Haus der Musik

Katharina Kiesenhofer Zuletzt geändert am 14.10.2021
Begebt euch auf eine musikalische Entdeckungsreise.
(c) Hanna Pribitzer

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, urteilte seinerzeit Friedrich Nietzsche. Mit einem Besuch im Haus der Musik kann man also gar nichts falsch machen – immerhin dreht sich in diesem interaktiven Erlebnismuseum alles um Rhythmus und Klang. Faszinierende Ausstellungsstücke und Installationen werden im Haus der Musik mit kreativen Spielen und Erlebnisstationen verbunden, sodass der Besuch zu einer ganz besonderen Erfahrung für Groß und Klein wird.

Über Stufen und Tasten zu den Philharmonikern

Im Herzen der Wiener Innenstadt erwartet euch das Haus der Musik mit einer innovativen Erlebniswelt. Schon zu Beginn des Rundgangs lädt die Feststiege mit bewegungssensitiven Stufen als Tasten zum Musizieren ein: Ihr begeht die Ausstellung nämlich über ein interaktives Piano. Die erste Etage des Hauses ist den weltberühmten Wiener Philharmonikern gewidmet. Dort könnt ihr die Höhepunkte des aktuellen Neujahrskonzerts erleben und auch einen Blick auf das Gründungsdekret des Orchesters erhaschen. Besonders cool ist hier das Walzerwürfelspiel, das Besucher*innen mittels Motion Tracking erlaubt, ihren eigenen Walzer zu komponieren. Dabei wird übrigens nicht nur der Hörsinn verwöhnt: Die Räumlichkeiten des historischen Palais sind nämlich ein richtiger Hingucker.

(c) Rudi Froese
Ton für Ton hinauf im Haus der Musik (c) Rudi Froese | Haus der Musik

Erschafft euer eigenes Klangwesen im Sonotopia Universe

In der zweiten Etage findet ihr die interaktive Ausstellung Sonotopia Universe. Hier bewegt ihr euch durch eine abgedunkelte Sound-Landschaft mit verschiedenen Klangquellen und Experimentierstationen, wo ihr verschiedene Schall- und Hörbereiche erforschen könnt. Im angrenzenden Instrumentarium könnt ihr auf Tuchfühlung mit verschiedenen Musikinstrumenten gehen und in die Welt der Klangerzeuger eintauchen. Unser absolutes Highlight der Etage ist das Virtual-Reality-Klanglabor, denn dort tummeln bunte Klangwesen in einer fantasievollen Klangwelt umher. Richtig gelesen: Die sogenannten Clongs werden von den Besucher*innen im Sonotopia Lab erschaffen – jede*r kann also seine*ihre eigene Klangkreatur mit individuellem Aussehen, Temperament und Klang ins Leben rufen.

(c) Hanna Pribitzer
Klangwesen im Sonotopia Universe erkunden (c) Hanna Pribitzer | Haus der Musik

Was wäre das Haus der Musik ohne Livemusik?

Stimmt, ziemlich still. Denn Songs, die direkt vor einem performt und vorgetragen werden, gehen nochmal ganz anders unter die Haut. Deshalb finden hier monatliche Live-On-Stage-Abende mit angesagten Musiker*innen statt. Ihr habt Lust auf alltagspoetische Klänge heimischer Acts, Alternative-Sounds internationaler Singer-Songwriter*innen und weitere Künstler*innen, die mit ihrer Musik Geschichten erzählen? Das Programm im HdM-Dachgeschoss steckt voller Live-Schmankerln für euren nächsten Konzertbesuch. Ihr wollt den Nachwuchs ebenfalls mit spannenden und lustigen Musikeinlagen begeistern? Die Kinderkonzerte warten regelmäßig mit einem abwechslungsreichen Repertoire für junge Besucher*innen auf.

Auf den (Ton-)Spuren von Haydn, Mozart, Strauß und Co

Den bedeutenden Komponisten Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johann Strauß und Gustav Mahler ist in der dritten Etage jeweils ein eigener Raum gewidmet. Und natürlich geht es auch dabei wieder interaktiv zu: Im Mozart-Raum sorgt das Namadeus-Namensspiel für jede Menge Spaß, denn dabei könnt ihr euren eigenen Namen in eine originale Mozartkomposition umwandeln. Wesentlich ernster wird es im Exodus-Raum, in dem sich Erinnerungen an dunkle Zeiten befinden. Mit ihm gedenkt das Haus der Musik aller Musiker*innen, die während des Nationalsozialismus vertrieben und ermordet wurden.

(c) Inge Prader
(c) Inge Prader | Haus der Musik

Das Orchester der Wiener Philharmoniker dirigieren

Im vierten Stockwerk des interaktiven Musikmuseums könnt ihr dem Orchester der Wiener Philharmoniker gegenüberstehen – zumindest virtuell. Am digitalen Notenpult kann man den Taktstock schwingen, woraufhin die Musizierenden den Bewegungen folgen. Dabei muss man darauf achten, dass man Geschwindigkeit und Lautstärke richtig vorgibt, denn Applaus gibt es nur, wenn man seine Sache gut gemacht hat und im Takt bleibt. Nach einem akustisch stillen Raum, um den Ohren eine Pause zu gönnen, beendet der Museums-Shop den musikalischen Rundgang.

Take a trip into sound! Wenn ihr Musikbegeisterte seid, auf Livemusik steht, interaktive Soundanlagen ausprobieren wollt oder mit dem Nachwuchs neue Klangwelten erkunden möchtet, seid ihr hier richtig. Das Haus der Musik im Herzen der City ist euer place to listen.

Ihr seid auf der Suche nach weiteren Erlebnissen in der Wiener Innenstadt? Wir verraten euch, was ihr alles im 1. Bezirk unternehmen könnt. Und in diesem Artikel zeigen wir euch unsere Lieblingscafés in der Wiener Innenstadt.

(c) Beitragsbild | Hanna Pribitzer | Haus der Musik

*Gesponserter Beitrag: Dieses Profil ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Haus der Musik entstanden.

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