2. bezirk

10 Dinge, die du im 2. Bezirk erleben musst

Sonntag, 22. April 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Dinge, die du im 2. Bezirk erleben musst

Sonntag, 22. April 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Frankl, Freud, Strauß, Schnitzler, Schönberg – sie alle konnten den zweiten Bezirk einst als ihre Heimat bezeichnen und haben ihre Tage in der Leopoldstadt verbracht. Was man im 2. Bezirk alles erleben kann,  präsentieren wir euch in diesem Blogbeitrag und geben einen bunten Überblick über Locations aus Kultur, Gastro, Natur und Co. Viel Spaß beim Ausprobieren!

von Marie Amenitsch

UPDATE: Mai 2019

Im Zuge unserer Bezirksserie präsentieren wir euch Highlights, die man in den einzelnen Wiener Gemeindebezirken erleben muss. Diesmal waren wir für euch in der Leopoldstadt, auf der Insel zwischen Donaukanal und Donau unterwegs.

Im Zuge unseres Bezirk-Specials hat es uns neben dem 1.3.4.5.6.7.8., 9.10.,11., 12., 13., 14.,15., 16.17., 18., 19., 20., 21., 22. und 23. Bezirk in den 2. Bezirk verschlagen und präsentieren, was euch dort erwartet.

magdas HOTEL

Wir starten unsere Tour durch den 2. Bezirk mit einem Besuch in magdas Hotel. Hotels, ihre Bars und Cafés versprühen ja stets einen besonderen Zauber und fühlen sich einfach wie Urlaub an. Wenn das Konzept dann auch noch so zauberhaft, unterstützenswert und reizend wie in magdas Hotel ist, finden wir das zu gut, um nicht in höchsten Tönen davon zu schwärmen. Betrieben wird das Hotel nämlich gemeinsam von zwanzig ehemaligen Flüchtlingen und zehn Hotelprofis, in Kooperation mit KünstlerInnen, ArchitektInnen und Studierenden. So wird das Café ein wunderbarer, weltoffener Ort für Begegnungen für alle mit Weitblick und Toleranz. Am Frühstücksbuffet im grünen Salon wartet ein buntes Angebot aus regionalen Schmankerln und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt auf euch. Und wenn draußen die Sonne scheint, lädt der wunderbare Gastgarten zum Verweilen ein. Sonntags gibt es von 11 bis 14 Uhr einen erweiterten Brunch für 26 Euro pro Person – perfekt für alle Langschläfer!

Luftbergergasse 12, 1020

Friedenspagode

Ein buddhistisches Symbol für den Frieden in der Leopoldstadt? Richtig gelesen, bei der Hafenzufahrtsstraße im 2. Bezirk trefft ihr auf eine dieser rund 80 Friedenspagoden, die es weltweit gibt. Diese Stupa, also ein Bauwerk, das Buddha selbst und seine Lehre, den Dharma, symbolisiert, sticht schon von Weitem durch ihre interessante Architektur ins Auge. Sie ist 26 Meter hoch und wurde zwischen 1982 und 1983 von japanischen Mönchen errichtet. Hinkommen funktioniert am besten mit der U2 bis „Donaumarina“ und dem Bus 79A bis „Friedenspagode“, oder mit Schnellbahn bis „Praterkai“ und anschließend ebenso mit dem Bus der Linie 79A.

Hafenzufahrtsstraße, 1020

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Die Friedenspagode Wien ist ein buddhistischer Stupa, der an der Donau in Wien liegt. Sie ist eine von rund 80 Friedenspagoden, die es weltweit gibt. Der Bau des Stupas erfolgte zwischen 1982 und 1983 und wurde von japanischen Mönchen des Nipponzan-Myōhōji-Ordens ausgeführt. Der Stupa ist rund 26 Meter hoch. Die zentrale Buddha-Figur stellt Buddha Shakyamuni dar, die 7 Reliefs stellen Szenen aus dem Leben des Religionsgründers Siddhartha Gautama dar – von der Geburt, über das Erwachen, die Lehrtätigkeit bis zum Tod. #austria #vienna #viennacity #vienna_city #wien #wienstagram #friedenspagode #pagode #buddhism #sunny #spring #bluesky #architecture #architecturephotography #archilover #1000thingsinvienna #pictureoftheday #igersvienna #igersaustria #instadaily #instagood #follow #likeforlike #amazing #viennablogger #ilovevienna #iloveart

