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Was man alleine in Wien machen kann

Freitag, 14. Februar 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Was man alleine in Wien machen kann

Freitag, 14. Februar 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Manchmal muss man einfach raus an die Luft, am liebsten spontan und hin und wieder auch ganz gerne alleine. Doch was soll man nun bloß anstellen? Aus diesem Grund haben wir ein paar feine Aktivitäten für euch gesammelt, wie ihr mit euch selbst eine schöne Zeit verbringt.

von 1000things-Redaktion

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

UPDATE: Dezember 2020

Ob nun gewollt, oder nicht: Wir alle sind hie und da mal alleine in Wien unterwegs. Damit ihr euch in dieser Zeit nicht langweilt und die Stadt in vollen Zügen genießen könnt, haben wir einen Guide zusammengestellt, damit ihr die Momente alleine so richtig auskosten könnt.

Durchs Museum schlendern

Ein Museumsbesuch kann auch alleine ziemlich viel Spaß machen. Immerhin könnt ihr dabei in eurem ganz eigenen Tempo durch die Räume streifen, bei einzelnen Exponaten, die euch besonders interessieren, so lange verweilen, wie ihr wollt, und euch ganz der Kunst und euren eigenen Gedanken hingeben. Kein Zeitdruck, kein Smalltalk und niemand, der euch drängt. Für alle, die jetzt noch nicht so recht wissen wohin, haben wir ein paar der skurrilsten Museen der Stadt aufgetrieben.

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Das Homeoffice ins Hilton verlegen

Wir alle kennen das: Zuhause fällt uns irgendwann die Decke auf den Kopf, ins Büro fahren kann derzeit auch nicht viel und für Homeoffice im Park sind die Temperaturen dann doch zu ungemütlich. Wir haben deshalb einen ganz besonderen Tipp für euch: In den Wiener Hilton Hotels könnt ihr für 40 Euro pro Tag eines der Hotelzimmer zum Arbeiten mieten. Dabei sind WLAN und die Tee- und Kaffeemöglichkeiten im Zimmer inkludiert. Wem neben der Büro-Atmosphäre auch die Besuche im Fitnesscenter fehlen, der sollte sich die Five Feet to Fitness Zimmer anschauen. Die verfügen nämlich über ein Mini-Fitnessstudio mit elf verschiedenen Geräteoptionen und Bildschirmen, die verschiedene Trainingsvideos zeigen. Von Krafttraining über Kardio und Yoga bis hin zu HIIT-Programmen ist hier zum Preis von 45 Euro pro Tag  also so ziemlich alles drin. Reservieren könnt ihr die Homeoffice-Zimmer über die Rezeption per E-Mail in den Standorten Hilton Vienna Park, Hilton Vienna Plaza und Hilton Vienna Danube Waterfront. Die Five Feet to Fitness Zimmer gibt’s allerdings ausschließlich im neu renovierten Hilton Vienna Park.

(c) Hilton Vienna Park

Die Herzensstadt mit dem Rad erkunden

Ein Fahrrad in Wien zu haben, zahlt sich wirklich aus. Man ist an keine Fahrzeiten gebunden und macht Bewegung. Weil ein Rad allerdings weit mehr als bloß ein Fortbewegungsmittel ist, solltet ihr Wien unbedingt mal am Sattel eures Rades entdecken. Gerne zeigen wir euch ein paar schöne Radwege in Wien, auf denen ihr die schöne Naturkulisse bestaunen könnt.

Yoga ausprobieren

Egal ob Sportmuffel oder Fitnessfreak: So ein bisschen körperliche Betätigung tut nicht nur gut, sondern kann auch richtig Spaß machen. Und wenn nicht, dann hat man vielleicht einfach noch nicht die eine Sportart für sich selbst gefunden. Wer noch nicht auf die Yoga-Welle aufgesprungen ist, könnte sich da mal heranwagen. Im Moment müssen die Fitnessstudios allerdings geschlossen bleiben. Als Alternative könnt ihr Yoga auch ganz einfach in euren eigenen vier Wänden praktizieren, indem ihr euch zum Beispiel von Youtube-Tutorials oder Yoga-Büchern anleiten lasst.

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Neues Erkunden – Orte, an denen man noch nie in Wien war

„Neu ist immer besser“, sagt ja schon Barney Stinson in How I Met Your Mother. Und auch wenn wir das so nicht immer unterschreiben würden, tut es dennoch ab und zu gut, etwas total Neues auszuprobieren oder zu erkunden. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es in Wien einen Hafen mit riesigen Getreidespeichern, einen Friedhof der Namenlosen oder einen begehbaren ehemaligen Luftschutzbunker gibt? Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir diese Entdeckungen gemacht haben. Wenn ihr ein bisschen Touristin oder Tourist in der eigenen Stadt spielen wollt und Orte wie diese selbst betrachten möchtet, dann haben wir eine ausgiebige Liste, die nur darauf wartet von euch besucht zu werden. Außerdem könnt ihr euch auch auf die Suche nach Wiens schönsten Fassaden und Graffiti-Kunstwerken machen.

