Alleine in Wien

Was man alleine in Wien machen kann

Freitag, 14. Februar 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Was man alleine in Wien machen kann

Freitag, 14. Februar 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Oftmals hat man zwischen zwei Geschäftsterminen, Univorlesungen oder Verabredung ein bis zwei Stunden Luft. Nach Hause fahren würde sich nicht auszahlen, doch was soll man nun bloß anstellen? Aus diesem Grund haben wir ein paar feine Aktivitäten für euch gesammelt, wie ihr mit euch selbst eine schöne Zeit verbringt.

von 1000things Redaktion

*Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus verändern unser soziales Leben im Moment entscheidend, das ist uns von 1000things durchaus bewusst. Daher sind wir beständig dabei, unsere Inhalte an die momentane Situation anzupassen, um euch dennoch weiterhin den Umständen entsprechend zu informieren und zu inspirieren. Falls in unseren Artikeln bestimmte Locations empfohlen werden, solltet ihr sicherheitshalber immer ihre Website checken, ob sie zurzeit geöffnet haben. Wir bemühen uns, die Artikel möglichst aktuell zu halten, bitten aber um Nachsicht – die Situation ist auch für uns eine ganz neue.

Ob nun gewollt, oder nicht: wir alle sind hie und da mal alleine in Wien unterwegs. Damit ihr euch in dieser Zeit nicht langweilt und die Stadt in vollen Zügen genießen könnt, haben wir einen Guide zusammengestellt, damit ihr die Momente alleine so richtig auskosten könnt.

Auf einer Parkbank in der Sonne lesen

Sich Zeit für ein gutes Buch nehmen ist etwas, das man einfach viel zu selten macht. Man besorgt sich ein paar interessante Werke und ist voller Tatendrang, den literarischen Horizont wieder etwas zu erweitern. Doch wenn sie erst mal im Regal stehen, haben wir dann keine Zeit zum Lesen. Also nehmt euch am besten bewusst Zeit für euch selbst, pflanzt euch auf ein sonniges Bänkchen an den Ufern des Donaukanals und taucht ein in ein neues Leseabenteuer. Ihr werdet es garantiert nicht bereuen. Ein richtig cooles Buch, das wir selbst erst vor kurzem gelesen haben, ist etwa The subtle art of not giving a f*ck. Absolut empfehlenswert! Außerdem sind auch der historische Roman Winter in Wien und seine Fortsetzung sehr zu empfehlen. Falls ihr noch mehr Starthilfe braucht, verraten wir euch gerne unsere persönlichen Lese-Highlights.

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Yoga ausprobieren

Egal ob Sportmuffel oder Fitnessfreak: So ein bisschen körperliche Betätigung tut nicht nur gut, sondern kann auch richtig Spaß machen. Und wenn nicht, dann hat man vielleicht einfach noch nicht die eine Sportart für sich selbst gefunden. Wer noch nicht auf die Yoga-Welle aufgesprungen ist, könnte sich da mal heranwagen. Von der Regierung wird im Moment allerdings empfohlen, größere Fitnessstudios zu meiden, um die Ansteckungsgefahr einzudämmen. Als Alternative könnt ihr Yoga auch ganz einfach in euren eigenen vier Wänden praktizieren, indem ihr euch zum Beispiel von Youtube-Tutorials oder Yoga-Büchern anleiten lasst.

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Die Herzensstadt mit dem Rad erkunden

Ein Fahrrad in Wien zu haben, zahlt sich wirklich aus. Man ist an keine Fahrzeiten gebunden, macht Bewegung und erspart sich an heißen Sommertagen die stickigen Öffis. Weil ein Rad allerdings weit mehr als bloß ein Fortbewegungsmittel ist, solltet ihr Wien unbedingt mal am Sattel eures Rades entdecken. Gerne zeigen wir euch ein paar schöne Radwege in Wien, auf denen ihr die schöne Naturkulisse bestaunen könnt.

Neues Erkunden – Orte, an denen man noch nie in Wien war

„Neu ist immer besser“, sagt ja schon Barney Stinson in How I Met Your Mother. Und auch wenn wir das so nicht immer unterschreiben würden, tut es dennoch ab und zu gut, etwas total Neues auszuprobieren oder zu erkunden. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es in Wien einen Hafen mit riesigen Getreidespeichern, einen Friedhof der Namenlosen oder einen begehbaren ehemaligen Luftschutzbunker gibt? Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir diese Entdeckungen gemacht haben. Wenn ihr ein bisschen Touristin oder Tourist in der eigenen Stadt spielen wollt und Orte wie diese selbst betrachten möchtet, dann haben wir eine ausgiebige Liste, die nur darauf wartet von euch besucht zu werden. Außerdem könnt ihr euch auch auf die Suche nach Wiens schönsten Fassaden und Graffiti-Kunstwerken machen.

