Ausflugsziele am Wiener Stadtrand

Die schönsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand – Teil 2

Samstag, 4. August 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Die schönsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand – Teil 2

Samstag, 4. August 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Wenn an freien Tagen der ganze Alltagsstress endlich einmal von euch abfällt und ihr Zeit habt,  neue Pfade Wiens zu erkunden, seid ihr hier bestens aufgehoben. Wir präsentieren euch einen zweiten Teil der schönsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand, die euch Abwechslung garantieren und einen Kurzurlaub in der eigenen Stadt für alle Sinne möglich machen.

von Marie Amenitsch

Kommt mit uns auf eine Erkundungstour und entdeckt mit uns neue Ecken unserer Lieblingsstadt! Wo ihr mit euren Liebsten einen spannenden Tag verbringen könnt, präsentieren wir euch hier am Blog und haben nach Teil 1 eine Fortsetzung der schönsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand aufgelistet.

Durch Stammersdorf spazieren

Den Anfang unserer Übersicht über Ausflugsziele am Wiener Stadtrand macht Stammersdorf. Stammersdorf ist der perfekte Ort für alle, die ihre sommerlichen Spaziergänge gerne mit dem ein oder anderen Gläschen Wein verbinden wollen, um dabei von der Wiener Naturkulisse zu profitieren. Stammersdorf zählt immerhin neben Nußdorf, Grinzing und Sievering zu den besten Heurigen-Grätzln der Stadt. Zum Hinkommen nimmt man am besten die U6- oder S-Bahn bis zur Station Floridsdorf, von wo aus man mit dem Bus 228 direkt bis zur Kellergasse kommt. Auch die Straßenbahn 31 führt vom Schottenring bis nach Stammersdorf.
Lasst euch treiben und seid spontan, wo und ob ihr einkehren wollt, immerhin reihen sich doch Buschenschänke und Heurigen aneinander, deren Namensgebung oftmals schmunzeln lässt. Ambitionierte Spaziergänger können außerdem den Stadtwanderweg  5, der bis auf den Falkenberg (Bisamberg) führt einplanen. Wir empfehlen euch außerdem einen Abstecher zum Weinhandwerk in der Senderstraße einzuplanen, das definitiv zu unseren liebsten Platzerl in ganz Wien zählt.

ausflugsziele am wiener stadtrand

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Die geheime Kletterwand erkunden

Kletterfans aufgepasst! Mit der Mizzi-Langer-Wand haben wir einen Geheimtipp für euch, der in unserem Artikel über Ausflugsziele am Wiener Stadtrand nicht fehlen darf. Benannt nach der Skipionierin Marie Langer-Kauba (1872-1955) befindet sich die Kletterwand am Südhang des Zugbergs über der Kaltenleutgebner Straße im 23. Bezirk. Die Besonderheit der Mizzi-Langer-Wand liegt darin, dass sie aus den Felsen des einstigen Rodauner Steinbruchs besteht. Auf bis zu 40 Metern Höhe ist hier Kletterspaß in den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden möglich. Wer sich selbst dem Adrenalinkick stellen möchte, kann öffentlich mit den Bussen 60A bis zur Haltestelle Willergasse/Schule anreisen, oder mit dem Auto am Parkplatz bei der Schule Santa Christiana parken. Wenn ihr außerdem schon in der Nähe seid, solltet ihr unbedingt dem Kaltenleutgebner Steinbruch-See einen Besuch abstatten oder die Wanderung im Zuge vom Stadtwanderweg 6 erkunden.

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Wiener Heurigenkultur in der Heurigenschank „Zum Berger“ genießen

Es geht weiter nach Grinzing im 19. Bezirk, wo an lauen Sommerabenden oder auch goldenen Herbsttagen ein jeder auf der Suche nach einem freien Tischchen in einem der zahlreichen Gastgärten zu sein scheint. Einer der lauschigsten Plätze am Weiner Stadtrand wäre mit dem Bio-Weibau „Zum Berger“ gefunden. 2017 wurde dem Heurigen der Preis der Wirtschaftskammer für den schönsten Wiener Gastgarten in der Kategorie „im Grünen“ verliehen. Zu Recht, sitzt man doch unter dem großen Kastanien-Blätterdach ganz herrlich und genießt dabei Bio-Weine und Schmankerl der österreichischen Küche, von Schnitzel bis hin zur Bretteljause ist alles mit dabei. Wer sich nach Österreichischer Heurigentradition und toller Stimmung sehnt, sollte sich dieses Platzerl gut im Hinterkopf behalten.