luftschutzbunker arne-carlsson-park

Luftschutzbunker im Arne-Carlsson-Park (c) Marie Amenitsch | 1000things

Einen ausgiebigen Spaziergang machen

Wir alle kennen unser Grätzl in- und auswendig, wissen welche Parks in der Umgebung liegen, wo man gut draußen sitzen kann und wo der Kaffee am besten schmeckt. Satt gesehen von den immer gleichen Gassen, haben wir letztens – zugegebenermaßen völlig planlos – eine uns bisher unbekannte Route eingeschlagen, sind mal links, dann rechts, schließlich wieder links gegangen, bis wir bei einem „Hey, wo bin ich denn hier? Die Gegend kenne ich ja gar nicht!“-Moment gelandet sind. Weil man beim Spazierengehen so viel von unserer schönen Stadt kennenlernt und es schon lange nicht mehr das „Laufen für Faule“ ist, haben wir ein paar zauberhafte Spaziergängen in Wien für euch, wenn ihr mal wieder alleine in Wien unterwegs seid und ein paar andere Gegenden entdecken wollt.

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Die Kamera auspacken und fotografieren gehen

Tolle Fotos von bezaubernden Orten zu schießen ist etwas, das wir garantiert nicht nur im Urlaub in exotischen Ländern tun sollten, sondern auch viel öfter im Alltag. Wenn ihr eine feine Kamera habt, die zwar viel Geld gekostet hat, aber abgesehen von den paar Trips im Jahr im Schrank verstaubt, so solltet ihr diese unbedingt öfters zücken. Wenn in eurem Freundeskreis sonst niemand fotografiebegeistert ist, könnt ihr euch ja auch alleine in Wien auf eine kleine fotografische Reise mit eurer Kamera begeben und nach einem intensiven Fotowalk zu Hause die soeben geschossenen Bilder entspannt am Laptop bei einer Tasse heißem Tee oder einem Gläschen Spritzwein bearbeiten – ein perfektes, sehr gemütliches Abendprogramm.

alleine in wien

(c) Lisa Panzenböck

Wien von seinen Schattenseiten kennenlernen

Ihr wollt lieber geführt durch Wien spazieren? Dann empfehlen wir euch definitiv, eine der SHADES TOURS zu besuchen. Dabei führen von Obdachlosigkeit, Sucht oder Flucht betroffene Guides zu ihren wichtigsten Punkten in Wien und klären bei den jeweiligen Thementouren über das Leben auf der Straße, den Umgang mit Sucht oder die Hürden und Herausforderungen von Geflüchteten auf. Auch wenn ihr euch alleine zu einer der Touren anmeldet, fühlt ihr euch dank der freundlichen und offenen Guides sicher wohl in der Gruppe. Ihr könnt jederzeit Fragen stellen und kommt definitiv mit anderen ins Gespräch. Die Führung können zurzeit aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht stattfinden, aber online könnt ihr euch schon mal Gutscheine kaufen.

Shades Tours Flucht

Wir haben in Wien die Tour zum Thema „Flucht & Integration“ mit Kenan besucht. (c) Ines Futterknecht | 1000things

Sich das Lieblingscafé nach Hause holen

Zugegeben: Eigentlich wollten wir euch an dieser Stelle empfehlen, euch doch auch mal alleine in ein gemütliches Kaffeehaus zu setzen, Kaffee oder Tee zu schlürfen und die Gedanken kreisen zu lassen. In der Vollpension kann man dabei besonders genüsslich den Alltag Alltag sein lassen. Weil das aber momentan nicht geht, könnt ihr euch ein bisschen der Vollpension-Gemütlichkeit zu euch nach Hause holen: entweder ihr nehmt an einem der Backkurse teil, die die Omas und Opas inzwischen online anbieten, oder ihr bestellt euch einen fabelhaften Kuchen nach Hause. Die könnten wir problemlos alleine verputzen.

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In die Bibliothek gehen

Zu Hause fällt euch langsam die Decke auf den Kopf? Ob zum Lernen oder einfach nur zum Flanieren raten wir euch zu einem Besuch in Wiens wunderschönen Bibliotheken. Im Prunksaal der österreichischen Nationalbibliothek könnt ihr etwa an barocken Regalen mit über 200.000 Büchern, unter eindrucksvollen Deckenfresken spazieren und euch anschließend die Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“ anschauen. Immerhin ist 2020 ja das Beethoven-Jahr – im Dezember wäre das historische Musikgenie 250 Jahre alt geworden.

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Ihr wollt es euch lieber zuhause gemütlich machen? Wir haben ein paar wunderbare Bücher, in denen Wien einen tragende Rolle spielt, gefunden. Damit könnt ihr es euch Hygge-mäßig gemütlich machen. Was es damit auf sich hat, verraten wir euch ebenfalls gerne. Und unsere Winter-Dahoam-Seite stimmt euch schon mal auf den Winter in Österreich ein.

(c) Beitragsbild | clara_ame | Instagram

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