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Luftschutzbunker im Arne-Carlsson-Park (c) Marie Amenitsch | 1000things

Einen ausgiebigen Spaziergang machen

Wir alle kennen unser Grätzl in- und auswendig, wissen welche Parks in der Umgebung liegen, wo man gut draußen sitzen kann und wo der Kaffee am besten schmeckt. Satt gesehen von den immer gleichen Gassen, haben wir letztens – zugegebenermaßen völlig planlos – eine uns bisher unbekannte Route eingeschlagen, sind mal links, dann rechts, schließlich wieder links gegangen, bis wir bei einem „Hey, wo bin ich denn hier? Die Gegend kenne ich ja gar nicht!“-Moment gelandet sind. Weil man beim Spazierengehen so viel von unserer schönen Stadt kennenlernt und es schon lange nicht mehr das „Laufen für Faule“ ist, haben wir ein paar zauberhafte Spaziergängen in Wien für euch, wenn ihr mal wieder alleine in Wien unterwegs seid und ein paar andere Gegenden entdecken wollt.

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Die Kamera auspacken und fotografieren gehen

Tolle Fotos von bezaubernden Orten zu schießen ist etwas, das wir garantiert nicht nur im Urlaub in exotischen Ländern tun sollten, sondern auch viel öfter im Alltag. Wenn ihr eine feine Kamera habt, die zwar viel Geld gekostet hat aber abgesehen von den paar Trips im Jahr im Schrank verstaubt, so solltet ihr diese unbedingt öfters zücken. Wenn in eurem Freundeskreis sonst niemand fotografiebegeistert ist, könnt ihr euch ja auch alleine in Wien auf eine kleine fotografische Reise mit eurer Kamera begeben und nach einem intensiven Fotowalk zuhause die soeben geschossenen Bilder entspannt am Laptop bei einer Tasse heißen Tees oder einem Gläschen Spritzwein bearbeiten – ein perfektes, sehr gemütliches Abendprogramm.

alleine in wien

(c) Lisa Panzenböck

Wien von seinen Schattenseiten kennenlernen

Ihr wollt lieber geführt durch Wien spazieren? Dann empfehlen wir euch definitiv, eine der SHADES TOURS zu besuchen. Dabei führen von Obdachlosigkeit, Sucht oder Flucht betroffene Guides zu ihren wichtigsten Punkten in Wien und klären bei den jeweiligen Thementouren über das Leben auf der Straße, den Umgang mit Sucht oder die Hürden und Herausforderungen von Geflüchteten auf. Auch wenn ihr euch alleine zu einer der Touren anmeldet, fühlt ihr euch dank der freundlichen und offenen Guides sicher wohl in der Gruppe. Ihr könnt jederzeit Fragen stellen und kommt definitiv mit anderen ins Gespräch.

Shades Tours Flucht

Wir haben in Wien die Tour zum Thema „Flucht & Integration“ mit Kenan besucht. (c) Ines Futterknecht | 1000things

Herzlich lachen beim PowerPoint-Karaoke

Zugegeben: Alleine in eine Bar zu gehen, ist vielleicht zunächst nicht unbedingt etwas, das man gerne alleine macht. Aber wie wäre es, wenn ihr alleine in eine Bar geht, um anderen dabei zuzusehen, wie sie PowerPoint-Präsentationen improvisieren? Die Slam-Veranstalter FOMP organisieren regelmäßig PowerPoint-Karaoke-Abende, bei denen meistens acht Teilnehmende nacheinander spontane Präsentationen halten, die sie das erste Mal sehen, wenn sie auf der Bühne stehen. Sind dann auch noch so skurrile Themen wie etwa das Paarungsverhalten von Igeln dabei, ist Lachmuskelkater vorprogrammiert. Dank der offenen und herzlichen Stimmung, die von Moderator Fabian Navarro, aber auch vom Publikum selbst ausgeht, fühlt man sich hier auch alleine sehr wohl und hat mit Sicherheit einen lustigen Abend. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus mussten die Veranstalter aber sicherheitshalber einige Einschränkungen vornehmen. Genaueres könnt ihr auf ihrer Facebook-Seite nachlesen:

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Ihr wollt es euch lieber zuhause gemütlich machen? Wir haben ein paar wunderbare Bücher, in denen Wien einen tragende Rolle spielt, gefunden. Damit könnt ihr es euch Hygge-mäßig gemütlich machen. Was es damit auf sich hat, verraten wir euch ebenfalls gerne.

(c) Beitragsbild | 1000things

(c) Facebook-Bild | Daniel Gmeiner | Instagram

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