Die schönsten Ruheoasen für Spaziergänge in Wien

Sonntag, 7. Juli 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die schönsten Ruheoasen für Spaziergänge in Wien

Sonntag, 7. Juli 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Manchmal ist das Stadtgetöse einfach nur noch lästig. Der ganze Asphalt geht den Augen auf den Geist. Da kann so eine kleine Stadtflucht von Zeit zu Zeit ganz ordentliche Wunder bewirken. Wir sagen: Ab mit euch in die Natur, wo Vogelgezwitscher und Äste knacken das Einzige sind, was an euer Ohr dringt und ihr den Frühling in Wien wunderbar genießen könnt.

von Marie Amenitsch

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

UPDATE: September 2020

Raus in die Natur mit euch und das letzte Vitamin D im Spätsommer getankt.
Für die nächsten Tage wird nochmal Sonnenschein prognostiziert, den wir uns nicht entgehen lassen wollen. Für all jene, die sich die Beine vertreten möchten und es lieben Spaziergänge in Wien zu unternehmen, präsentieren wir Routen und Plätze, die sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge anbieten und mit jeder Menge Ruhe verwöhnen.

Donaukanal und dritter Bezirk

Immer wieder aufs Neue schlagen wir unsere Wege Richtung Donaukanal ein, kommt doch hier so wunderbare Entspannung auf und man hat immer was zu entdecken. Warum also nicht mal die gewohnte Uferseite wechseln, oder einen anderen Ausgangspunkt wählen? Wer flussaufwärts Richtung Prater blickend auf der rechten Seite bleibt, kann anschließend eine Tour durch den dritten Bezirk, vorbei am Hundertwasserhaus und Radetzky Platz einlegen. Vergesst eure Kamera nicht, es gibt viele Ecken und Fassaden, die sich gut vor der Linse machen.

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Neustift am Walde

Kaum zu glauben, dass auch Neustift immer noch zu Wien zählt, schlägt einem doch schon beim Aussteigen aus dem Bus das Gefühl von Natur und Kleinstadtidylle entgegen. Wir empfehlen es, mit den Öffis (Busse der Linie 35A)  den Weg in den 19. Bezirk einzuschlagen, um dort direkt mit einem Spaziergang in Richtung der Weinberge zu starten. Auf den zahlreichen Spazierwegen warten neben jeder Menge frischer Luft auch traumhafter Ausblick auf die Stadt auf euch, welcher die Vorfreude auf den nächsten Sommer gleich noch größer macht. Wer Lust auf eine längere Wanderung hat, sollte sich den Stadtwanderweg 2 vorknöpfen.

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Prater Hauptallee

Auch die klassische Route der Prater Hauptallee darf in dieser Aufzählung nicht fehlen. Egal ob mit der 1er Bim bis zur Endstation oder bequem vom Praterstern weg, auf den 4,4 Kilometern der schnurgeraden Allee lässt es sich zwischen den zahlreichen und mehrreihigen Kastanienbäumen immer gut Frischluft tanken. Nicht nur das Riesenrad, das immer wieder durch die hohen Bäume blitzt, lassen wohl das Herzen eines jeden Wien-Liebhabers höher schlagen. Das Lusthaus, das sich am südöstlichen Ende der Prater Hauptallee nahe der Galopprennbahn Freudenau befindet, verspricht außerdem  kulinarische Köstlichkeiten in edler Location und bietet sich für einen entspannten Kaffee hervorragend an.

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Mühl- und Schillerwasser

Wer nach Ruheoasen in Wien zum Sonne im Spätsommer tanken sucht, dem sei auch die Kombi aus Mühl- und Schillerwasser ans Herz zu legen. Ersteres gliedert sich in ein Oberes und Unteres Schillerwasser, belohnt mit Naturidylle und ihr könnt euch den Ufern entlang spazierend in der Stille der Landschaft entführen. Idealerweise kommt man mit dem Radl hin, aber auch mit den Öffis gelangt man zum Ziel, jedoch verkehren diese hier nicht ganz so regelmäßig. Es werden euch gemütliche Plätzchen geboten, aber auch Flecken für Sonnenanbeter gibt es zu Genüge. Das Schillerwasser, ebenfalls im 22. Bezirk, punktet neben seiner Unberührtheit zudem mit einer Bushaltestelle (Schillwasserweg) in unmittelbarer Nähe.

Kleiner Tipp am Rande: Verpflegung und alles, was man für einen gelungenen Aufenthalt benötigt, gleich mit einpacken, da es in unmittelbarer Nähe keine Einkaufsmöglichkeiten gibt.

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Lainzer Tiergarten

Ein bisschen Erholung in den Ausläufern des Wienerwaldes? Bitte, der Lainzer Tiergarten lockt mit allerlei am Rande der Großstadt. Das ehemalige kaiserliche Jagdrevier bietet eine tolle Gelegenheit Natur zu genießen und zu entdecken. Es stehen den Besuchern neben einer Vielzahl von Wegen, zwei Erlebnispfade zur Auswahl, wobei man Interessantes zum Thema Pflanzen und Tiere, aber auch Geschichtliches über den Lainzer Tiergarten selbst erfährt. In unregelmäßigen Abständen werden Exkursionen angeboten, welche unter anderem Themen beinhalten wie „Erlebe den Urwald von morgen“, „Streifzug Vogelstimmen“ oder auch für Kinder sehr spannend – die Fledermaus Tour, wobei mittels Ultraschalldetektoren Fledermäuse aufgespürt werden.

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Servitenviertel

Klein aber oho! Mit dem wunderbaren Servitenviertel und der gleichnamigen Gasse findet man garantiert eine der schönsten Gegenden in ganz Wien, in der Eleganz, Gemütlichkeit und Geschichtsträchtigkeit aufeinandertreffen. Besonders in den letzten Jahren haben einige hippe Cafés und Lokale dem Grätzl ihren eigenen Charme verleiht und wer einfach mal die Seele baumeln lassen möchte, spontan seinen Gusto folgen möchte oder Lust auf Schaufensterbummel hat, der ist hier bestens aufgehoben.
Da wäre zum Beispiel das französische Kleinod La Mercerie – Ruheoase im französischen Stil, die Suppenwirtschaft – reichhaltiges, kreatives und preiswertes Mittagessen, die Xocolat Manufaktur – absolute Empfehlung für alle Naschkatzen, Caffè a Casa – im Rennen um den besten Kaffee der Stadt weit vorne mit dabei, das Leo – österreichische Schmankerln und süßer Gastgarten oder auch die Ristorante Scale – eine Ode an die italienische Küche.

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Außerdem zahlt sich ein Blick in die Servitenkirche garantiert aus. Den Blick nach oben gerichtet, begeistern die historischen Bauten und Fassaden, die auch dezent an Paris erinnern.

Ziemlich versteckt, in der Seegasse gelegen, findet man mit dem Jüdischen Friedhof Rossau außerdem den ältesten jüdischen Friedhof Wiens und einen besonders mystischen, aber stimmungsvollen Ort. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde wurden zwischen 1540 und 1783 in dem 2.000 Quadratmeter großen Areal begraben. Zugänglich ist der Friedhof über das heutige Seniorenheim in der Seegasse 9-11.

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Na, Lust bekommen neue Plätze und Ecken in eurer Lieblingsstadt zu entdecken? Hier findet ihr noch wesentlich mehr To Dos. Wir verraten euch außerdem herrliche Naherholungsgebiete in und um Wien.

(c) Beitragbsild | Lisa Oberndorfer | 1000things

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