder ohne – ein Abstecher in den benachbarten Böhmischen Prater. Die Fahrgeschäfte der Vergnügungsmeile, die sich durch den Laaer Wald zieht, stehen zurzeit zwar still, aber der Schlemmertreff versorgt euch ab Mittag mit Langos, Hotdogs, Schaumbechern, Baumkuchen und so ziemlich allem, was man kulinarisch von einem Vergnügungspark erwarten kann.

Laaer Wald 216

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Kurpark Oberlaa

Nur ein paar Gehminuten entfernt, auf der anderen Seite der Bitterlichstraße, bietet auch der Kurpark Oberlaa einige Abwechslung für die bewegungshungrigen Beine. Im 19. Jahrhundert wurden hier unter widrigsten Bedingungen Ziegel produziert. Für die Wiener Internationale Gartenschau gestaltete man das längst verwilderte Areal 1974 zum Parkgelände um. Wasserspiele, Spielplätze, idyllische Teichlandschaften und sogar Alpakas machen den Spaziergang zum Allround-Erlebnis für die ganze Familie. Und sollte die Stimmung trotz Alpaka-Flausch doch ein wenig sinken, pushen sie die süßen Köstlichkeiten der Kurkonditorei Oberlaa beim unteren Parkeingang garantiert wieder nach oben.

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Stadtwanderweg 7

Wenn ihr euch die Gegend noch etwas ausgedehnter erwandern wollt, bietet sich der Stadtwanderweg 7 an, der bei der U1-Station Altes Landgut startet und endet. Etwa 15 Kilometer führen euch an der Generali Arena vorbei zur Theodor-Sickel-Gasse und zur Laaer-Berg-Straße. Ihr spaziert durch den Laaer Wald, den Böhmischen Prater, die Löwygrube und sogar den Kurpark Oberlaa – das Rundum-Laaer-Berg-Erlebnis in einem Aufwasch also. Dann wird’s deutlich ruraler, sobald ihr in die weitläufigen Oberlaaer Felder abbiegt. Ihr gelangt zum Brückenwirt in Unterlaa, wo ihr euch auch im Lockdown den Stadtwanderweg-Stempel holen könnt, und findet euch schließlich am Ufer des Liesingbachs wieder, bevor es durch die Per-Albin-Hansson-Siedlung wieder zurück zum Ausgangspunkt geht.

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Erholungsgebiet Wienerberg

Wer sich schon am Laaer Berg in eine unerwartet naturbelassene Szenerie versetzt sieht, den wird das Landschaftsschutzgebiet am Wienerberg aus den Patschen hauen. Auch hier befindet ihr euch auf einem ehemaligen Ziegelgelände, schon unter Kaiserin Maria Theresia entstand hier die erste staatliche Ziegelei. Und auch das Herzstück des Geländes, der 12 Hektar große künstliche Teich, ist ein ehemaliger Ziegelteich. Heute ist er stolzer Besitzer des größten Schilfbestands der Stadt. Das Areal erstreckt sich insgesamt auf 123 Hektar voller Naturschauspiel. Zwischen dem Rauschen der Südosttangente und der futuristischen Skyline der Wienerberg City kommt es einem fast so vor, als wäre man unabsichtlich durch irgendeinen Wandschrank direkt nach Narnia gestolpert.

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Wasserturm

Und stolpert man etwa eine Viertelstunde weiter, landet man beim Wasserturm Favoriten. Er ragt schon von Weitem auf der Kuppe des Wienerberges empor, und auch er wirkt zwischen Straßenverkehr und dicht bebautem Gebiet irgendwie aus der Zeit gefallen. Errichtet wurde er 1898/99 und sollte die höher gelegenen Gebiete Favoritens und Meidlings mit Trinkwasser versorgen. Doch nur wenige Jahre später ersetzte ihn die Zweite Wiener Hochquellenleitung. Im Sommer ist außerdem der angrenzende Wasserpark ein heißer Tipp. Aber auch ohne Gepritschel ist dieses charmante Wahrzeichen des 10. Bezirks definitiv einen Spaziergang wert.

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Mimi im Stadtelefant

Aber der Zehnte hat nicht nur Zeitreisen und Parkanlagen im Angebot. In den vergangenen Jahren ist mit dem Sonnwendviertel auf dem Areal des ehemaligen Südbahnhofs ein vielversprechendes Grätzl entstanden mit Parkanlagen, modernen Fassaden und dem einen oder anderen kulinarischen Highlight. Das Mimi im Stadtelefant versorgt euch zurzeit mit einem wechselnden Mittagsmenü aus weitgehend regionalen und saisonalen Zutaten. Für 13 Euro gibt’s eine Vorspeise, drei Hauptspeisen zum Auswählen und ein Saftl kommt auch noch dazu. Der Umwelt zuliebe kommen die Gerichte auf Wunsch sogar in Mehrwegverpackungen von Skoonu daher. Definitiv einer unserer Favoriten in Favoriten!

Bloch Bauer Promenade 23

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IKI

In direkter Nachbarschaft des Hauptbahnhofs beeindruckt auch der Erste Bank Campus mit moderner Architektur, schier endlosen Glasfronten und viel neuem Wind. Normalerweise versorgt das japanische Restaurant IKI hier die feinen Gaumen in seinem hellen, schicken Ambiente. Dass seine Sushi-, Maki- oder Ramen-Kreationen Feinspitze weit über die Grätzl-Grenzen hinaus anziehen, war eigentlich vorprogrammiert. Immerhin hat das Mochi-Team hier fleißig mitkonzipiert. Auch hier können wir es uns zurzeit nicht gemütlich machen, aber wenigstens können wir den IKI-Spirit zu Hause genießen. Telefonisch oder über den IKI-Webshop könnt ihr die Gerichte von Montag bis Freitag zwischen 11 und 19 Uhr vorbestellen und selbst abholen oder sie euch über Mjam sogar bis 21.30 Uhr direkt vor die Haustür liefern lassen. Mahlzeit!

Am Belvedere 1

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Ihr wollt noch mehr über den 10. Bezirk erfahren? Wir verraten euch ein paar weniger bekannte Geschichten rund um Favoriten. In ganz Wien vergeben wir Ende Februar übrigens unsere 1000things Awards – stimmt jetzt für eure Lieblingslokale ab!

(c) Beitragsbild | Stephan Stanzel

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