Entspannung in Wien

10 Dinge, die man im 14. Bezirk machen muss

Dienstag, 27. März 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Dinge, die man im 14. Bezirk machen muss

Dienstag, 27. März 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

In die Falle tagein, tagaus immer nur dieselben Locations zu besuchen, sind wir wohl alle schon mal getappt, immerhin ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Mit unserer Bezirksserie wollen wir euch Anreize bieten, noch unbekannte Pfade und Ecken Wiens zu entdecken und nehmen euch diesmal mit auf eine Tour durch Penzing. Was es im 14. Bezirk alles zu erleben gibt, präsentieren wir euch am Blog.

von Marie Amenitsch

Höchste Zeit, das eigene Grätzel mal wieder zu verlassen und über den Tellerrand zu blicken! Das war auch unser Motto, als wir uns im 14. Bezirk im Zuge unserer Bezirksserie umgesehen haben. Welche Hotspots ihr euch in Penzing nicht entgehen lassen solltet, lest ihr in diesem Beitrag.

Velobis

Den Anfang unserer Aufzählung über Tipps und Porgrammpunkte, die euch im 14. Bezirk erwarten, macht das coole Rad-Café Velobis. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Gloriette-Kinos lässt es sich im urban-industriell Design des Fahrrad-Bistros wunderbar verweilen. Neben preiswerten Serviceleistungen für eure Räder ist das Velobis vor allem an Wochenenden allen Frühstückfans zu empfehlen. Unser Favorit ist das „Nordic Racer“-Frühstück mit Bio-Spiegelei, Bio-Räucherlachs, Bio-Brot von Gragger & Cie, Bio-Honig, Bio-Butter und  Velobis-Granola mit Bio Joghurt und Früchten. Doppelt so gut schmeckt dieses in den Sommermonaten im gemütlichen Innenhof.

Johnstraße 1-3, 1140

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Jubiläumswarte & Steinhofgründe

Wer nach Programmpunkten im 14. Bezirk sucht, der kommt nicht drum herum, einmal auf den Pfaden des Stadtwanderwegs 4 zu wandern. Dieser erstreckt sich über knapp 7 Kilometer und hat seinen Ursprung bei der Haltestelle ‚Bahnhofstraße‘ der 49er Straßenbahn. Über die Rosentalgasse und die Dehnegasse gelangt man auch schon zum Wanderweg, der durch den Dehnepark vorbei am idyllischen Dehneparksee führt. Dem Weg folgend, kommt man schließlich zum Silbersee und erreicht nach rund 1,5 Stunden die Jubiläumswarte, die mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Weiter geht’s über die Kreuzeichenwiese – eine der wohl schönsten Picknickwiesen Wiens  – zur Steinbruchwiese und über Loiblstraße, Kleibersteig und Dehnepark wieder zurück zum Ausgangspunkt der Haltestelle der Straßenbahnlinie 49. Auch die Steinhofgründe sind gemeinsam mit der Otto-Wagner-Kirche ein äußerst empfehlenswertes Ausflugsziel im 14. Bezirk.

Anna & Jagetsberger

Ein weiterer Hotspot für alle Genießer und Freunde der guten Küche im 14. Bezirk wäre mit dem Anna & Jagetsberger gefunden. Schon beim Betreten des hellen Lokals zieht die heimelige Stimmung und die gute Musik aus den Boxen in den Bann. Das bunt zusammengewürfelte Mobiliar tut gemeinsam mit den preiswerten Frühstückskombis das Übrige, um sich hier pudelwohl zu fühlen. Mittags gibt’s eine kleine aber feine Auswahl an österreichischen Gerichten und internationalen Spezialitäten zu fairen Preisen. In der wärmeren Jahreszeit lässt es sich auf den wenigen Plätzen vor dem Lokal auch besonders gut aushalten.

Breitenseer Str. 40, 1140

Technisches Museum Wien

Kommt mit uns auf eine Tour durch das Technische Museum, das mit seiner großen Sammlung und den tausenden Exponaten bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt ist und in unserem Guide über den 14. Bezirk nicht fehlen darf. Auf einer Fläche von 22.000m² begeistert es mit außergewöhnlichen Einblicken in die Welt der Technik. Eigene Bereiche für Kinder, Labore zum Experimentieren, Führungen zu bestimmten Themenschwerpunkten und jede Menge Exponate zum Anfassen und Ausprobieren garantieren einen spannenden Aufenthalt für die ganze Familie. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Kindergeburtstag mit Freunden im Museum zu feiern und von einem bunten Programm zu profitieren.

Mariahilfer Str. 212, 1140

Ernst Fuchs Museum

Ein Schmuckstück, das in unserem Bezirksguide für den 14. Bezirk nicht fehlen darf, wäre mit der Ernst Fuchs Villa gefunden. Die Konstruktion und das Design der Villa, die lange Zeit von Verfall bedroht war, geht auf Otto Wagner zurück. Ende der dreißiger Jahre entdeckte Ernst Fuchs die verlassene Villa und soll seiner Mutter versprochen haben, ihr das Haus zu schenken, wenn er einmal ein reicher Maler geworden sei. Gesagt, getan, denn bis zu seinem Tod im November 2015 war die Villa im Besitz des österreichischen Künstlers, der als maßgeblicher Begründer und Vertreter des Phantastischen Realismus gilt. Das beeindruckende Privatmuseum befindet sich im ersten Stock der Räumlichkeiten und begeistert mit einem vielfältigen Querschnitt von Fuchs Kunst. Ein besonderes Herzstück des Museums ist auch der Adolf Böhm Saal. Dieser schuf im Auftrag Otto Wagners einst die Entwürfe für die großen Tiffany-Glasfenster. Sie stellen den Wienerwald im Wandel der Jahreszeiten dar und sind die größten in Österreich bekannten profanen Jugendstilfenster. Geöffnet ist das Museum von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr und Tickets gibt’s für 11€ beziehungsweise ermäßigt für 6€.