Himmelstraße 19, 1190

Traumhafe Kulisse im Kurpark Baden genießen

Die Anreise ist dank Badner Bahn und S-Bahn leicht gemacht und in einer knappen Stunde ist man von der Wiener Staatsoper weggefahren auch schon am Badner Josefplatz angelangt, wo euch eine historische Kulisse erwartet. Schlendert durch die Altstadt, vorbei an wunderbaren Fassaden und Cafés, bis ihr schließlich im Kurpark angelangt, der zu den größten Kurparks in Europa zählt. Die 52 Hektar große Grünoase hält neben bezaubernder, im Sommer blumenreicher Landschaft auch Ruhe, Erholung und einiges an Denkmälern für euch zu sehen bereit. So zieren zum Beispiel der Beethoventempel, das Grillparzer-Denkmal, das Kaiser-Josef-Denkmal, die Blumenuhr und noch viele weitere den traumhaft angelegten Kurpark Baden.
Beim Betreten des Parks durch den Haupteingang erwartet euch eine durch Bäume und Bänke geschmückte Straße, die zum Aufgang über die Stufen führt. Oberhalb findet ihr eine bunt ausgesetzte Wiese und bereits die erste Sehenswürdigkeit.  Es gibt so viele Varianten durch den Kurpark Baden zu spazieren, doch eines der Dinge, die ihr euch bei einem Besuch hier garantiert nicht entgehen lassen dürft, ist der Beethoventempel. Von dem anlässlich des 100. Todesjahres von Ludwig van Beethoven gebauten Tempel erhält man eine tolle Aussicht über Baden und die Thermenregion. Zu weiteren Highlights des Parks zählen der Musikpavillon, in dem im Sommer regelmäßig Kulturkonzerte veranstaltet werden, wie auch die Sommerarena mit ihrem öffenbaren Glasdach, in der ebenfalls im Sommer Operettenaufführungen für die Besucher dargeboten werden und das etwas weiter oben gelegene Tiergehege, welches vor allem bei den kleinen Naturfans für strahlende Gesichter sorgt. Ein kleines Café, gegenüber des Musikpavillons, versorgt euch außerdem mit Eiskaffee, kühlen Getränken und Eisbechern an heißen Tagen.

(c) 1000things.at / Lisa Panzenböck

Die Jubiläumswarte erklimmen

Wien von oben ist immer eine gute Idee! Wenn es das Ganze dann auch noch völlig unentgeltlich und in Verbindung mit einer feinen Wanderung gibt, finden wir das viel zu gut, um es euch in unserer Auflistung der schönsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand vorzuenthalten. Die Jubiläumswarte im 16. Bezirk auf dem Gallitzinberg am westlichen Stadtrand von Wien ist die perfekte Möglichkeit für einen Abstecher ins Grüne und einen Perspektivenwechsel verbunden mit Picknick und einem fantastischen Rundumblick über das Wiener Stadtgebiet. Wind im Haar und Lächeln im Gesicht sind hier garantiert und Wien zeigt sich einmal mehr von seiner schönsten Seite. Wer die Jubiläumswarte erklimmen möchte, der nimmt am besten die Busse der Linie 46A oder 46B bis zur Haltestelle „Feuerwache am Steinhof“ oder „Savoyenstraße“ und genießt den etwa zwanzig minütigen Fußweg bis zur Warte. Außerdem gibt’s in der Umgebung mit den Bunkern noch spannende Wiener Geheimnisse zu entdecken.

Johann-Staud-Straße 80, 1160

Die Burg Liechtenstein besichtigen

Weiter geht’s in unserer Auflistung der coolsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand in Maria Enzersdorf in Niederösterreich am Rande des Wienerwaldes im Naturpark Föhrenberge. Dort gibt es mit der Burg Liechtenstein ein ganz besonders erhabenes Highlight zu bestaunen. Die märchenhafte Burg geht auf das Jahr 1135 und den Fürsten von Liechtenstein zurück, der diese erbauen ließ. Das Gebäude ist heutzutage zwar eigentlich im Privatbesitz und wird im Sommer auch privat genutzt – nichtsdestotrotz stehen die Türen neugierigen und interessierten Besuchern im Rahmen von Führungen das ganze Jahr über offen. Die noch original eingerichteten Räumlichkeiten der Burg geben einen spannenden Einblick in das einstige Leben des Fürstenhauses. Auch der Naturpark Föhrendorf lädt mit seiner malerischen Kulisse zum Spazierengehen ein.

Kahlenbergdorf

Der D-Wagon – fast schon eine Wiener Institution – bringt euch ganz gemütlich bis zur Endhaltestelle nach Nußdorf. Von dort geht’s über einen wunderbaren Spazierweg der Donau entlang zu einem der schönsten Ausflugsziele am Wiener Stadtrand. Das Kahlenbergdorf am Fuße des Leopoldbergs. Wer sich nun über die Namensgebung des Stadteils wundern mag, so kommt diese daher, dass der Leopoldsberg bis 1693 Kahlenberg hieß. Das Kahlenbergdorf zählt heute zur Gänze zu Döbling, war jedoch bis 1891 eine selbsständige Gemeinde. Spaziert durch die süßen Gassen, besichtigt die Pfarrkriche und kehrt in einem der süßen Heurigen ein. Für alle Sportlichen ist außerdem der Aufstieg zum Kahlenberg über die steilen Serpentinen des Leopoldbergs ein heißer Tipp. Mehr Wandertipps findet ihr in unserem Artikel über die Wiener Stadtwanderwege.

Weitere entlegene Ausflugsziele gesucht? Hier entlang zu 10 Orten, in denen man in Wien noch nie gewesen ist.

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