yppenplatz outdoor

Plätze zum Flanieren in Wien

Sonntag, 9. August 2020 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Plätze zum Flanieren in Wien

Sonntag, 9. August 2020 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Gibt es etwas Schöneres, als ganz entspannt auf einem Weg entlang zu flanieren, die Blätter rascheln zu hören, den Wind auf der Haut zu spüren und sich von der Sonne küssen zu lassen? Wo ihr solche Orte zum Flanieren in Wien findet, verraten wir euch nachstehend.

von Luisa Lutter

*Wir wollen euch auch während des zweiten Lockdowns inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Flanieren ist etwas ganz besonders. Es bedeutet, dass man sich Zeit nimmt und ohne bestimmtes Ziel umher schlendert. Dabei entdeckt man oft die schönsten Ecken und Winkel einer Stadt. Wir möchten euch hier einige schöne Plätze zum Flanieren ans Herz legen und hoffen, dass ihr die Strecken mit wachem Auge genießen und allerhand erspähen könnt. Fröhliches Flanieren euch!

Rund um den Yppenplatz und vorbei am Brunnenmarkt

Wir starten sogleich in ein turbulentes und sehr quirliges Plätzchen zum Flanieren in Wien. Rund um den Yppenplatz gibt es allerhand zu entdecken und egal, ob man sich bei einem der vielen Cafés am Platz für den Weg einen Kaffee to go holen möchte oder lieber kleine Zwischenstopps auf dem Brunnenmarkt einlegen möchte, auf dieser Tour wird es nie langweilig. Am besten startet ihr direkt beim Yppenplatz und umrundet diesen einmal. Vielleicht fällt euch ja das ein oder andere besondere Gebäude auf, denn es tut sich viel vor Ort. Wir mögen zum Beispiel die Paradice Board Game Bar sehr. Nachdem ihr euch dort einige Eindrücke geholt habt, taucht ihr ein in das wuselige Treiben auf dem Brunnenmarkt. Ein bisschen Urlaubsstimmung à la Marokko kommt garantiert auf und man verfällt quasi wie von selbst in einen entspannten Flanier-Modus.

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Landstraßer Hauptstraße und Sünnhof

Die Landstraßer Hauptstraße wirkt auf den ersten Blick nur bedingt geeignet zum Flanieren, sofern man bei der U-Bahn-Station Wien Mitte heraus kommt. Ihr biegt jedoch gleich ab und steckt vielleicht auf dem Weg noch den Kopf bei Josephs Brot hinein, für eine kleine Wegzehrung. Nach ein paar hundert Metern steht ihr schon vor dem Sünnhof. Hier könnt ihr eure Handys zücken, denn es erwartet euch eine stimmungsvolle Kulisse. Es ist euch überlassen, ob ihr durch die Gasse flanieren möchtet oder lieber weiter entlang der kleinen Läden und Geschäfte auf der Landstraßer Hauptstraße gehen möchtet. Legt auf jeden Fall noch eine Pause beim Rochusmarkt ein. Flaniert außerdem durch die noblen Häuserzeilen in Richtung des Arenbergparks. Dort steht noch einer der Wiener Flaktürme, zu dessen Fuß reges Parktreiben zu beobachten ist. Wir sind immer wieder überrascht darüber, was der 3. Bezirk alles zu bieten hat und entdecken jedes Mal neue und versteckte Gassen und Lokalitäten. Wir hoffen, es geht euch ebenfalls so.

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Von der Hauptuni bis zur Hofburg