Hüttelbergstraße 26, 1140

Sargfabrik

Der Name mag zwar etwas makaber klingen, jedoch findet man mit der Sargfabrik einen vielfältigen und ziemlich coolen Ort im 14. Bezirk. Dieser ist perfekt für alle, die sich nach etwas Entspannung sehnen. Denn wo bis 1996 Särge produziert wurden, gibt es heute nicht nur einen innovativen Wohnpark, Kulturhaus und Veranstaltungszentrum sowie Café und Restaurant – besonders das Badehaus hat es uns angetan. Hier wird die internationale Badekultur zelebriert und für alle Badeclubmitglieder sind die Räumlichkeiten täglich 24 Stunden geöffnet. Außerdem werden immer wieder spannende Events wie ein „Orientalsicher Badeabend für Frauen“ oder ein „Public Bath mit klassischer Musik“ angeboten. Zu den vielfältigen Programmpunkten der Sargfabrik geht’s hier entlang.

Goldschlagstraße 169, 1140

14. Bezirk

(c) Wolfgang Zeiner

YUME

Eingefleischte Hütteldorfer werden nun wohl mit einem breiten Grinser vor dem Bildschirm sitzen, immerhin hat das Yume sowas wie Kultstatus im 14. Bezirk. Das ist aber nicht unbedingt auf die japanischen Köstlichkeiten zurückzuführen, die man dort genießt, sondern viel mehr auch auf den Besitzer des Lokals, der stets zum Spaßen aufgelegt ist. Man hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Gast wie einen Freund des Hauses zu verwöhnen, was definitiv gelingt und für einen einmaligen Aufenthalt sorgt. Besonderes Highlight ist auch das traditionelle Tatami-Zimmer, das einen Ort der Einkehr darstellt und für besondere Anlässe zur Verfügung steht.

Bergmillergasse 3, 1140

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Reunion with my twin ❤👭

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Wiener Geheimnisse

Alle Abenteurer werden in Penzing ebenfalls fündig, so gibt es zahlreiche Wiener Geheimnisse die dort entdeckt werden wollen. Wer den Blick beim Spazieren entlang des Wienflusses nach unten richtet, erkennt mysteriöse Grabsteine und eine versteckte Kapelle gibt es ebenso zu bestaunen. Nicht zu vergessen: Wiens einziges und recht unbekanntes Wasserschloss, in dessen Garten es sich wunderbar spazieren gehen lässt. Wer neugierig geworden ist und sich auf die Suche nach jenen Orten begeben mag, die nur gefunden werden, wenn man auch danach sucht, findet Inspiration in unserer Blogserie Wiener Geheimnisse.

Wiener Geheimnisse

(c) Felix Welzenbach / http://www.inntranetz.at/

Hütteldorfer Bad

Das ehemalige Waldbad Penzing ist für alle Wasserraten rund ums Jahr ein beliebter Treffpunkt im 14. Bezirk. So verwöhnt das eigentliche Hallenbad auch im Sommer mit zahlreichen Attraktionen. Neben dem Sportbecken gibt es Erlebnisbereiche mit Strömungskanal, Whirlpool und Wasserfall. Nicht zu vergessen: Die Nackendusche, die die verkrampften Muskeln nach einem langen Arbeits- oder Unitag herrlich lockert. Auch die kleinen Badegäste sind im Hütteldorfer Bad bestens aufgehoben, denn es gibt eine große Wasserrutsche, Wasserkanonen, einen Spielbach und ein Nichtschwimmerbecken. Wer es lieber kuschelig mag, kann sich in die Sauna zurückziehen oder im Ruhebereich relaxen.

Linzer Str. 376, 1140

Odysseus

Zum Abschluss wollen wir euch im 14. Bezirk auch noch einen Griechen empfehlen, der sich die „anspruchsvolle griechisch-internationale Küche mit Liebe zum Detail“ zur Aufgabe gemacht hat. Besonders sympathisch finden wir hier die Möglichkeit des Business Lunch – das täglich variierende Mittagsmenü aus zwei Gängen, das je nach Wahl zwischen 7 und 9€ kostet. Im Lokal der Familie Zosis setzt man auf frische Kräuter und Gewürze und begeistert schon seit 1988 mit traditionellen Familienrezepten sowie immer wieder neuen Kreationen. Dadurch, dass die Lebensmittel zu einem so großen Anteil direkt aus Griechenland importiert werden, bleibt vor allem ein ursprünglicher Geschmack enthalten. Alle Speisen gibt’s außerdem auch zum Mitnehmen. Wir empfehlen jedoch: Gönnt euch ein entspanntes Abendessen und genießt die herzliche Stimmung – eine wunderbare Kombination aus Wohlfühlfaktor und erstklassiger Küche.

Penzinger Straße 57, 1140

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#greekrestaurant #greekdesign #ody14

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Viel Spaß beim Erkunden unserer Orte im 14. Bezirk! Was man im 10. Bezirk und im 15. Bezirk so erleben kann, zeigen wir euch übrigens hier.

Beitragsbild: (c) /  Wolfgang Zeiner / Sargfabrik Presse

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