Wiener Produkte – Teil 1 – Süßes Wien

Donnerstag, 5. November 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wiener Produkte – Teil 1 – Süßes Wien

Donnerstag, 5. November 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die Vielfalt Wiens wird einmal mehr bestätigt, wenn man sich auf die Suche nach Manufakturen macht, deren Erzeugnisse ihren Ursprung in Wien haben. In unserer Serie Wiener Produkte wollen wir euch einige dieser präsentieren. Den Anfang macht Süßes aus Wien.

von Marie Amenitsch & Luisa Lutter

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Liebe geht durch den Magen, finden auch wir. Deshalb haben wir uns mit Blick auf die süßesten Manufakturen Wiens einmal mehr in die Stadt und ihre unglaubliche Vielfalt verliebt. Wir präsentieren euch Geschäfte und Locations, die mit Produkten verwöhnen, die nicht nur das Herz aller Naschkatzen höher schlagen lassen. Und um die zu genießen, müsst ihr nicht bis zum Ende des Lockdowns warten, denn ihr könnt die Köstlichkeiten teils über Webshops direkt zu euch nach Hause bestellen und teils vor Ort abholen.

Zuckerlwerkstatt

Die Zuckerlwerkstatt im Herzen Wiens lädt ein, in eine Welt der kreativen Süßigkeiten abzutauchen. Hier gilt das Naschen als Kunstform und süße Glücksmomente und Köstlichkeiten garantieren strahlende Augen bei Jung und Alt. Die Bonbon-Manufaktur beeindruckt schon von außen mit den Auslagen voller bunter und kreativ gestalteter handgemachter Zuckerl und Lollies. Nicht nur der Genuss, auch die aktive Gestaltung findet hier bei der eigenen Bonbon-Kreation ihren Raum. Namen und Logos werden auf Wunsch in personalisierte Zuckerl integriert und der Geschmack kann selbst gewählt werden. Ob als Geschenk oder nette Aufmerksamkeit – mit einer individuell gestalteten Süßigkeit macht ihr bestimmt Eindruck und der Fantasie bei der Gestaltung sind fast keine Grenzen gesetzt. Wenn das Geschäft geöffnet ist, bekommt man häufig den Entstehungsprozess der Zuckerln live mit.

Herrengasse 6-8, 1010

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NOBNOBs

Auch im 7. Bezirk werden von Hand Zuckerln und Schlecker in verschiedensten Geschmacksrichtungen und bunten Farben fabriziert. Hinter dem Unternehmen mit dem witzigen Namen – manchen von euch ist vielleicht schon aufgefallen, dass er quasi Bonbons rückwärts bedeutet – steht Stephan Putick, für den schon früh feststand, dass er in der Gastronomie tätig sein will. Auf die Idee einer Zuckerlmanufaktur kam er erst während seiner Studienzeit. Für seine Produktion verwendet er ausschließlich natürliche Farben aus Lebensmitteln, soweit möglich ätherische Öle aus naturbelassener Landwirtschaft, und Zucker und Glukose aus Österreich. Mit etwas Glück könnt ihr Stephan Putick bei eurem Besuch nach dem Lockdown dabei zusehen, wie er in seiner Schauproduktion die farbenfrohen Süßigkeiten herstellt.

Neubaugasse 80, 1070

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Wiener Honig

Hinter dem Wiener Honig stehen ein Wiener und ein Hamburger, die ihre Begeisterung für Wiener Bio-Honig verbindet. Dank des Ideenreichtums der beiden Unternehmer zeichnet sich das Sortiment durch eine breitgefächerte Auswahl an Honigsorten aus – Apfelstrudel, Mohn-Zitrone, Orange-Nelke, Honig von der Edelkastanienblüte, Waldhonig, Akazienblüten-Honig oder tiefdunkler Waldhonig. Der Honig ist, im Vergleich zu seinen Kollegen im Supermarkt, mit wesentlich weniger mit Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden belastet. Zudem haben die Bienen die Möglichkeit, sich selbst aussuchen können, wie sie ihre Waben bauen. Außerdem wird nur BIO-zertifiziertes Wachs genutzt und für die Bienen verwendet. Der Honig ist in ausgewählten Wiener Geschäften und Hotels erhältlich.

