Porn Film Festival

Der Porno als Kunstform auf und abseits der Leinwand

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

Wien zeigt sich auch heuer wieder von seiner sexy und verruchten Seite. Die Stadt hat einen besonderen sowie stark geschichtlich geprägten Bezug zur Erotik. Seit zwei Jahren gibt es ein Festival, das Liebe, Lust und Leidenschaft huldigt.

Es lebe die sexuelle Freiheit!

Fast alle sind wohl schon einmal mehr oder weniger zufällig auf einen Porno im Internet gestoßen. Das ursprüngliche Schmuddelbild im Kopf bei dem Wort „Porno“ ist schon lange einer Form der sexuellen Freiheit und Diversität in allen Formen gewichen. Aber dennoch stolpert man immer wieder auf Unverständnis oder muss das Künstlerische daran erläutern.
Schon in den Jahren von 2014 bis 2016 sah man anhand des Transition Queer Minorities Film Festivals in Wien, dass es ein reges Interesse daran gibt, sich mit Sex abseits des frivolen Stigmas auseinanderzusetzen. Auf sensible Weise behandelt das Festival also nicht nur den Porno als Kunstform, sondern seine Überschneidungen mit Fragen aus dem Bereich Gender, Feminismus, Queer Theory und Politik.

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Wann, wo, wie, was

Das Porn Film Festival läuft von 1. bis 4. Oktober 2020 in verschiedenen Locations: dem Schikaneder und dem Top Kino, begleitende Events gibt’s im Cafe Gugg, wie etwa einen Workshop mit Elif Gül zum Thema „What is sex?“ oder eine Lesung von Christine Nagl zum Thema „What is sex work (not)?“, und in der Galerie Improper Walls läuft die begleitende Ausstellung „The (in)escapable monotony of pornographic representations“. Macht euch darauf gefasst, dass die Grenzen zwischen Kunst und Sex verwischen werden und ihr euch am Ende fragt: Was ist Porno überhaupt?

Es ist wichtig, dass jeder Gast die Richtlinien des Festivals einhält. Dabei geht es vor allem um Respekt und das richtige Benehmen. Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie haben hier keinen Platz sowie Diskriminierung in jeglicher Form. Alle Besucherinnen und Besucher sollen sich gleichermaßen wohl fühlen.

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Pornos von kurz bis lang

Einen Vorgeschmack liefern am ersten Tag ab 17 Uhr im Schikaneder zehn Porno-Kurzfilme. In den nächsten Tag gibt’s dann Kurz-Pornos zu unterschiedlichen Vorlieben und Kategorien. Dazwischen kommt mit Dokumentationen wie Female Ejaculation & Other Mysteries of the Universe etwa eine Meta-Ebene dazu. Außerdem gibt es auch Porno-Fiction in Spielfilmlänge, wie Conscious Dream von Morgana Mayer oder Fucking against Fascism & Goddess Ckiara’s Temple. Die begleitenden Parties, auf denen wir in den vergangenen Jahren gerne miteinander gefeiert haben, mussten dieses Jahr leider Corona-bedingt abgesagt werden. Aber dennoch wird auch das diesjährige Porn Film Festival sicher ein eindrucksvolles Event!

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Apropos Kinos: Wir zeigen euch unsere liebsten Kinos in Wien abseits des Mainstreams. Außerdem inspirieren wir euch auf unserer Herbst-dahoam-Seite für euren Herbst in Österreich.

(c) Beitragsbild | Kilyan Sockalingum | Unsplash

Hier entlang zur Website!

Was kostet's?

Regular Single Ticket: 9 €

Öffnungszeiten

1. – 4. Oktober 2020

  • Location
  • Schikaneder: Margaretenstraße 22-24, 1040 Wien
  • TopKino: Rahlgasse 1, 1060 Wien
  • Café Das Gugg: Heumühlgasse 14, 1040 Wien
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