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Wiens schönste Märkte – Teil 1

Samstag, 19. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wiens schönste Märkte – Teil 1

Samstag, 19. Mai 2018 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Dass Wien eine abwechslungsreiche und vielfältige Stadt ist, merkt man auch an der bunten Mischung der städtischen Märkte. Riesige, wuselige Detailmärkte und kleine, versteckte Bauernmärkte verteilen sich über alle Bezirke. Wir stellen euch in zwei Teilen die zehn spannendsten von ihnen vor.

von Elisa Heißenberger & Marie Amenitsch

UPDATE: August 2020

Egal zu welcher Jahreszeit, das bunte Treiben auf Wiens Märkten lässt immer gute Stimmung aufkommen. Anstatt stur durch Supermarkt-Gänge zu hirschen, schlendert man dort gelassen an den Ständen vorbei, probiert mal hier und mal da und lässt sich dann noch zur Stärkung in einem der charmanten Lokale im Marktgebiet nieder. Vergesst dieser Tage auf alle Fälle nicht, eure Masken aufzusetzen und Abstand zu anderen zu halten!

Brunnenmarkt

Los geht’s in unserer Übersicht über Wiens schönste Märkte mit dem Brunnenmarkt im 16. Bezirk. Zwischen Thaliastraße und Yppenplatz zieht sich die Brunnengasse entlang, Wiens längste und am stärksten frequentierte Marktstraße. Hier gibt es neben Salatgurken, Fladenbrot und frischen Erdbeeren auch Sonnenbrillen und Spitzenunterwäsche. Chaotisch, günstig und sympathisch. Am Samstag wird der Markt durch Bio-Stände am Yppenplatz erweitert. Kurz vor Mittag, bevor die Stände abgebaut werden, tönen die Rufe der Händler laut über den Platz und man bekommt einen Bund Petersilie oder frische Paradeiser um einen Spottpreis. Anschießend bietet sich ein Besuch in einem der entspannten Lokale am Yppenplatz an. So genießt man zum Beispiel im mani orientalische Spezialitäten, im Wirr am Brunnenmarkt einen herrlichen Feierabend-Spritzwein oder ein spätes Frühstück im Dolce Lago, das zu unseren liebsten Frühstückslokalen zählt.

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Karmelitermarkt

Die fest verbauten Marktstände des Karmelitermarktes im 2. Bezirk liegen unter der Woche beschaulich da. Während in einigen der Gebäude noch Obst, Gemüse, Käse oder Fleisch verkauft wird, befinden sich in anderen mittlerweile gemütliche Lokale. Am Wochenende erwacht aber auch dieser Markt zum Leben. Dann wird zusätzlich ein vielseitiger Bauernmarkt aufgebaut. Von selbstgemachten Mohnzelten über naturtrüben Apfelsaft bis hin zu Bio-Fenchel-Salami und Radieschen aus regionaler Landwirtschaft spannt sich das breite, spannende Angebot. Auch wenn ganz schön was los ist, beraten die Händler und Händlerinnen gerne und portionieren den Käse, der nach einer Kostprobe überzeugt hat, sorgsam und packen ihn euch gut ein. Auch dieses Grätzl muss für sein kulinarisches Angebot gelobt werden. Besonders das cafemima hat es uns angetan.

(c) Marie Amenitsch | 1000things

Kutschkermarkt

Willkommen im 18. Bezirk! Ein unscheinbarer aber trotzdem vielfältiger Markt versteckt sich in einer Seitengasse der Währinger Straße, der in unserer Aufzählung über Wiens schönste Märkte nicht fehlen darf. Der Kutschkermarkt ist klein, aber fein – ein echter Genussmarkt auf dem vor allem saisonale und regionale Köstlichkeiten verkauft werden. Das Preisniveau ist etwas höher, aber das nimmt man gerne in Kauf. Ein bisschen Obst und Gemüse, ein paar Schmankerln und frische Blumen gibt es hier, und gemütliche Cafés, in denen es gute, meist vegetarische Mittagsmenüs gibt. Eine gute Gelegenheit den Markt kennen zu lernen und sich durch das Angebot zu kosten ist der Genusspfad, der normalerweise zwei Mal in Jahr organisiert wird. Am Wochenende wird das Angebot auch hier um einen regionalen Bauernmarkt erweitert, auf dem Eier, frisches Brot und saisonales Gemüse angeboten werden. Wer den Marktbesuch mit Kaffee und Kuchen ausklingen machen möchte, ist in der Cafebrennerei Franze oder im Café Himmelblau bestens aufgehoben.

(c) Marie Amenitsch | 1000things

Naschmarkt

Der Klassiker der Wiener Märkte in der Wienzeile ist nicht ohne Grund einer der beliebtesten Märkte der Stadt: Marktstände, an denen exotische Früchte, Falafel und Gewürze angeboten werden, gemischt mit Lokalen in denen man in angeregter Atmosphäre ein Glas Wein und frische Gerichte aus aller Welt genießen kann. Eine spannende Zugabe ist der Flohmarkt, der am Samstag auf Höhe der Kettenbrückengasse auf dem angrenzenden Parkplatz stattfindet. Dann tummeln sich hier Sammler und Schnäppchenjägerinnen, die wahre Schätze unter den gebrauchten Kleinigkeiten und alten Raritäten entdecken.

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Rochusmarkt

Nicht weit entfernt von der wuseligen Drehscheibe Wien Mitte findet sich, direkt bei der U3 Station Rochusgasse, eine entspannte, kulinarische Oase. Der Rochusmarkt ist klein, aber bietet ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Sortiment. Brot, Gemüse und Kräuter gibt’s natürlich jeden Tag frisch. Aber auch die kleinen Vinotheken oder die Blumengeschäfte sind einen Abstecher wert. Am Wochenende gibt’s auch hier einen Bauernmarkt mit regionalen Produkten und Slow Food – ein angenehmer Kontrast zum hektischen Supermarktbesuch.

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Ihr sucht nach einem gemütlichen Platzerl, um den Feierabend zu genießen? Dann auf mit euch zu Wiens schönsten Gastgärten und hübschen Lokalen am Wasser, die auf euren Besuch warten.

(c) Beitragsbild | Peter Gugerell | Wikimedia Commons

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