Ihr wollt direkt ansetzen und sagen, dass das doch eine gängige Route ist? Aber Hand auf’s Herz, habt ihr euch wirklich schon einmal die Zeit genommen wirklich dort entlang zu flanieren? Den Test können wir leicht machen und fragen einfach: Kennt ihr schon den Gastgarten vom Café Diglas im Schottenstift? Eine kleine Stadtoase mitten im Tumult. Bevor ihr zur Freyung abbiegt, schlendert unbedingt noch durch die wunderschöne Passage vom Palais Ferstel. Auch wenn ihr schon viele Fotos von dort habt, mit bewusstem Auge und Blick für die Details und Verzierungen kann man auch dort alles nochmal mit frischem Auge neu erleben. Weiter geht es bis zum Michaelerplatz und dort biegt ihr rechts von der katholischen Kirche St. Michael in eine kleine Passage ein. Ihr gelangt in einen romantischen Innenhof und kommt bei der Habsburgergasse wieder heraus. Von dort aus würden wir euch empfehlen, das Flanieren selbst in die Hand zu nehmen. Der 1. Bezirk wartet mit so vielen Hinterhöfen und wunderschönen Fassaden auf, dass einem ganz schwindelig werden kann. Bis vor kurzem wusste die Redaktion zum Beispiel nur bedingt von einem wahren Geheimtipp, der stets verzückt. Bei Lederleitner im Börsegebäude taucht man sprichwörtlich ab. Es geht in die Kellergewölbe einer alten Markthalle unter der Börse. Euch erwarten dort exotische Blumen und generell viel Grün, das den Pflanzenliebhaber und -liebhaberinnen das Herz höher schlagen lässt. Bringt unbedingt etwas mehr Zeit mit, denn es gibt viel zu entdecken.

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Prächtige Praterstraße und Prater Hauptallee

Nun taucht ihr in die grüne Lunge der Leopoldstadt ab: Die Prater Hauptallee eignet sich ideal zum Flanieren in Wien. Hier wird um einen herum gejoggt, gepicknickt, auf der Wiese gespielt und Hund ausgeführt. Es treffen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander und es ist eine Freude dem Gewusel zuzusehen, während man selber ganz entspannt flaniert und die frische Luft einsaugt. Im Anschluss geht es weiter auf die befahrene Praterstraße. Hier wird dem Auge wieder mehr Geschäftsfläche geboten, anstatt grüne Wiesen und Co. Egal, ob ihr euch beim Balthasar Kaffee etwas zu trinken holt oder zuvor noch beim Dogenhof und dem dazugehörigen Supersense in Verzückung geratet, es gibt viel zu entdecken. Geht die Praterstraße unbedingt in voller Länge entlang, denn am Ende wartet noch eine süße Überraschung auf euch. Beim Ramasuri wartet ein herrlicher Gastgarten mit Kopfsteinpflaster auf euch. Man blickt auf das Nestroy-Denkmal direkt vis-à-vis und fühlt sich, mit einem Drink in der Hand, auf magische Weise etwas nach Frankreich versetzt.

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Entlang des Donaukanals

Und so gelangen wir auch direkt im Anschluss schon an den Donaukanal. Dieser darf als Flaniermeile in Wien natürlich nicht fehlen. Wir möchten euch aber nicht zu den gängigen Hotspots rund um Tel Aviv Beach und Strandbar Herrmann führen, sondern lieber das Augenmerk auf die Strecke zwischen den U-Bahn-Stationen Roßauer Lände und Friedensbrücke richten. Es gibt in dieser Ecke nämlich viele neue Spots, die Lust machen, den Donaukanal kulinarisch neu zu erkunden. Ins Flanieren kommt man übrigens wie von selbst, da es viele Graffitis an den Wänden zu bestaunen gibt. Rund um das Werk gibt es ebenfalls viel zu erkunden, da dort zur Zeit kulturelle Events im Outdoor-Bereich stattfinden. Wichtig: Streckenweise ist der Donaukanal als Fairness-Zone ausgeschrieben. Ob man nun auf dem Rad, zu Fuß, auf einem Roller oder sonst wie unterwegs ist: Man nimmt Rücksicht aufeinander.

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Flanieren in der Kettenbrückengasse hat auch seine Reize. Wir haben uns einmal auf eine Tour begeben. Flanieren kann man ansonsten auch gut bei der Kunstmeile Krems. Und wer wissen mag, wo Ex-Bürgermeister Michael Häupls Lieblingsplätze in Wien liegen, sollte bei uns am Blog vorbei schauen.

(c) Beitragsbild | Luisa Lutter | 1000things

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