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Harvest Bistrot

Ihr habt Lust, die vegane Küche mit allen Sinnen zu erleben? Im Harvest sitzt man wunderschön vor dem Lokal und das kulinarische Wohl kommt mit Sicherheit nicht zu kurz: Das zu 100 Prozent vegane Lokal bietet neben warmer Küche auch reichlich Kaffeekultur. All die leckeren Tagesangebote, Kuchen und Desserts stehen auch zum Mitnehmen mit recyclebarem Geschirr bereit. Zudem gibt es am Wochenende einen Brunch von 10 bis 16 Uhr für 16,60 Euro pro Person, bei welchem um Reservierung gebeten wird. Das Lokal ist direkt am Karameliterplatz gelegen und kann gar nicht verfehlt werden. Unserer Meinung nach ideal für einen lässigen Nachmittag.

Karameliterplatz 1, 1020

Odeon Theater

Fast noch als Geheimtipp gilt dieses Theater in der Leopoldstadt, das vor allem durch eine einzigartige Architektur besticht und an einen alten, griechischen Tempel erinnert. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte, wurde in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut und in den letzten Kriegstagen 1945 durch einen Brand schwer beschädigt, weswegen es lange Zeit über unbenutzt blieb, bis das Serapions Ensemble ihn schließlich zu ihrer Veranstaltungsstätte machte. Die Kostüme, Malereien und Bühnenbauten für die Produktionen des Serapions Ensembles werden alle direkt im Haus unterhalb des Theatersaals in den Betriebsräumen hergestellt. Seit seiner Eröffnung 1988 bereichert das Odeon das kulturelle Leben in Wien, durch die abwechslungsreichen Produktionen des Serapions Ensembles und zahlreich stattfindende Gastveranstaltungen.

Taborstraße 10, 1020

Supersense

Eine entzückende Location unweit des Pratersterns findet man mit dem Supersense. Halb Nostalgie- und Plattenladen, halb Kaffeehaus, verwöhnt es mit erstklassigem Café, chilliger Musik und einem charmanten Mix aus Jung und Alt. Supersense bietet von Kaffee, Fotografie, Polaroid und Kunst bis hin zur Werkstatt alles, was das kreative Herz benötigt um höher zu schlagen. Auch die hausgemachten Torten sehen nicht nur köstlich aus, sondern schmecken auch wunderbar. Zusätzlich finden hier immer wieder Veranstaltungen und unterschiedliche Workshops statt. Das Supersense wird somit seiner eigenen Beschreibung als „Delikatessenladen der Sinne“ mehr als nur gerecht. Absolutes Highlight: Im Mini-Studio kann eine eigene Schallplatte aufgenommen werden. Alleine auf Entdeckung gehen, hat selten so viel Spaß gemacht.

Praterstraße 70, 1020

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Places 📍#Vienna #mercipourladresse

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Karmelitermarkt

Wer auf der Suche nach etwas Urlaubsfeeling in Wien ist, der sollte sich dem bunten Treiben am Karmelitermarkt einmal hingeben, wo es am Wochenende immer sehr geschäftig zugeht. Während in einigen Marktständen noch Obst, Gemüse, Käse oder Fleisch verkauft wird, befinden sich in anderen so gemütliche Lokale. Am Wochenende wird zusätzlich ein Bauernmarkt aufgebaut. Vom selbst-gemachten Brot bis zur Bio-Fenchel-Salami und Radieschen vom regionalen Bauern spannt sich das breite, spannende Angebot. Auch wenn ganz schön was los ist, beraten die Händler gerne und portionieren den Käse, der nach einer Kostprobe überzeugt hat, sorgsam und frisch.