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CupCakes Wien

Renate Gruber war jahrelang als Grafikdesignerin tätig und verzaubert seit 2010 mit ihrem ausgeprägten Sinn für das Schöne eine breite Kundschaft – mittlerweile aber in Form von Torten und Cupcakes. Bei den farbenfrohen und liebevoll gestalteten Mehlspeisen isst das Auge stets mit und in der Produktion setzt Gruber auf Nachhaltigkeit, natürliche Rohstoffe und weitgehend saisonale Produkte. Genauso zuckersüß wie die Törtchen selbst ist auch das CupCakes-Geschäftslokal im 8. Bezirk. Derzeit werden die CupCakes in ganz Wien geliefert.

Albertgasse 17, 1080

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Crème de la Crème

Einen Ausflug auf Wolke sieben für alle Naschkatzen verspricht das charmante Konditorei-Café Crème de la Crème. Angefangen hat alles mit der Julie Pop Bakery. Unter diesem Namen stellte Julia Kilarski zusammen mit ihrer Mutter süße Kuchen mit Stil in den unterschiedlichsten Geschmackssorten und optischen Ausführungen her. Das Mutter-Tochter-Duo bietet nach wie vor Cakepop-Kurse an und man kann auch weiterhin Cakepops bestellen. Aber mittlerweile ist Julia stärker auf ihr Nachfolge-Projekt konzentriert. Bei Crème de la Crème gibt’s feine handgemachte Pâtisserie, Frühstück mit hausgemachtem Brot und selbstgemachter Marmelade und mehr. Die Pâtisserie ist für Take-away geöffnet.

Lange Gasse 76, 1080

(c) 1000things

Leschanz

Die Leschanz Schokolade-Manufaktur bezeichnet sich selbst gerne als „Wiener Schokolade-König“. Das ist nicht so verkehrt, finden wir, begeistert das Geschäftslokal doch mit einer umfangreichen, feinen Schokoladenauswahl und das auch noch in historischem Ambiente. Chocolatier Wolfgang Leschanz hat sich 2004 seinen Traum erfüllt und aus einem ehemaligen Knopfgeschäft im 1. Bezirk eine wahre Schokoladenoase geschaffen. Das Geschäftslokal existiert bereits seit 1844 und war zu Habsburger-Zeiten der „Knopfkönig“ und k.u.k. Hoflieferant. Allein das originale Interieur ist also einen Besuch wert. Aber der Schoko-Brunnen vor Ort, dank dem man ab und an spontan mal eine Schoko-Erdbeere einwerfen kann, ist auch nicht schlecht. Die Schokoladenkreationen des Familienunternehmens entstehen in der Schokoladen-Fabrik in der Mollardgasse in Mariahilf.

Freisingergasse 1, 1010

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Schuberts

Wer auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Alternative zu den klassischen Marmeladen und Brotaufstrichen ist, der sollte dem Feinkostladen Schuberts einen Besuch abstatten. Dieser produziert seit 2003 handgerührten Fruchtaufstriche her, in süßen und pikanten Variationen sowie extravaganten Sorten wie „Scharfe Himbeere“. Die Marmelade schmeckt einfach köstlich und die dafür verwendeten Früchte verstecken sich nicht, wie es so oft der Fall ist, hinter künstlichen Inhaltsstoffen, Farbzusätzen oder Geschmacksverstärkern. Die Zutaten für die Fruchtaufstriche werden schonend eingekocht und mit Apfelpektin geliert. Außerdem gibt’s feine Chutneys, herzhafte Kompotte und allerlei Eingelegtes.

Franzensgasse 23, 1050

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Weiter geht’s in unserer Serie mit der Wiener Modewelt. Noch mehr Süßes erwartet euch in Wiens ausgefallenen Süßwaren-Geschäften oder in unserem Artikel über kultige Wiener Schokolade-Geschäfte.

(c) Beitragsbild | Lisa Oberndorfer

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