Wiener Circus- und Clownmuseum

Ein Highlight für die Kleinen und alle Freunde der Circuswelt haben wir noch parat.  Das Wiener Circus- & Clownmuseum lockt mit gratis Eintritt und entführt in eine fantastische Welt in vergangene Zeiten, als das Schausteller, Zirkus und Jahrmärkte ihre beste Zeit erlebten. Zu sehen gibt’s allerlei historisches Material sowie eine Vielzahl an Original-Exponate aus den alten Prater-Betrieben, die spannende Einblicke in die Gaukler- und Zirkuswelt versprechen. Geöffnet ist Sonntags von 10 bis 13 Uhr und jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 19 bis 21 Uhr.

Ilgplatz 7, 1020

Mochi

Auch Freunden der japanischen Küche sei ein Besuch in der Leopoldstadt ans Herz zu legen. Man munkelt, dass man dort auf Sushi trifft, das im Ranking um das beste Sushi der Stadt weit vorne mit dabei ist. Im Mochi wird japanische Küche mit internationalen Einflüssen verbunden. Die Mischung scheint auf jeden Fall zu stimmen, es ist stets bummvoll und eine Reservierung sehr zu empfehlen. Essenstechnisch ist die Karte überschaubar, aber geschmacklich dafür umso intensiver. Bei wem es schneller gehen muss, der kann genau gegenüber bei dem kleinen Schwesterladen O.M.K. den take-away-Service nutzen.

Praterstraße 15, 1020 | Praterstraße 16, 1020

Wiener Prater

Der Wiener Prater gilt für Touristen aus aller Welt als absolutes Must-See und auch als Einheimischer kommt man hier immer wieder in Urlaubsstimmung: Egal, ob in seiner Funktion als Rummelplatz, als Ort nostalgischer Kindheitsträume oder auch als grüne Oase, ein Besuch hier lohnt sich immer und einmal im Leben sollte wohl jeder (Wahl-) Wiener mit dem Riesenrad gefahren sein. Es ist das ganze Jahr geöffnet. Eine Fahrt kostet zwar 9,50 Euro, aber es heißt auch sicherlich nicht umsonst: „Erst wenn man mit dem Riesenrad gefahren ist, war man auch wirklich in Wien.“ In der angrenzenden Prater Hauptallee lässt es sich auf den 4,4 Kilometern der schnurgeraden Pfade zwischen den mehrreihigen Kastanienbäumen immer gut Frischluft tanken. Zahlreiche Fiaker, die Touristen in diese grüne Oase entführen, und das Riesenrad, das immer wieder durch die hohen Bäume blitzt, lassen wohl das Herzen eines jeden Wien-Liebhabers höher schlagen. Das Lusthaus, das sich am südöstlichen Ende der Prater Hauptallee nahe der Galopprennbahn Freudenau befindet, verspricht außerdem kulinarische Köstlichkeiten in edler Location und bietet sich für einen entspannten Kaffee hervorragend an. Außerdem wollen wir euch auch den Stadtwanderweg 9 ans Herz legen, der zu den schönsten Ecken des grünen Praters entführt.

Augarten

An der Grenze der Leopoldstadt zur Brigittenau liegt der wunderbare Augarten, der durch den hohen Flakturm schon von weitem ins Auge sticht. Dort angekommen wird man auf den über 50 Hektar Parkfläche mit der älteste Gartenanlage Wiens belohnt, die sich durch eine wunderbare Symmetrie und Farbenpracht auszeichnet.  Außerdem zieren die Wege schattige Alleen aus Kastanien, Linden, Eschen und Ahornbäumen. Egal ob zur sportlichen Betätigung, zum Sonnen auf den großen Liegewiesen oder zum Ruhe genießen auf einer schattigen Parkbank – der Augarten ist ein zauberhafter Ort, den ihr definitiv besucht haben solltet. Nur nachts bleibt der Augarten – wie alle anderen städtischen Parks Wiens auch – aber leider geschlossen.

Außerdem erfahrt ihr in diesem Beitrag, wo ihr im 2. Bezirk günstig essen gehen könnt und entdeckt unter diesem Link die coolsten Cafés.

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